Filmpreise Klima-Doku auf Oscar-Kurs

Insgesamt 15 Dokumentarfilme haben es in die engere Auswahl für die Oscars geschafft - fast alle behandeln Problem-Themen. Der Favorit: "Eine unbequeme Wahrheit", der flammende Film über Al Gores Kampf gegen die Klimakatastrophe.


Los Angeles - Der Kreis von Dokumentarfilmen, die Chancen auf einen Oscar haben, wird immer kleiner: Aus insgesamt 81 Einsendungen wurden 15 Dokumentationen ausgewählt, gab die Filmakademie in Los Angeles bekannt. Fünf von ihnen werden für die Oscar-Verleihung im Februar nominiert werden.

Klimakämpfer Gore: Chancen auf einen Oscar
UIP

Klimakämpfer Gore: Chancen auf einen Oscar

Einer der Favoriten ist jetzt schon die US-Produktion "Eine unbequeme Wahrheit" über den Feldzug des früheren US-Vizepräsidenten Al Gore gegen die Klimaerwärmung. Mit im Rennen ist auch die Dokumentation "Shut Up and Sing" über das Country-Trio Dixie Chicks und die unverhohlene Kritik der texanischen Sängerinnen an der Irak-Politik von US-Präsident George W. Bush. Auch andere Dokumentationen, die sich mit dem Irak- Krieg befassen, haben Oscar-Chancen, darunter "Iraq in Fragments" und "War Tapes".

Bei der letzten Oscar-Verleihung siegte die "Die Reise der Pinguine", der Publikumserfolg des französischen Regisseurs Luc Jacquet, in der Sparte Dokumentarfilm. 2005 hatte es der deutsche Film "Die Geschichte vom weinenden Kamel", eine Abschlussarbeit von Studenten der Filmhochschule München, unter die fünf Nominierungen geschafft.

hoc/dpa



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