Film-Highlights 2012: Die Spione, die wir lieben

Batman, Iron Man, Spider-Man - 2012 war das Jahr der Superhelden. Doch unsere Helden sind andere: Ein CDU-Politiker aus der Provinz, Agenten in der Aktenhölle, ein Mörder im Automatikmodus. Die SPIEGEL-ONLINE-Kritiker empfehlen ihre Lieblingsfilme, von "Bond" über "Barbara" bis "Oh Boy".

Grau und doch schillernd: Gary Oldman und Kathy Burke in "Dame, König, As, Spion" Zur Großansicht
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Grau und doch schillernd: Gary Oldman und Kathy Burke in "Dame, König, As, Spion"

Bester Film: "Dame, König, As, Spion" Es ist ein kleines Wunder, wie sinnlich und leidenschaftlich sie sich auf einmal vor uns auftut, die Welt der Aktenwender und Vermerkeschreiber, die Welt der grauen Spionage-Bürokraten des John le Carré. Der Zuschauer spürt in jedem Augenblick die geheimen Begierden der Bürohengste, die auch viel lieber auf eine Stute springen würden oder auf einen anderen Hengst, statt feindliche Agenten zu enttarnen, gäbe es da nicht dieses verdammte Zaumzeug aus erstklassiger Erziehung, britischer Distinguiertheit und panischer Angst, das Land an die Russen und sich selbst an die Lust zu verlieren. Die Schreibtischtäter in "Dame, König, As, Spion" rauben uns den Atem, weil in diesem Film einfach alles stimmt: Die Schauspieler, von denen sie dargestellt werden, die Anzüge, die sie tragen, und die Schreibtische, von denen aus sie töten.

Eine Enttäuschung: Dieser Film ist für die Bond-Serie, was "Zwölf Uhr mittags" für den Western ist: Er macht Verächter des Genres glücklich. "Skyfall" schämt sich für seinen Helden, der 50 Jahre lang oberflächlich war und es genoss, ein Mann ohne Vergangenheit und Innenleben zu sein. Zur Strafe dafür hängen sie ihm nun einen großen Anhänger an seinen Aston Martin, vollgepackt mit dem ganzen Mobiliar der Küchenpsychologie. Da fährt es sich nicht leicht und schon gar nicht schnell, man hat den Fuß ständig auf der Spaßbremse. Weil 007 nie bei der Sache ist, sondern nur um sich selbst kreist, kommt er auf die Idee, sich ohne Not und - schlimmer noch - ohne Plan einer Hundertschaft von Killern zu stellen, nur mit M und einem Tattergreis an seiner Seite. Für solche Idiotie haben wir seine Lizenz zum Töten nicht immer wieder erneuert.

Eine Entdeckung: Es ist fast unmöglich für ein sechsjähriges Mädchen mit wilden Haaren und süßen Pausbacken, nicht niedlich zu wirken. Quvenzhané Wallis schafft dies in dem märchenhaften Endzeitdrama "Beasts of the Southern Wild" spielend. Sie betört den Zuschauer, indem sie ihrer Figur Hushpuppy Entschlossenheit, Tatkraft und den unbedingten Willen gibt, den Geheimnissen des Lebens auf die Spur zu kommen. Hushpuppys Vater im Film nennt seine Tochter "Boss", und auch der Zuschauer lässt sich von ihr an die Hand nehmen und durch die Wildnis des Mississippi-Deltas führen.

Szenenapplaus: Selbst Buddha würde wohl irgendwann ausrasten bei dem, was der CDU-Politiker Henryk Wichmann in Brandenburg so alles erlebt: Radwege, die nicht gebaut werden können, weil ein Schreiadler in der Nähe nistet; Zugführer, die im Bahnhof halten, aber die Türen ihrer Waggons nicht öffnen; Grundstückseigentümer, die sich kindische Stellungskriege liefern. Die Hölle, das sind wir alle, die Bürger, sagt Andreas Dresens Dokumentation "Herr Wichmann aus der dritten Reihe", die den Alltag des Landtagsabgeordneten beschreibt. Herr Wichmann ist unser Held, weil er sogar im Angesicht unseren reinen Irrsinns nicht ausrastet. Wir Bürger dürfen unserer Wut freien Lauf lassen; für Jobs wie den von Wichmann dagegen braucht es Männer ohne Nerven. Lars-Olav Beier

