Von Roland Huschke
"Battleship": Lasst uns ein paar Schiffe versenken!
Noch bevor auch nur ein Bild gedreht war, geriet das neue Projekt von Peter Berg ("Hancock") in die Schusslinie prominenter Kritiker wie James Cameron. Tenor der Skeptiker: Was soll ein Science-Fiction-Spektakel, das allen Ernstes auf dem Brettspielklassiker "Schiffe versenken" basiert? Gegenfrage: War nicht die fadeste aller Disneyland-Attraktionen die Grundlage von "Fluch der Karibik"? Was Berg in "Battleship" versucht, klingt zumindest in der Planung und nach Studium seiner Artworks und Storyboards am Set in Hawaii nicht weniger spektakulär als Erde-gegen-Aliens-Schlachtplatten wie "Independence Day" oder "Transformers". Zentrale Innovation: "Battleship" spielt auf dem Wasser, unter Wasser, am Wasser. Berg, dessen Vater in der Navy diente, verlegt das Duell von hochüberlegener Technologie gegen amerikanische Haudegen auf offene See. Doch die wahre Schlacht wird womöglich an der Kinokasse ausgetragen. Am selben Tag, an dem "Battleship" in Deutschland in See stechen soll, ist auch die Premiere von "The Avengers" geplant - das Marvel-Gipfeltreffen, in dem Iron Man, Thor & Co. die geplagte Menschheit ebenfalls vor der extraterrestrischen Auslöschung retten müssen. Mal sehen, wer zuerst blinzelt.
Kinostart: 26.04.2012; Regie: Peter Berg; Darsteller: Liam Neeson, Rihanna, Alexander Skarsgard, Taylor Kitsch
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