Hamburg/Los Angeles - Von der gepixelten Überfrau zur Kampfamazone aus Fleisch und Blut: Vor genau zehn Jahren wurde mit "Lara Croft" die wohl berühmteste Computerspielfigur auf die große Leinwand gebracht. Die Kritiken waren mau, der Publikumszuspruch war besser: "Lara Croft: Tomb Raider" spielte zusammen mit der zwei Jahre später folgenden Fortsetzung "Lara Croft: Tomb Raider - Die Wiege des Lebens" rund 430 Millionen Dollar ein. Und Angelina Jolie wurde in der Rolle der Titelheldin zum Action-Star.
Wie das Branchenblatt "Daily Variety" unter Berufung auf die Produzenten berichtete, sei nun ein dritter Teil geplant, der 2013 in den Kinos anlaufen soll. Dabei handle es sich um ein Prequel, also um die Vorgeschichte zu den beiden ersten Teilen. Die Produktion liegt diesmal bei Graham King, der aktuell mit dem Reptilien-Western "Rango" in den Kinos ist und zuvor "The Tourist" von Florian Henckel von Donnersmarck betreute. Dort spielte Angelina Jolie ebenfalls die Hauptrolle.
Dass die Schauspielerin nun noch einmal den Part des Brachialkurvenstars Croft übernimmt, gilt als unwahrscheinlich. Stattdessen kursieren Gerüchte, dass die junge amerikanischen Action-Aktrice Olivia Wilde den Part übernimmt. Die hatte unlängst in "Tron: Legacy" gezeigt, dass sie Computerspielheldinnen als Vollblutwesen verkörpern kann.
cbu/dapd
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