Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Toter Oscar-Preisträger: Die zehn besten Filmszenen mit Robin Williams

Von , , und

Robin Williams ist tot: Seine Karriere in Bildern Fotos
AP

In "One Hour Photo" ist er ein Psychopath, als Mrs. Doubtfire steckt er den Kopf in eine Torte, als Peter Pan kann er fliegen: Hier sind die zehn besten Filmszenen von Robin Williams.

Er war komisch, tief traurig, verrückt und liebevoll. Er konnte mitreißen, er konnte verführen. Robin Williams spielte Kindermädchen, Englischlehrer, Radiomoderatoren, Psychopathen und Mörder - meist überzeugend, nie oberflächlich. Mit einer Auswahl von zehn seiner besten Szenen würdigen wir den verstorbenen Ausnahmeschauspieler.

"Good Morning, Vietnam" brüllt Robin Williams im gleichnamigen Film (1987) in das Mikrofon. Er spielt den Radiomoderator Adrian Cronauer, der die US-Soldaten in Saigon unterhalten soll. Es ist, als schreie Williams so laut und so schnell er kann. Seine Stimme überschlägt sich, er beschleunigt sie, Williams witzelt, er singt, er spricht mit verschiedenen Akzenten, geht vom Tempo, legt dann einen Rock'n'Roll Song ein. Robin Williams erhielt für seine Rolle in Barry Levinsons Film einen Golden Globe und eine Oscar-Nominierung.

Er steht hinter seinen Schülern und haucht ihnen etwas in den Nacken. Sie schauen sich gerade Fotos von jungen Männern an, die einst auch, so wie sie selbst, an der renommierten Welton Academy studiert haben. "Carpe diem", flüstert John Keating. Nutze den Tag. Die Stimme wirkt wie die eines Geistes. Sie soll ins Unterbewusstsein kriechen. Denn Lehrer Keating will nur eines: Seine Schüler sollen lernen, ihr Leben zu nutzen, eigenständig zu denken und zu handeln. Robin Williams spielt diesen charismatischen Erzieher in "Club der toten Dichter" (1989) mit so viel Gefühl und Pathos, dass man sich selbst gern die Nase an der Vitrine, in der die Fotos stehen, plattdrücken würde.

Wie öfter in seiner Karriere spielte Williams in "Zeit des Erwachens" ("Awakenings", 1990) einen Mediziner. Die Adaption eines Buches des britischen Neurologen Oliver Sacks, der in den Folgejahren mit populärwissenschaftlichen Geschichten aus den Untiefen des menschlichen Gehirns weltweit die Bestsellerlisten dominierte, erzählt vom Schicksal einer Gruppe Patienten, die im frühen 20. Jahrhundert an der damals grassierenden Europäischen Schlafkrankheit litten. Die Opfer fielen in eine Komastarre, aus der sie über Jahrzehnte nichts zu wecken vermochte. Ende der Sechziger wagt der Arzt Malcom Sayer (Williams) in einem New Yorker Hospital, ein neuartiges Medikament an ihnen zu testen - und, oh Wunder, es wirkt. Der Film zeigt uns, wie Leonard Lowe, verkörpert von Robert de Niro, langsam in sein Leben zurückfindet - nur um am Ende doch in den Dämmerzustand zurückzufallen. Bevor ihn die Katatonie erneut in seinem Körper einsperrt, gibt Lowe seinem Doc und den Zuschauern noch als Botschaft mit auf den Weg, dass die Menschen sich bitte am Leben erfreuen mögen, darauf käme es schließlich an. Ein hervorragend gespieltes und routiniert inszeniertes Hollywood-Rührstück, das drei Oscar-Nominierungen abholte und Dr. Robin Williams eine Golden-Globe-Nominierung einbrachte.

Als Kind wartet man ziemlich lange auf das erste richtige Schwertgefecht in der Peter-Pan-Verfilmung "Hook" (1991). Dann, irgendwann, Käpt'n Hook stolziert mit Pans entführten Kindern über das Deck seines Schiffes, schlitzt Peter-Robin-Williams-Pan das Segel auf, fliegt durch den Fetzen, eine Fanfare ertönt, und Peter dreht im Sturzflug noch einen Salto. Die Piraten sehen aus wie Disney-Land-Statisten, und auch Hook ist nicht wirklich angsteinflößend. Dann wird gefochten. Wie hat der erwachsene Peter wieder gelernt zu fliegen? Es war der wunderbare Gedanke an seine Kinder Jack und Maggie, der ihn hat abheben lassen. Kinder - der Wunsch nach ihnen war auch der Grund, warum Peter Pan als Junge das Nimmerland verließ. Klare Botschaft: Für seine Kinder muss man alles tun - und wer Peter Pan als Vater und Robin Williams als dessen Darsteller hat, der kann sicher sein, dass er humorvoll gerettet wird. "Hook" war ein Piratenmärchen, das zu Freudentränen rührte, das Männer Strumpfhosen mit Würde tragen ließ, und ein Film, in dem einem Robin Williams klarmachte, dass in Träumen alles möglich ist. Solange man eben nicht erwachsen wird.