Ronald Zehrfeld als André und Nina Hoss als titelgebende "Barbara" Zur Großansicht
dapd/ Piffl Medien

Ronald Zehrfeld als André und Nina Hoss als titelgebende "Barbara"

Bester Film: "Barbara" Laut gängigem Vorurteil hat das deutsche Kino heutzutage nicht viel mehr zu bieten als sehr erfolgreiche, aber sehr simple Mainstream-Komödien und sehr ambitionierte, aber sehr langweilige Kunstfilme. Hin und wieder mischt sich eine quälend lehrreiche, aufgepimpte Fernsehproduktion zum Thema Hitler, RAF oder DDR darunter. Wenn das stimmt, was ist dann "Barbara" von Christian Petzold? Ein Film über eine traurige Ärztin, die 1980 aus der DDR fliehen will. Für eine Geschichtslektion in "Tatort"-Optik sind die Dialoge jedoch zu subtil und die Bilder zu edel. Für verquastes Kunstkino gibt es zu viel rührende Liebesgeschichte und zu viel spannenden Thriller. Für simplen Mainstream ist das Ganze aber wieder viel zu vertrackt. Trotzdem haben sich das in Deutschland mehr als 350.000 Zuschauer angesehen, was zwar keine Til-Schweiger-Dimensionen sind, doch die üblichen Petzold-Zahlen deutlich übersteigt. In Frankreich waren es auch über 300.000 Besucher, wovon Schweiger wiederum nur träumen kann. "Barbara" beweist, dass ein großes Melodram ohne Kitsch, ein DDR-Porträt ohne Moralkeule und Kunstkino ohne Langeweile auskommen kann. Und dass Nina Hoss die größte lebende deutsche Schauspielerin ist. Aber das beweist ja fast jeder Film mit Nina Hoss.

Eine Enttäuschung: Und was macht die Berlinale-Jury? Speist "Barbara" mit dem Regie-Preis ab und vergibt den Goldenen Bären an Paolo und Vittorios Tavianis Gefängnis-Doku-Drama "Cäsar muss sterben", einem der uninteressanteren Beiträge in einem weitgehend erstklassigen Wettbewerb. Schlimmeres noch leisteten sich die Oscar-Verteiler der Academy, als sie die beiden besten Schauspieler des Jahres - Michael Fassbender in "Shame" und Ryan Gosling in "Drive" - nicht einmal mit einer Nominierung würdigten.

Eine Entdeckung: Wer noch mehr Hoffnung für das deutsche Kino sucht, findet sie in Jan-Ole Gersters Spielfilmdebüt "Oh Boy": Tom Schilling schlurft in sanft getuschten Schwarzweißbildern durch Berlin, als wäre es ein echteres Paris - und hadert mit der, wenn schon nicht unerträglichen, dann wenigstens ziemlich anstrengenden Leichtigkeit des Seins. Melancholisch, lustig, wahr.

Szenenapplaus: Die Erwartungen an Ridley Scotts "Alien"-Prequel "Prometheus" waren viel zu hoch, als dass der Film sie hätte erfüllen können. Lohnt sich aber schon wegen der sensationell fiesen Szene, in der sich Noomi Rapace in einer futuristischen OP-Maschine per Kaiserschnitt eigenständig ein Alien-Baby entfernt. Lieutenant Ripley wäre stolz. Daniel Sander

Dane deHaan als übernatürlich begabter Teenager in "Chronicle" Zur Großansicht
Twentieth Century Fox

Dane deHaan als übernatürlich begabter Teenager in "Chronicle"

Bester Film: "Chronicle" Manche sagen ja, Found Footage als ästhetische Strategie sei längst zum Manierismus verkommen. Wenn man diesen Stil des Mittendrin, der wackligen, teilnehmenden, subjektiven Kamera aber so, wie es der Debütfilm "Chronicle" tut, auf das Superhelden-Genre anwendet, dann hat das mit dem Anbiedern an einen lukrativen Trend nichts mehr zu tun. Als drei Highschool-Freunde mysteriöse Kräfte entwickeln, die sie zu albernen Tricks und zu grausamen Zerstörungsorgien zugleich befähigen, ist dem Genre jede Pose, jede Faszination des Übermenschlichen und Erhabenen gründlich ausgetrieben. Form und Inhalt bedingen einander hier wie selten im Kino - und das nennt man dann wohl: Kunst.

