"Hobbit"-Verfilmung Ian McKellen spielt den Gandalf

Ist ja zauberhaft! In einem Interview mit einem Filmmagazin bestätigte der britische Schauspieler Ian McKellen, dass er auch in den beiden geplanten "Hobbit"-Filmen als Gandalf seinen Zauberstab schwingen wird.


London - "Ja, es ist wahr." Mit diesem Satz dürfte der Schauspieler Ian McKellen, 68, Millionen von "Herr der Ringe"-Liebhabern verzückt haben. In einem Interview mit dem Filmmagazin "Empire" bestätigte der Brite damit endgültig, dass er die Rolle des Zauberers Gandalf auch in der auf zwei Teile angelegten Verfilmung von J.R.R. Tolkiens "Der kleine Hobbit" spielen wird - wie schon zuvor in der "Herr der Ringe"-Trilogie des neuseeländischen Regisseurs Peter Jackson.

Schauspieler McKellen als Gandalf: Wenn er zaubert, tanzt alles nach seiner Pfeife
Warner Bros.

Schauspieler McKellen als Gandalf: Wenn er zaubert, tanzt alles nach seiner Pfeife

Erst letzte Woche war verkündet worden, dass der Mexikaner Guillermo del Toro, 43, Regie führen wird. Nach Angaben der produzierenden Studios New Line Cinema und Metro-Goldwyn-Mayer wird sich del Toro, der sich mit Filmen wie der oscar-prämierten Fantasy-Parabel "Pan's Labyrinth" (2006) oder der Comic-Verfilmung "Hellboy" (2004) einen Namen machte, die kommenden Jahre nach Neuseeland zurückziehen, um dort die Hobbit-Verfilmungen zu drehen.

Das Buch "Der kleine Hobbit" ist der Vorläufer von J.R.R. Tolkiens "Herr der Ringe"-Trilogie. Die 1937 veröffentlichte Vorgeschichte erzählt von den Abenteuern des Hobbits Bilbo Beutlin.

Laut McKellen drehe del Toro derzeit noch "Hellboy 2" ab und werde im Anschluss damit beginnen, an dem Skript für die "Hobbit"-Filme zu arbeiten. Die eigentlichen Dreharbeiten sollen im Jahr 2009 beginnen, 2010 soll der erste Teil in die Kinos kommen, im Jahr darauf der zweite.

Die drei "Herr der Ringe"-Filme liefen in den Jahren 2001 bis 2003 in den Kinos und spielten mehr als drei Milliarden US-Dollar weltweit ein. Peter Jackson, der für die Trilogie als Regisseur verantwortlich zeichnete, hatte erst im Dezember vergangenen Jahres einen Rechtsstreit mit New Line Cinema um die Beteiligung an den Gewinnen seiner Verfilmungen beigelegt und zugestimmt, beim "Hobbit"-Projekt in der ungewöhnlichen Funktion eines Kreativ-Chefs dabei sein.

tdo/Reuters



© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.