Kultur

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"House of Cards"

Trailer verrät Kevin Spaceys Serienschicksal

Nach den Missbrauchsvorwürfen gegen Kevin Spacey geht die Netflix-Serie "House of Cards" ohne ihren Hauptdarsteller weiter. Ein Trailer zur letzten Staffel zeigt nun das Ende seiner Figur Frank Underwood.

REUTERS

Kevin Spacey

Mittwoch, 05.09.2018   21:51 Uhr

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Dass Kevin Spacey "House of Cards" verlassen muss, war seit den Missbrauchsvorwürfen gegen den Schauspieler bekannt. Nun hat Netflix verraten, wie seine Figur aus der politischen Serie ausscheidet. Ein Trailer zur sechsten und damit letzten Staffel, mit der die Serie im November ohne ihren Hauptdarsteller zurückkehrt, gibt einen Ausblick auf das Ende des skrupellosen Politikers Frank Underwood - und das nicht gerade subtil.

Achtung Spoiler!

Der Trailer, der am Mittwoch von Netflix veröffentlicht wurde, zeigt Robin Wright, die Spaceys Serien-Gattin Claire spielt, am Grab von Frank Underwood, wie sie ihm offenbar ohne jede Trauer noch ein paar emotionslose Worte mitgibt.

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"Ich sage dir aber eines, Francis", sagt sie. "Wenn sie mich begraben, wird es nicht in meinem Hinterhof sein. Und wenn sie ihre Aufwartung machen, müssen sie Schlange stehen."

Details darüber, wie Underwood in der Serie stirbt, gibt der Trailer zwar nicht preis. Laut Netflix wird sich die sechste und letzte Staffel aber auf Claires hinterhältigen Charakter konzentrieren, die am Ende der fünften Staffel US-Präsidentin wurde.

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Netflix hatte im vergangenen Herbst bekanntgegeben, die Zusammenarbeit mit Spacey zu beenden. Zuvor waren etliche Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen den oscarprämierten Schauspieler vorgebracht worden.

Der Schauspieler Anthony Rapp (46, "Star Trek: Discovery") hatte angegeben, als 14-Jähriger belästigt worden zu sein. Spacey hatte sich laut einer Sprecherin 2017 in therapeutische Behandlung begeben.

Die Staatsanwaltschaft von Los Angeles gab am Dienstag bekannt, dass sie in einem Fall, der eine Anzeige aus dem Jahr 1992 betrifft, keine Anklage wegen sexueller Belästigung gegen Spacey erheben würde, weil sie außerhalb der kalifornischen Verjährungsfrist lag. Ein zweiter Fall wird von der Staatsanwaltschaft des Bezirks Los Angeles geprüft.

lie/Reuters

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