Eine Enttäuschung: Der neue Heimatfilm aus dem Süden der Republik hat mit Blut, Boden und Alpenglühen nicht mehr furchtbar viel am Hut - und das ist eine durchaus erfreuliche Entwicklung. Wenn Heimatbegriffe untersucht, erklärt, reflektiert, gebrochen werden, dann profitieren davon zuallererst einmal die mehr oder weniger Beheimateten. Doch der Backlash ist erfahrungsgemäß nicht weit - er lauert in scheinbar harmlosen Coming-of-Age-Komödien wie "Trans Bavaria", die mit väterlicher Güte und Überheblichkeit die Rückkehr in den Schoß der Abstammung predigen. Oder in Postkartenbildern in Spielfilmlänge wie "Vatertage", die vom bayerischen Grantler über die willigen Oktoberfestbesucherinnen aus Holland bis hin zu den minderjährig schwangeren Natalies aus dem Osten der Republik aber auch gar kein Klischee auslassen wollen.

Eine Entdeckung: Den Schweizer Regisseur Markus Imboden kennt man hierzulande eher als Fernsehroutinier. Doch sein "Verdingbub", "basierend auf 100.000 wahren Geschichten" von Waisenkindern, die gegen kärgliche Kost und Logis noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts an Bauernfamilien verdingt wurden, ist großes Kino: emotional eindringlich, ohne seine Figuren zu Funktionsträgern des Manipulativen zu machen, und packend, ohne spektakulär zu sein.

Szenenapplaus: Nein, kein Applaus, das wäre reichlich daneben. Aber wenige Momente haben sich in diesem Jahr so tief ins Gedächtnis eingebrannt wie dieser eine in Marc Wieses Dokumentation "Camp 14 - Total Control Zone". Lang und ausführlich hat Shin Dong-hyuk von seinen Jahren in einem nordkoreanischen Straflager berichtet. Er hat davon erzählt, dass seine Mutter und sein Bruder vor seinen Augen hingerichtet wurden. Er hat seine verbogenen Arme gezeigt, eine ewige Erinnerung an Folter und Qualen. Er hat davon erzählt, dass er nur entkam, weil er über einen Mitausbrecher klettern konnte, der vom Elektrozaun getötet worden war. Und dann fährt er in Seoul in der Straßenbahn, fremde Menschen drängen sich aneinander, während draußen schillernde Neonreklamen vorbeiflirren. Und Shin Dong-hyuk, der überfordert ist von der Komplexität und der Anonymität der Welt dort draußen, sagt: Er möchte wieder zurück. Ins Lager. Tim Slagman

Tilda Swinton und John C. Reilly als verstörte Eltern in "We Need to Talk About Kevin" Zur Großansicht
fugu films

Tilda Swinton und John C. Reilly als verstörte Eltern in "We Need to Talk About Kevin"

Bester Film: "We Need to Talk About Kevin" Wer Kinder hat, dem gefriert bei diesem Antihelden das Blut in den Adern: Wenn der kleine Kevin in die Windel scheißt, schaut er seine Mutter voller Verachtung an. Will ihm die Erwachsene einen Ball zukullern, lässt er ihn spöttisch an sich vorbeirollen. Wer ist dieses grausame Kind? Mutter Eva (Grandios: Tilda Swinton) glaubt bald, eine Teufelsbrut großzuziehen. Perfider Gag der Natur: Je älter der Kleine wird, desto ähnlicher sieht er ihr.

Nur einmal kommen Mutter und Sohn zusammen - als Kevin einen Sportbogen geschenkt bekommt. Da beginnt er fröhlich zu trainieren, einmal lächelt er Eva fast liebevoll zu. Er scheint endlich seine Bestimmung gefunden zu haben. Am Ende massakriert Kevin mit dem Sportgerät eine Schulklasse. Akribisch, emotionslos, geradezu mechanisch. Morden im Automatikbetrieb.

