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Marvels Kinotriumph: Ein Universum voller Helden

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Der Comicverlag Marvel hat das Erzählprinzip von Heften auf die Leinwand übertragen. Die Produzenten schaffen nicht nur Fortsetzungen, sondern ein eigenes Universum - in dem selbst Randfiguren wie die "Guardians of the Galaxy" zu Superstars werden.

Willkommen im Heldenzeitalter: Egal ob "Spider-Man", "Iron Man", "Captain America" oder "X-Men" - Superhelden-Filme sind so populär wie kaum je zuvor und sind mit Umsätzen zwischen 500 Millionen und mehr als einer Milliarde Dollar ein entscheidender Marktfaktor für Hollywoods Kino-Industrie. Zu verdanken hat die Branche den Blockbuster-Segen allerdings vor allem einem unabhängigen Studio, der Film-Abteilung des Comic-Verlags Marvel. Was mit einer Geldspritze einer Investmentbank und der tollkühnen Idee begann, die Geschichte eines in Comic-fernen Kreisen nicht allzu bekannten Playboys in Eisenrüstung zu erzählen, ist heute zu einer der erfolgreichsten und innovativsten Kino-Unternehmungen gewachsen.

Wie jahrzehntelang in den Comic-Heften praktiziert, schuf Marvels Filmabteilung, inzwischen Teil des Disney-Konzerns, zahlreiche verbindende Plot-Elemente und setzte wiederkehrendes Personal ein, das sogenannte Marvel Cinematic Universe, um die einzelnen Superhelden-Abenteuer zu einer zusammenhängenden, seriellen Gesamterzählung zu verknüpfen. Gipfel dieser über mehrere Filme gestreckten Team-Bildung war 2012 der Kassenschlager "The Avengers". Mit dem am 28. August anlaufenden "Guardians of the Galaxy", einer sympathischen, kosmischen Underdog-Variante der "Avengers", beweist Marvel, dass es sogar obskurste Hinterbänkler seines Helden-Universums zu Kinostars machen kann. Im Frühjahr nächsten Jahres folgt mit "The Avengers: Age Of Ultron" der Abschluss der zweiten Entwicklungsstufe dieser beispiellosen Entertainment-Unternehmung.

Die Erschließung und der Ausbau dieses unbekannten Terrains des Kino-Narrativs, das sich längst auch bis ins Fernsehen erstreckt, eröffnet aufregende Chancen, birgt aber auch Risiken.

SPIEGEL ONLINE blickt zurück auf die erstaunliche Genese des Marvel-Universums, wirft einen Blick auf die Konkurrenz von DC Comics, die ihr eigenes Heldenpersonal in Stellung bringt - und wagt einen Blick in die Zukunft. (Kicken Sie auf die einzelnen Teile zum Weiterlesen...)

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insgesamt 33 Beiträge
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1. Unvollständig
schmusel 30.08.2014
Da fehlt sträflicherweise der allererste Streifen der Marvel Studios von 2003, auch wenn der etwas unglücklich war weil die Erzählweise und die Optik zu sehr an die Comics angelehnt, der Hulk aber giftgrün und mit wachsender Wut auch selbst immer mehr wuchs. Auch der reboot von 2008, The incredible Hulk wurde weggelassen, obwohl der durchaus populär war.
2. Thor fehlt auch
Linda14 30.08.2014
Mit seinen Darstellern einfach genial!
3.
schmusel 30.08.2014
Zitat von Linda14Mit seinen Darstellern einfach genial!
Stimmt schon, aber Loki (Hiddleston ist die perfekte Besetzung!) wird immerhin erwähnt, wenngleich kurz.
4. Ja gut, erwähnt schon:)
Linda14 30.08.2014
Mir gefallen alle Schauspieler sehr gut. Man hat so richtig den Eindruck, dass sie ihre Rollen sehr gerne und mit viel Freude gespielt haben. Und vor allen Dingen finde ich Heimdall auch gut, zumal ich weiß, dass Skandinavier dunkelhäutige Menschen gerne mögen.
5. Oh weh
Tim_D 30.08.2014
Vielleicht bin mal wieder gegen den Mainstream, aber ich kann diese Comicverfilmungen nicht mehr sehen! Wie lange wird diese Kuh eigentlich noch gemolken? Ich hab so die Nase voll von diesen Comichelden und diesen dämlichen Teenagerfilmchen a la Tribute von Panem, Chroniken der Blablawelt etc. Schaut man sich das aktuelle Kinoprogramm an, dann läuft fast nur so ein Mist. Oh man ich vermisse Lethal Weapon und Stirb langsam... Die Zeiten sind wohl für immer vorbei
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