Neuer 007-Film: Bardem spielt Bond-Bösewicht

Schottland, Istanbul und Shanghai sind die Schauplätze, der Titel wird "Skyfall" heißen: Bei einer Pressekonferenz in London gab Regisseur Sam Mendes die ersten Details des neuen, 23. James-Bond-Films bekannt. Mit dabei sind Javier Bardem als Bösewicht und eine bislang kaum bekannte Französin.

Neuer 007-Film: Bond 23 heißt "Skyfall" Fotos
AFP

Hamburg/London - Vier Jahre nach "Ein Quantum Trost" wird der 23. James-Bond-Film in die Kinos kommen: "Skyfall", so der Titel, soll im Herbst 2012 anlaufen. Das teilten die Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson bei einer Pressekonferenz in London mit. Daniel Craig wird dann zum dritten Mal als Geheimagent 007 zu sehen sein. Die Regie führt - erstmals bei einem Bond-Film - Oscar-Gewinner Sam Mendes ("American Beauty"). Mit dabei ist außerdem ein weiterer Oscar-Preisträger: Javier Bardem ("No Country For Old Men") soll den obligatorischen Bösewicht spielen.

Regisseur Mendes kündigte in London an, die Dreharbeiten würden am Donnerstag beginnen. Schauplätze des Films seien neben der britischen Hauptstadt noch Schottland, Istanbul und Shanghai. Die englische Schauspielerin Naomi Harris spiele eine Agentin namens Eve, Judi Dench abermals Bonds Chefin M. Zudem sei die Französin Bérénice Marlohe als geheimnisvolle Severine mit dabei - das als Schauspielerin bislang unauffällige Model dürfte das nächste Bond-Girl sein.

Mendes gab zudem bekannt, dass "Skyfall" keine Beziehungen zu den letzten beiden Filmen "Casino Royale" und "Ein Quantum Trost" haben wird: "Dies ist eine eigene Geschichte, die auch nichts mit einem der Romane von Ian Fleming zu tun hat." Produzent Wilson versprach "viel Action" und bezeichnete das Produktionsvolumen als "vergleichbar mit den beiden vorherigen Filmen." Es dürfte sich also bei etwa 150 bis 200 Millionen Dollar bewegen.

Die Zukunft der klassischsten aller Agentenfilmserien stand auf der Kippe, als die Produktionsfirma MGM 2010 Insolvenz anmeldete. Im Dezember desselben Jahres ermöglichte ein Gericht dann dem legendären Studio einen Neustart. Bereits Anfang 2011 hatte das US-Branchenblatt "Variety" gemeldet, die Planungen für den 23. James-Bond-Film seien angelaufen.

sha/AP/Mitarbeit: Siegfried Tesche

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