Vor dem Hintergrund des Amoklaufs von Newtown bekommt Lynne Ramsays im August 2012 angelaufenes Horror-Drama "We Need to Talk About Kevin" einen fast unerträglich prophetischen Zug. Auf küchenpsychologische Ausdeutungen wird ebenso verzichtet wie auf billige Schockeffekte. Doch die viel thematisierte fehlende Empathie beim Newtown-Attentäter Adam Lanza findet im Kevin-Darsteller Ezra Miller eine schaurige Visualisierung. Vielleicht ist "We Need to Talk About Kevin" der beste Film des Jahres. Der verstörendste ist er allemal.

Eine Enttäuschung: Weltkino ist ein großes Wort. Einer der ganz wenigen, der das darin liegende Versprechen bislang einlösen konnte, ist der Brasilianer Fernando Meirelles: Favelas und Werberträume ("City Of God") gingen bei ihm genauso gut zusammen wie Hollywood und Afrika ("Der ewige Gärtner"). Umso enttäuschender, dass der wichtigste Vertreter einer globalisierten Kinokultur mit seinem Episodendrama "360", in dem er Geld- und Lustströme zwischen Osteuropa und den USA nachzuzeichnen versuchte, auf der Strecke blieb. Der kleine Grenzverkehr, hier ist er ohne jede Größe inszeniert.

Eine Entdeckung: Der junge französische Schauspieler Ernst Umhauer: In Francois Ozons frivolem Spanner-Psychogramm "In ihrem Haus" zieht er als Emotions-, Manipulations- und Intelligenzzentrum in den Bann. Wird mal ein Großer.

Szenenapplaus: Der Cameo-Auftritt des Sex-Pistols-Sängers Johnny Rotten in der Punk-Tragikomödie "Sons Of Norway": Er starrt mit gewohnt übellauniger Visage in einen Himmel voller Schneeflocken und proklamiert: "Freiheit ist scheiße." Und im nächsten Moment sagt er: "Scheiße ist Freiheit." Dialektik, die in jede Bierdose passt. Christian Buß

Jean-Louis Trintignant und Emmanuelle Riva in "Amour" Zur Großansicht
Festival Cannes/ Les films du losange

Jean-Louis Trintignant und Emmanuelle Riva in "Amour"

Bester Film: "Amour" Allein formal ist dieser Film ein Meisterwerk: Wie Michael Haneke seine persönliche Beschäftigung mit Abschied und Verlust abbildet, indem er das gutbürgerliche Pariser Apartment der Eheleute Georges und Anne exakt so gestaltet hat wie die Wohnung, in der sein eigener Stiefvater die letzten Jahre seines Lebens nach dem Tod von Hanekes Mutter verbrachte. Wie er dem französischen Autorenkino melancholisch Respekt erweist, indem er "Amour" für Jean-Louis Trintignant schrieb und für die Rolle der sterbenden Anne von Anfang an Emmanuelle Riva im Sinn hatte, die er verehrt, seit sie Ende der Fünfziger in "Hiroshima mon amour" zur Traumfrau junger Cineasten wurde. Wie er jede Szene, jeden Dialog seines Films so effizient gestaltete, dass kein Wort zu viel gesagt, kein Bild zu viel gezeigt wird - um Kitsch zu vermeiden und Gefühle zuzulassen. All das zeugt von einer unaufdringlichen Virtuosität, die man lange suchen muss in diesem Kinojahr.

Was geschieht mit der Liebe im Angesicht des Todes? Bäumt sie sich noch ein letztes Mal auf? Wird sie zum Klammern an den gemeinsamen Lebensfunken, zum Solidarpakt, der die leichthin vor dem Traualtar dahingesagte Formel "Bis dass der Tod Euch scheidet" in letzter Konsequenz zur Erfüllung zwingt? Im besten Fall, so die tröstliche Antwort des Films, ist man nicht allein in seinen letzten, hilflosen Stunden, sondern weiß einen starken Lebenspartner an seiner Seite, der auch die Hässlichkeit des Sterbens erträgt. Und so ist es letztlich auch die überraschende Wärme Hanekes, der sonst so kühl und pädagogisch inszeniert, die "Amour" so berührend macht.

