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"Der-Hobbit"-Verfilmung: Regisseur del Toro verlässt Mittelerde

Die Verzögerungen bei der "Hobbit"-Verfilmung wurden ihm zu bunt: Guillermo del Toro hat die Regie des Megaprojekts abgegeben. Die Umsetzung des "Herr-der-Ringe"-Vorgängers leidet unter den finanziellen Problemen des Produktionsstudios MGM.

Kehrt dem "Herr-der-Ringe"-Sequel den Rücken: Regisseur Guillermo del Toro Zur Großansicht
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Kehrt dem "Herr-der-Ringe"-Sequel den Rücken: Regisseur Guillermo del Toro

Wellington - Zwei Jahre lang lebte, atmete und gestaltete Guillermo del Toro die Welt von Mittelerde, jetzt sagt er schweren Herzens bye-bye: Der Regisseur hat die geplante Verfilmung von J.R.R. Tolkiens "Der Hobbit" verlassen. Er nennt es auf einer Fanseite die schwerste Entscheidung seines Lebens.

Als Grund gibt er die Verzögerung der Produktion an. Del Toro ("Hellboy", "Pans Labyrinth") hatte bereits vergangene Woche beklagt, das traditionsreiche Produktionsstudio Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) habe noch immer kein grünes Licht gegeben, obwohl man bereits "sehr sehr vorbereitet" sei, endlich zu starten. Das zweiteilige Prequel zu Peter Jacksons Hit-Trilogie "Herr der Ringe" ist seit Jahren in der Planung, der Drehbeginn jedoch nicht abzusehen. Ob das Projekt überhaupt realisiert werden könne, sei eng verknüpft mit den schweren finanziellen Schwierigkeiten des Studios, das einen Teil der Rechte hält.

Del Toro wird jedoch weiterhin gemeinsam mit Jackson, dessen Ehefrau Fran Walsh und Philippa Boyens ("Herr der Ringe", "King Kong") am Drehbuch arbeiten, wie ein Sprecher mitteilte. "Der-Hobbit"-Produzent Peter Jackson teilt ihm zufolge die Verärgerung del Toros. Der Internetseite TheOneRing.net erklärte er, der ausgeschiedene Regisseur habe sich nicht für weitere Jahre an die Verfilmung und damit den Drehort Neuseeland binden wollen, weil dies unweigerlich dazu geführt hätte, dass andere bereits getroffene Verpflichtungen verletzt worden wären. Noch in dieser Woche will Jackson mit dem Filmstudio MGM über einen Ersatz sprechen.

Zuletzt hatten die finanziellen Probleme von MGM bereits dem 23. James-Bond-Film den Garaus gemacht. Im April war die nächste 007-Folge mit Daniel Craig vorerst auf Eis gelegt worden; wie es weitergeht, ist nach wie vor offen.

can/AP

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 22 Beiträge
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RosaHasi 31.05.2010
wie kann mgm nur so bescheuert sein? :) der hobbit ist schon ein kassenschlager bevor er überhaupt gedreht ist. das ist wie die neue star wars trilogie. das interessiert auch niemanden wenn die filme voll von löchern sind und die charactere keinen character haben. sobald star wars draufsteht werden sich sehr sehr viele leute den film ansehen. genauso verhält es sich mit jeglichen herr der ringe filmen.
2. und wieder keine Ahnung
o.o 31.05.2010
Buch und Film heißen beide im deutschen "Der kleine Hobbit"... sowas passiert wenn man einfach nur englische Artikel übersetzt und nicht weiß, wovon man schreibt
3. Prequel...
Backpacker 31.05.2010
Zitat von o.oBuch und Film heißen beide im deutschen "Der kleine Hobbit"... sowas passiert wenn man einfach nur englische Artikel übersetzt und nicht weiß, wovon man schreibt
Und wenn wir schon am Schlaumeiern sind, es ist natürlich kein "Sequel", sondern ein klassisches "Prequel", also eine Vorgeschichte zum Herrn der Ringe, keine Fortsetzung! (die Bücher sind natürlich in "richtiger" Reihenfolge erschienen)
4. Requel nicht Sequel
Goregrinder 31.05.2010
Und wenn wir schon dabei sind: wenn überhaupt ist der Hobbit kein SEquel, sondern ein PREquel. Schließlich spielen die Ereignisse des Hobbits in den Jahren 2941 bis 2942 des dritten Zeitalters, während Bilbo Beutlins Geburtstagsfeier im Jahre 3001 des gleichen Zeitalters stattfand. Ein Sequel kann es alleine aus dem Grund schon nicht sein da im Hobbit erzählt wird wie Bilbo zu dem Ring kam.
5. Bitte richtig "Schlaumeiern"
relafin 31.05.2010
Zitat von o.oBuch und Film heißen beide im deutschen "Der kleine Hobbit"... sowas passiert wenn man einfach nur englische Artikel übersetzt und nicht weiß, wovon man schreibt
In der neuen Übersetzung von Wolfgang Krege heißt das Buch "Der Hobbit". Wenn man schon "schlaumeiert", dann bitte richtig.
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