Box Office: Die Welt von "Oz" bleibt heil

Box Office: Einfach zauberhaft, dieses Oz Fotos
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Gegen diesen Zauber kommt kein Neustart an: "Die fantastische Welt von Oz" konnte seine Spitzenposition in den Kinocharts verteidigen - und das, obwohl die Konkurrenz groß schien: In den USA trat das Komiker-Duo Carell/Carrey an, und in Deutschland lockte einheimischer Fantasy-Stoff.

USA

1. Gewinner der Woche

James Franco - er spielt die männliche Hauptrolle in "Die fantastische Welt von Oz" und ist damit auch weiterhin die Nummer eins der US-Kinocharts. 42,2 Millionen Dollar spielte der Fantasyfilm von Regisseur Sam Raimi in seiner zweiten Woche in den Kinos ein - und verteidigte damit souverän seine Spitzenposition vor dem besten Neustart, dem Thriller "The Call" mit Halle Berry, der 17,1 Millionen Dollar umsetzte.

Doch James Franco ist auch zu sehen in dem Film, der den besten Umsatz-pro-Kino-Schnitt des Wochenendes machte: In nur drei Kinos lief "Spring Breakers" von Indie-Regiestar Harmony Korine ("Kids") an - aber pro Kopie spielte der Film, in dem die Teenie-Stars Selena Gomez und Vanessa Hudgens gegen ihre sauberen Klischees besetzt sind, 90.000 Dollar ein.

2. Verlierer der Woche

Okay, "Oz" war schwer zu schlagen. Aber zumindest den besten Neustart hätte man schon erwartet, wenn die Komiker-Superstars Steve Carell und Jim Carrey zusammen blödeln - so wie einst in "Bruce Almighty" und in der Originalfassung von "Horton hört ein Hu". Doch "The Incredible Burt Wonderstone", eine Komödie um zwei konkurrierende Magier, kam nur auf einen Kassenumsatz von 10,3 Millionen Dollar.

3. Zahl der Woche

Minus 13 Prozent - das ist der Gesamtstand der US-Kinoumsätze des Jahres 2013 im Vergleich zum Vorjahr. Und da ist "Die fantastische Welt von Oz" schon eingerechnet, der mit Abstand größte Hit des Jahres bisher.

Deutschland

1. Gewinner der Woche

Auch in Deutschland ist "Oz" weiterhin unangefochten auf Platz eins. Nach vorläufigen Angaben des Marktforschungsunternehmens Media Control wollten 195.000 Zuschauer Sam Raimis Fantasy-Spektakel sehen.

Überhaupt war Fantasy Trumpf in den deutschen Kinos am Wochenende: Die Märchen-Adaption "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" verteidigte mit 160.000 Zuschauern den zweiten Platz vor "Rubinrot", dem stärksten Neustart: Die Verfilmung des Romans von Kerstin Gier kam auf 112.000 Zuschauer. Ein sehr ordentlicher Start - aber ob er stark genug war, um die anderen Bücher von Giers Edelstein-Trilogie auch verfilmen zu lassen?

2. Verlierer der Woche

Die Komödie "Immer Ärger mit 40" auf Platz vier mit 86.000 Zuschauern und das (ja, schon wieder) Fantasy-Spektakel "Jack and the Giants" auf Rang sieben mit 68.000 Besuchern enttäuschen zwar ein wenig - aber immerhin kamen sie in die Top Ten. Die blieben anderen hochkarätigen Neustarts versperrt, unter anderem der Komödie "Hai-Alarm am Müggelsee" von Leander Haußmann und Sven Regener, der mit 15.000 verkauften Tickets nach Angaben des Fachblatts "Blickpunkt:Film" nur auf Platz 17 kam.

3. Und welcher Film hat eine zweite Chance verdient?

Auch nur auf die 13. Position schaffte es das Regisseurs-Porträt "Hitchcock"; dabei stellen darin herausragende Schauspieler wie Anthony Hopkins und Scarlett Johansson die Entstehung des epochalen Films "Psycho" nach.

feb/AP

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