Als obdachloser ehemaliger Literaturdozent Parry irrt Robin Williams in "König der Fischer" ("The Fisher King", 1991) durch die Straßen New Yorks, und er ist, man muss es so deutlich sagen, ein Mann mit einem gewaltigen Hau - denn er wähnt sich auf der Suche nach dem Heiligen Gral, der angeblich im Wohnzimmer eines Millionärs versteckt ist. Dieser Verdacht erweist sich, ebenso wie ein gewaltiger roter Ritter, der Parry auf den Straßen der Metropole regelmäßig nachstellt, selbstverständlich als Kopfgeburt einer traumatisierten Existenz: Parry hat bei einem Amoklauf seine Frau verloren. Wie es das gütige Schicksal aber so will, hilft ausgerechnet jener Mann, der eben diesen Amoklauf indirekt ausgelöst hatte, namentlich der Radiomoderator Jack Lucas (Jeff Bridges), dem irrlichternden Parry bei der Gesundung. 1991, als Regisseur Terry Gilliam (Monty Python) diesen phantasmagorischen Psychotrip ins Kino brachte, befand sich Williams auf dem Höhepunkt seiner Karriere - eine Oscar-Nominierung sowie der Golden Globe für diese Rolle zeugen davon.

Ein kurzer Blick zur Tür, eine Frau vom Jugendamt schaut vorbei. Sie will überprüfen, wie sich das Kindermädchen anstellt. Doch dieses ist in Wahrheit keine Frau, sondern der Vater der Kinder, auf die es aufpassen soll. In "Mrs. Doubtfire" (1993) spielt Robin Williams den Stimmenimitator und Synchronsprecher Daniel Hillard. Damit seine Verkleidung nicht auffällt, muss er mitunter zu harten Methoden greifen. So auch, als die Jugendamtsfrau hereinkommt. Williams steht am Kühlschrank, die Perücke sitzt, doch der Mann ist noch nicht geschminkt. Also taucht er beherzt seinen Kopf in die Sahnetorte, kommt hinter dem Kühlschrank hervor und ruft der Dame ein freudiges: "Helllllooo" zu. Für seine überzeugende Darbietung erhielt Williams einen Golden Globe.

In "Good Will Hunting" (1997) spielt Williams den einfühlsamen Psychotherapeuten Sean Maguire, der das junge Mathematikgenie Will Hunting (Matt Damon) auf den rechten Weg bringen soll. In einer Szene sitzen die beiden auf einer Parkband. Maguire redet über Michelangelo und die Sixtinische Kapelle und dann über Frauen. Williams spielt den Psychotherapeuten beruhigend, gelassen und einfühlsam. Die Schirmmütze tief ins Gesicht gezogen, schaut er ab und zu auf den jungen Hunting, ab und zu lässt er seinen Blick über den Park gleiten. Er erzählt, wie es ist, den besten Freund zu verlieren. Das macht er nicht, um Mitleid zu erregen, sondern um Hunting aufzufordern, sein Leben zu würdigen. Williams wirkt dabei sehr unaufgeregt, doch als er die Bank verlässt, weiß man, er hat etwas in dem jungen Hunting - und vielleicht auch in Damon - angestoßen. Williams erhielt 1998 eine Oscar als Bester Nebendarsteller.

Die kleinen Patienten schlummern in ihren Bettchen, blass und kahl. In ihr stilles Klinikzimmer tritt Patch Adams, Robin Williams als Medizinstudent. Er zaubert eine rote Nase hervor, dann dreht er durch: rutscht auf Bettpfannen durchs Krankenzimmer, rudert mit einem Infusionsbäumchen durch den Flur, surrt als Biene um die mittlerweile lachenden Kinder, gockelt als Hahn mit Aids-Handschuh auf dem Kopf herum. Bis eine Stationsärztin hereintritt und die Freude wieder abstellt. "Patch Adams", die Verfilmung einer realen Lebensgeschichte, ist zwar ein tränenproduzierendes Rührstück, doch der Hintergrund von Williams' Darstellung aus dem Jahr 1998 war ernst: Zu Beginn des Films landet der instabile Patch suizidal in der Psychiatrie. Dort lernt er, dass gegen die Tiefen des Lebens nur Humor hilft - und dass auch derjenige ihn beweisen kann, der am meisten leidet.

Dass Robin Williams auch extrem böse sein kann, beweist er in "One Hour Photo" (2002). In dem Thriller von Mark Romanek spielt er den Foto-Entwickler Seymour Parrish, der immer mehr in das Leben derjenigen eintaucht, deren Fotos er entwickelt. Williams begeistert durch die Darstellung eines perfekten Gegensatzes: der unauffällige Supermarktangestellte und der grausame Psychopath. In einem verrückten Traum schreit er aus Leibeskräften, bis ihm das Blut aus den Augen spritzt.

