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Dänischer Filmpreis: Und die Deutschen haben doch Humor...

"Good Bye, Lenin!" kommt auch in Dänemark gut an. Knapp 100.000 Zuschauer lockte Wolfgang Beckers Ostalgie-Komödie in die Kinos. Dafür gab es eine Auszeichung als "bester nicht-amerikanischer Film" bei der Vergabe der nationalen dänischen Filmpreise.

Szene aus "Good Bye, Lenin!" (mit Florian Lukas): "Astronomisch hohe" Zuschauerzahlen in Dänemark
AP

Szene aus "Good Bye, Lenin!" (mit Florian Lukas): "Astronomisch hohe" Zuschauerzahlen in Dänemark

Kopenhagen - Für eine Oscar-Nominierung hatte es nicht gereicht, aber zumindest in Europa entwickelt sich "Good Bye, Lenin!" zum wahren Dauerbrenner. Der Preis-Segen für den deutschen Erfolgsfilm ist noch nicht vorbei: Wolfgang Beckers Ostalgie-Komödie hat am Wochenende den nationalen dänischen Filmpreis als bester nicht-amerikanischer Film gewonnen.

Wie die Kopenhagener Zeitung "Politiken" am Montag berichtete, wurde der Film ausgezeichnet, weil er in Dänemark mit fast 100 000 Besuchern "astronomisch hohe" Zuschauerzahlen erreicht und zudem "dementiert hat, dass Deutsche nicht über Humor verfügen". Zuvor war "Good Bye, Lenin!" bereits beim Deutschen und beim Europäischen Filmpreis ausgezeichnet worden und hatte internationale Preise unter anderem in Frankreich, Spanien und Tschechien gewonnen. In Dänemark ist er der mit Abstand meist gesehene deutsche Film der letzten Jahrzehnte.

Der Preis für den besten einheimischen Film ging an "Dogville" von Lars von Trier. Als bester amerikanischer Film wurde Michael Moores Dokumentarfilm "Bowling for Columbine" ausgezeichnet.

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