Oscars 2019 "Werk ohne Autor" ist nominiert - zwei Mal

Florian Henckel von Donnersmarck geht erneut ins Oscar-Rennen. Zusammen mit vier anderen Beiträgen konkurriert er mit "Werk ohne Autor" um den Auslands-Oscar. Außerdem ist der Film in der Kategorie "Beste Kamera" nominiert.

Kurt Barnert (Tom Schilling)
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Kurt Barnert (Tom Schilling)


Die Kandidatenliste für den Auslands-Oscar steht - und wieder ist Florian Henckel von Donnersmarck dabei, mit dem Film "Werk ohne Autor". Insgesamt schafften es fünf Filme auf die Liste der besten nicht englischsprachigen Filme, wie die Oscar-Akademie mitteilte. Auch nominiert sind die Filme "Capernaum" aus dem Libanon, "Cold War" aus Polen, "Roma" aus Mexiko sowie "Shoplifters" aus Japan.

Das Künstlerporträt (lesen Sie hier die Filmkritik auf SPIEGEL ONLINE) war bereits für einen Golden Globe nominiert. Bei der Verleihung Anfang Januar unterlag der deutsche Beitrag dann aber dem Schwarz-Weiß-Drama "Roma" des Mexikaners Alfonso Cuarón. Zudem ist "Werk ohne Autor" bei den Oscars in der Kategorie "Beste Kamera" nominiert.

Zuletzt holte 2007 Florian Henckel von Donnersmarck mit dem Stasi-Film "Das Leben der Anderen" die Trophäe nach Deutschland. Davor gab es zwei weitere deutsche Erfolge: Caroline Link triumphierte 2003 mit "Nirgendwo in Afrika", Volker Schlöndorff 1980 mit der Verfilmung des Günter-Grass-Romans "Die Blechtrommel".

Die Oscars werden in diesem Jahr in der Nacht vom 24. auf den 25. Februar verliehen.

brs

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insgesamt 3 Beiträge
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c0re0n 22.01.2019
1. SPON mal wieder daneben
Und die Filmkritiker von SPON haben diesen Film natürlich mal wieder nicht auf dem Schirm gehabt (http://www.spiegel.de/kultur/kino/oscar-nominierungen-2019-die-favoriten-der-kritiker-a-1249137.html) aber nach der hauseigenen negativen Kritik, konnten sie wohl nicht mehr zurück...
chaosimall 22.01.2019
2. Ich hoffe nicht,
dass es für diesen Betrug und Diebstahl an Person und Werk von Gerhard Richter auch noch einen Preis gibt, mag die Kanera noch so gut geführt worden sein.
haarer.15 22.01.2019
3. Werk ohne Autor
Der Film war wirklich gut - und die Nominierung auch gerechtfertigt. Von der Handlung, der eindringlichen Dichte, Kameraführung und schauspielerischen Leistung her überzeugend. Florian Henckel von Donnersmarck würde dafür einen Preis verdienen. Doch wird er wohl leer ausgehen. Schon in all den Jahren zuvor hat sich gezeigt, dass es überaus schwierig ist, aus Amerika mit einer Auszeichnung nach D zurückzukehren. Nüchtern betrachtet. Deshalb halte ich von dem ganzen Oscar-Brimborium inzwischen gar nichts mehr.
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