Tsunami-Drama "The Impossible": Filmclip - Naomi Watts kämpft gegen die Fluten

In "The Impossible" spielt Naomi Watts eine Touristin, die der Tsunami 2004 von ihrer Familie trennt. Dafür gab es eine Oscar-Nominerung. Zu Recht? Entscheiden Sie selbst - und sehen Sie schon vor dem Kinostart einen Filmausschnitt.

Es sollte ein entspannter Familienurlaub werden - es ist ein Kampf um Leben und Tod. Im Katastrophenfilm "The Impossible" lässt Regisseur Juan Antonio Bayona haushohe Flutwellen auf einen thailändischen Ferienort prallen. Der Spanier rekonstruiert in seinem Film die Tsunami-Katastrophe vom 26. November 2004, bei der große Teile der Küstenregion am Indischen Ozean zerstört wurden und mehr als 230.000 Menschen ihr Leben verloren.

Bayona, bekannt durch den Geister-Schocker "Das Waisenhaus", erzählt sein Drama aus der Sicht einer einzigen Familie: des britischen Geschäftsmanns Henry (Ewan McGregor), der Ärztin Maria (Naomi Watts) und ihrer drei Söhne.

Die fünf verbringen Weihnachten in Thailand. Doch ihr Ferienparadies wird zur Falle, als die Wassermassen ins Ressort eindringen und die Familie trennen. Maria und ihr ältester Sohn Lucas treiben in die eine Richtung, Henry und die beiden jüngeren Kinder in die andere. Ihr Überlebenskampf und ihr Versuch, sich in einem zerstörten Land wiederzufinden, bilden das Zentrum von "The Impossible".

Bayonas Werk ist nicht die erste filmische Annäherung an die Naturkatastrophe. 2010 stellte Clint Eastwood den Tsunami an den Anfang seines esoterischen Dramas "Hereafter" und deutete die Flutwelle als schicksalhafte Begebenheit, durch die eine französische Urlauberin mit einem als Medium begabten Fabrikarbeiter aus San Francisco zusammenkommt. Eastwoods metaphysische Erklärungen stießen auf ein geteiltes Echo, der Film erhielt jedoch eine Oscar-Nominierung für seine Special Effects.

"The Impossible" kommt am 31. Januar in die deutschen Kinos. SPIEGEL ONLINE zeigt schon jetzt einen exklusiven Ausschnitt, in dem Maria versucht, Lucas vor dem Ertrinken zu retten. Hauptdarstellerin Naomi Watts erhielt für ihre Darbietung eine Oscar-Nominierung. Wie verdient diese Ehre ist, können Sie jetzt selbst entscheiden.

sbr

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insgesamt 2 Beiträge
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1. Sehr guter Film ...
forumundthreadkritiker 14.01.2013
habe den Film in einem Sneak Preview bereits gesehen (in der OV) wahnsinnig intensiv und spannend es ermöglicht es einem sehr sich in die damalige Situation die ich als eher abstrakt bzw. nicht fassbar empfunden habe (über 230.000 Tote) hereinzuversetzen. Der Realismus und die stellenweise ungeschönte sowie drastische Darstellung dieses exemplarischen Schicksals ist nichts für schwache Gemüter. Die herz- und nervenzerreissende Darstellung von Naomi Watts ist absolut Oscarverdächtig (zumindest im Originalton). Das unglaubliche Schicksal dieser Familie ist über den Film hinaus sehr berührend dabei ist der Film meiner Meinung nach in keinem Moment geschmacklos oder kitschig im Gegenteil. Ich kann den Film sehr empfehlen.
2. Tsunami
Susanne Münch 24.01.2013
Der Tsunami war am 26. Dezember 2004! Ich war gerade vor Ort und man spricht von doppelt sovielen Opfern, also eher über 400.000. In Khao Lak, wo seinerzeit der Königsenkel auf einem Jet-Ski umkam, gibt es eine riesige Gedenkstätte. Dort steht ein großes Polizeiboot ais Metall. Es wurde damals, als es den Enkel eskortierte, mit der 11Meter-Welle auf eine Anhöhe, ca 3 km ins Inland gespült. Unfassbar! Bin gespannt auf den Film.
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