Eine Enttäuschung: Die Entscheidung der Berlinale-Jury unter Mike Leigh, den Goldenen Bären nicht an Christian Petzolds "Barbara" zu geben, den mit Abstand besten Film des Festivals, sondern an die greisen Brüder Taviani mit ihrem bemühten Humanismus-Drama "Cäsar muss sterben".

Eine Entdeckung: Die 21-jährige Shailene Woodley hatte in "The Descendants" als schnippische und widerborstige, aber dennoch liebenswerte Tochter von George Clooney in Alexander Paynes Hawaii-Familiendrama ihren großen Durchbruch, gewann einen Independent Spirit Award und wurde für einen Golden Globe nominiert. Demnächst ist die Kalifornierin in "The Amazing Spider-Man 2" als Mary Jane Watson zu sehen.

Szenenapplaus: Denis Lavant als Alter Ego von Regisseur Leos Carax in "Holy Motors", der sich als hässlicher, unverständliches Zeug grunzender, Kette rauchender Penner verkleidet, auf einem Pariser Friedhof ein Model (Eva Mendes) entführt und in eine Gruft verschleppt. Hier kollidiert wahnhafter Hyperrealismus aufs Grandioseste mit Victor Hugos Glöckner-Klassiker - wunderbarer kann Kino nicht sein. Andreas Borcholte

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insgesamt 8 Beiträge
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1. Top Ten 2012
bennysalomon 27.12.2012
Drive Argo Decendends Tinker Tailor Soldier Spy Hugo Dark Knight Rises Take Shelter Life Of Pi Cabin In The Woods Pitch Perfekt Anna Karenina
2. hab auch noch was
iceba 27.12.2012
shame, moonrise kingdom
3.
WhereIsMyMoney 27.12.2012
Es ist immer schwer zu entscheiden was der beste Film ist, wie man auch an den verschiedenen Meinungen der Autoren sieht. Von den "besten Filmen" habe ich leider nur drei gesehen. Wobei ich "Amour" gegenüber "Tinker,Tailor...." und dem total überschätzten "We need to talk about Kevin" vorziehen würde. Auch wenn dieser Film das süsseste kleine Mädel zu bieten hatte, die ich seit "Ponette" gesehen habe. Doch von der Magie keine Spur. Über "Beasts of the southern Wild" habe ich sehr viel Gutes gehört. Vieleicht passiert da die Magie, wenn man plötzlich jeden Charakter und jede Szene liebt. Ich warte immer noch auf "Django Unchained". Gosling in "Drive" ein guter Schauspieler? Ähhh, ganz bestimmt nicht. Und ich fand es sehr gut dass der bei den "Cineasten" so beliebte Film "Drive" mit keinem Preis belohnt wurde. 15 Minuten unbeschreibliche Schönheit reichen einfach nicht ein idiotische Handlung und pure Langeweile wettzumachen. Fassbender für "Shame"? Nun ja, nicht jeder der sich blank macht hat eine gute schauspielerische Leistung abgeliefert. Die Enttäuschung des Jahres? Der normale Kinozuschauer! Man siehe nur die erfolgreichsten Filme: Avengers, Dark Knight Rises, Hobbit usw.
4.
marcusaemiliuslepidus 27.12.2012
Also Dame,König,Ass, Spion fand ich auch total klasse. Dazu passend vieleicht noch Haywire. Grundsätzlich war das Kinojahr aber eher schwach.
5. Ich, der normale Kinozuschauer
mummiscii 27.12.2012
freue mich eine Enttäuschung für einen Foristen zu sein. "Barbara" Die x-te DDR Aufarbeitung, nein danke, da geh ich lieber joggen. Nina Hoss? Ah, ja! Ich verstehe. Da "liebt man dann jede Szene"? Schon mal Breaking Bad gesehen? Oder The Wire? Hallo im Hier und Jetzt! Und: In Avengers spielen so viele bildschöne Männer mit, den mußte ich mir mehrmals ansehen. Außerdem, die olle Gwyneth war doch auch dabei, für die ach so anspruchsvollen Kinogänger, und so toll singen kannse auch und Depressionen hat sie auch noch. Müßte eigentlich dem "Cineasten" begeistern. Mein Gott, was sind meine Vorposter individuell, ich muß gleich weinen.
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