"Herr der Ringe"-Darsteller Memoiren sind Ian McKellen zu schmerzhaft

Schauspieler Ian McKellen schreibt nun doch keine Autobiografie. Nach neun Monaten hat der Gandalf-Darsteller sein Honorar von 1,4 Millionen Dollar zurückgezahlt.

Ian McKellen als Gandalf: "Lass die Vergangenheit ruhen"
AP/ Warner Bros.

Ian McKellen als Gandalf: "Lass die Vergangenheit ruhen"


Schauspielerlegende Sir Ian McKellen ("Der Herr der Ringe") wird seine Memoiren nun doch nicht schreiben. Der britische Darsteller hatte im vergangenen Jahr mit dem Verlag Hodder & Stoughton eine Autobiografie vereinbart und dafür 1,4 Millionen Dollar Vorschuss erhalten.

Neun Monate habe er an dem Buch gearbeitet, dann habe er das Geld zurück geschickt, sagte McKellen dem Portal contactmusic.com. "Es war ein bisschen schmerzhaft. Ich wollte in meinem Leben nicht zurückgehen und mir Dinge vorstellen, die ich bisher nicht verstanden habe."

McKellen hatte angekündigt, sich in seinen Memoiren "mit den ungelösten Fällen" seines Lebens beschäftigen zu wollen. Während der Arbeit an dem Buch stellte der 76-Jährige jedoch fest, dass ihn der Blick zurück auf sein Leben quält. "Ich bin jetzt an dem Punkt, zu sagen: Lass die Vergangenheit ruhen", sagte McKellen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Die Geschichten interessieren mich. Aber ich stelle fest, sie regen mich zu sehr auf."

Ian McKellen wurde vor allem durch seine Rolle als Gandalf in den "Herr der Ringe"-Filmen weltweit bekannt, außerdem als Magneto in den "X-Men"-Filmen. In seinem neuesten Film "Mr. Holmes" spielt er den Meisterdetektiv Sherlock Holmes im Alter von 93 Jahren.

cpa

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