Oscar-Preisträgerin Bigelow: Grünes Licht für Film über Bin Ladens Tötung
Hollywood reagiert immer schneller: Schon im Spätsommer wird Oscar-Gewinnerin Kathryn Bigelow ("The Hurt Locker") beginnen, einen Film über die Tötung von Osama Bin Laden zu drehen. Das bestätigte jetzt das Filmstudio Columbia Pictures.
Los Angeles - Grünes Licht für eines der spektakulärsten Projekte von Hollywood: Die Oscar-prämierte Regisseurin Kathryn Bigelow wird einen Film über die Tötung des al-Qaida-Terroristen Osama Bin Laden drehen. Das US-Studio Columbia Pictures teilte am Dienstag mit, die US-Verleihrechte für den nächsten Film von Bigelow und Drehbuchschreiber Mark Boal erworben zu haben. Bigelow und Boal hatten bereits 2008 für das Kriegsdrama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" zusammenarbeitet. Boal gewann in der Folge den Oscar für sein Drehbuch, Bigelow wurde für den Film als erste Frau mit dem Regie-Oscar ausgezeichnet.
Die beiden hätten bereits seit 2008 an einem Projekt zur Jagd nach Bin Laden gearbeitet, teilte Sony Pictures Entertainment mit, zu der Columbia Pictures gehört. Die "neuesten Ereignisse" sollten in den Film eingebaut werden.
Eine US-Sondereinheit hatte Bin Laden Anfang Mai in seinem Versteck in der pakistanischen Garnisonsstadt Abbottabad getötet. Bereits am folgenden Tag hatte die Zeitung "Hollywood Reporter" über Pläne für einen Spielfilm über die Aktion berichtet und gemeldet, besonders weit gediehen seien Bigelows Pläne.
Drehstart für den neuen Film ist der Spätsommer, er soll dann Ende 2012 in die Kinos kommen. Boal und Bigelow werden den Film co-produzieren. Der Titel steht noch nicht fest.
hpi/afp
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- Mittwoch, 25.05.2011 – 11:45 Uhr
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November 2001, zitiert nach: Abou-Taam/Bigalke: "Die Reden des Osama Bin Laden"
Oktober 2003, zitiert nach: Coll: "Die Bin Ladens. Eine arabische Familie"
Politische, geschichtliche und moralische Erörterungen vermischend, zeichnet Bin Laden das Bild einer Nation, die auf der Verliererstraße ist. Obwohl militärisch übermächtig, könnten die Amerikaner im Irak nicht gewinnen - weil sie zwar moralisch argumentierten, in Wahrheit aber nur den Interessen internationaler Konzerne folgten.
Das Ansehen der USA sei deswegen ruiniert. Um "den Krieg zwischen uns" zu stoppen, gebe es zwei Möglichkeiten: Entweder die Mudschahidin stellten die Kampfhandlungen ein, was aber nicht gehe, weil sie eine Pflicht erfüllten. Oder die USA sähen endlich ein, dass sie die Verlierer im Irak seien. Es sehe aber so aus, als würden sie die eigenen Fehler aus dem Vietnam-Krieg und die der Sowjets aus dem Afghanistan-Feldzug wiederholen und sich vor der besseren Einsicht drücken.
Es gebe allerdings einen Ausweg, sagte Bin Laden weiter: Die Amerikaner sollten "nach einem alternativen, aufrechten Weg suchen", in dem es nicht darum gehe, andere zum eigenen Nutzen zu unterdrücken. Natürlich hat dieser Weg auch einen Namen: Die Amerikaner sollen zum Islam konvertieren.
April 2004, zitiert nach: Lawrence: "Messages to the World. The Statements of Osama Bin Laden"
Nach dem 11. September 2001 auf al-Dschasira. Zitiert nach: Coll: "Die Bin Ladens. Eine arabische Familie"
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