"Harry Potter"-Autorin Rowling bereut Heirat zwischen Ron und Hermine

Die Beziehung ihrer Hauptfiguren habe sie "als Wunscherfüllung" geschrieben - mit diesen Worten entschuldigt sich die Erfinderin von Harry Potter für einen Fehler im Plot. Ihre beiden Figuren Ron und Hermine wären wohl vor dem Paartherapeuten gelandet.

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London - Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling (48) und Schauspielerin Emma Watson (23) haben ihre Zweifel an der Haltbarkeit der Beziehung der Hauptcharaktere Hermine und Ron. Die beiden hätten in der Realität wohl irgendwann eine Paartherapie gebraucht, sagte Rowling dem Magazin "Wonderland". Womöglich hätte Hermine sogar lieber Harry Potter heiraten sollen.

Die schlaue Hermine und der tollpatschige Ron sind die besten Freunde von Zauberschüler Potter in den Büchern und Filmen. Sie sind extrem verschieden, kommen aber im letzten Band zusammen und werden als glückliches Ehepaar mit Kindern gezeigt - aus Gründen, die "sehr wenig mit Literatur zu tun haben und viel damit, dass ich an meinem ursprünglichen Plot festgehalten habe", räumte Rowling nun ein. Rückblickend tue ihr der Fehler leid.

Auch Fans sind nicht überzeugt

Auch Watson, die in den Potter-Filmen die schlaue Hermine spielt, ist nicht überzeugt, dass die Beziehung lange gehalten hätte. "Ich weiß, dass es auch Fans gibt, die das wissen und sich wundern, ob Ron sie wirklich hätte glücklich machen können", wurde Watson in der "Sunday Times" zitiert. Watson hat seit Ende der Potter-Serie 2011 ihre Schauspielkarriere in Filmen wie "The Bling Ring" oder "My Week with Marilyn" fortgesetzt.

Die Geschichte um den Zauberlehrling Harry Potter machte J.K. Rowling zur bestbezahlten Autorin der Welt, weltweit wurden 450 Millionen Bände verkauft. Rowlings Vermögen wird auf umgerechnet rund 683 Millionen Euro geschätzt.

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Potter-Darsteller: Daniel Radcliffe und der Schatten des Harry

che/dpa/AFP



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insgesamt 26 Beiträge
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Seite 1
quark@mailinator.com 02.02.2014
1. Wer wen ?
Sie sollte sich lieber die Frage stellen, ob sie ihn hätte glücklich machen können ... aber dann doch lieber Clichee oje ... Aber ich frag mich doch eher - was ist der Grund für diese ganze unsinnige Meldung - wollen die wieder mal was verkaufen, oder können sie ohne Presse nicht leben.
elizar 02.02.2014
2. Und?
Wozu braucht es hier denn dafür eine Meldung? Ich hab die Bücher gelesen und fand sie gut. Warum das aber wert ist als Nachricht gemeldet zu werden ist mir schleierhaft.
studentin_layraf 02.02.2014
3.
Es spielt eine Rolle weil die Figuren in den Köpfen der Menschen weiterleben. Wer Interviews mit der Autorin gelesen hat, weiß, dass sie durchaus eine ganze Biographie (Vergangenheit und Zukunft) alles Figuren im Kopf hat....
fpwinter 02.02.2014
4. optional
Erstaunlich, welche Themen es heutzutage in die Medien finden - noch erstaunlicher, daß dafür eigens ein Klatschforum freigeschaltet wird. Unterdessen ist Fukushima völlig vergessen; Japan hat eine Nachrichtensperre verhängt und kritische Berichte darüber unter Strafe gestellt. Im Westen der USA nimmt unterdes die Säuglingssterblichkeit seit drei Jahren signifikant zu; an der Westküste findet sich kaum noch Seegetier... Seafood aus dem Pazifik dürfte in wenigen Jahren nicht mehr genießbar sein. Und hier interessiert allen Ernstes, ob die Ehe zweier fiktiver Romancharaktere hält oder zum Scheitern verurteilt ist? ...Hallo...?
kr!st!ne 02.02.2014
5.
es ist schade die Fantasie und das Gefühl des Buches durch solche Artikel in Frage zu stellen. Jedoch realistisch gesehen wären die beiden wohl wirklich im wahren leben gescheitert. Würde man aber jedes Buch und jeden Film auf seinen Wahrheitsgehalt prüfen, müsste man weder lesen noch Filme schauen.
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