Das vielleicht wichtigste Talent großer Filmkomiker, das perfekte Timing, bewies Robin Williams in der Komödie "Nachts im Museum" (2006): Als Wachsfigur von US-Präsident Teddy Roosevelt, hoch zu Ross im Naturkundemuseum, muss er zunächst vor allem stillhalten. Doch als alle Exponate nach dem Ende der Öffnungszeit zum Leben erwachen, erschreckt auch er den armen Museumswärter (Ben Stiller). Mit bewundernswert ungerührtem Gesichtsausdruck erklärt Williams' Roosevelt der Nachtwache dann allerdings, wie es so zugeht nachts im Museum. Mit großem Erfolg: Auch bei der Fortsetzung von 2009 ist Williams dabei, und auch im dritten Teil, dessen Kinostart für Dezember 2014 angekündigt ist.

Wegen des Todes von Robin Williams haben einige Fernsehsender ihr Programm geändert. Tele 5 zeigt am Mittwoch um 20.15 Uhr die Komödie "Birdcage - ein Paradies für schrille Vögel" (1996). Das ZDF nimmt am Mittwoch um 22.45 Uhr den Thriller "Insomnia - Schlaflos" (2002) ins Programm. Die ARD strahlt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag um 0.35 Uhr das Drama "Zeit des Erwachens" (1990) aus.

Vote
Was war Robin Williams' bester Film?

Robin Williams konnte als Kindermädchen, Psychopath, als Therapeut und Englischlehrer die Zuschauer in seinen Bann schlagen. Welche seiner Rollen war für Sie die beste? Wählen Sie aus unseren zehn Vorschlägen.

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 11 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Nicht zu vergessen: Hinter dem Horizont
123egal 12.08.2014
Auch wenn sein eigener Selbstmord die Thematik des Films "Hinter dem Horizont" anschneidet, so ist doch das Machwerkt als solches nicht zu verschweigen. Schließlich ist der Film auch ein sehr emotionale Geschichte, die auch aufgrund der Bilder wunderschön ist. - Als Protestant kann ich eh nicht die katholische Vorstellung nachvollziehen, nachdem Selbstmörder in die Hölle fahren, während Vergewaltiger und Personen, die Kinder mißbrauchen, in den Himmel gelangen sollen. -Aber das ist ein anderes Thema.
2. Robin Williams ist tot .
bonowe 12.08.2014
Robin Williams ist tot . Einer der besten und vielseitigsten Schauspieler unserer Zeit ist von uns gegangen. Schade , sehr schade ….......R. I.P. Robin Williams
3.
kjartan75 12.08.2014
Zitat von sysopDPAAls Mrs. Doubtfire steckt er seinen Kopf in eine Torte, als Peter Pan kann er fliegen und in "Good Will Hunting" ist er der einfühlsame Therapeut. Die zehn der besten Szenen des Oscar-Preisträgers Robin Williams Karriere. http://www.spiegel.de/kultur/kino/robin-williams-szenen-aus-good-morning-vietnam-und-mrs-doubtfire-a-985613.html
Ich finde ja One Hour Photo in der Publikumsgunst deutlich unterbewertet. Der Film war echt gut.
4. ... Der Titel stinkt.
Ch. Demian 12.08.2014
Liebe Leute, was soll das? Die Überschrift "Toter Oscar-Preisträger" ist echt unwürdig. Lieber Praktikant, solche Überschriften sind "gängig", wenn das Wesentliche worum es geht, "ein Toter" ist. Etwa, wenn man einen Toten irgendwo findet, dessen augenblicklich wichtigste Eigenschaft, jene, der auch sich die Aufmerksamkeit verdankt, just diese Tatsache ist. "Toter Motorradfahrer" in Verkehrsnachrichten etc. In diesem Fall wäre wohl angebrachter "Zum Tod des Oscar-Preisträgers" oder etwas in der Art. Die aktuelle Überschrift ist ziemlich despektierlich und unangebracht.
5. Da fehlt ein sehr guter Film
Chris rockt 12.08.2014
Der 200-Jahre-Mann (Verfilmung einer Kurzgeschichte von Isaac Asimov) ist ein wunderbarer Film, den man in dieser Liste nicht unterschlagen sollte. Er enthält eine der ergreifendsten Schlussszenen aller Zeiten.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Suizidgedanken - was tun?
Denken Sie daran, sich das Leben zu nehmen?
Wenn Ihre Gedanken kreisen und Sie daran denken, sich das Leben zu nehmen, versuchen Sie, mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Das können Freunde oder Verwandte sein, müssen es aber nicht. Es kann für Sie schwer sein, ausgerechnet über dieses Thema mit Menschen zu sprechen, die Ihnen nahe stehen.

Es gibt eine Vielzahl von Hilfsangeboten, bei denen Sie - auch anonym - mit anderen Menschen über Ihre Gedanken sprechen können. Das geht telefonisch, im Chat, per Mail oder persönlich. Wir stellen Ihnen die wichtigsten vor.
Telefonische Hilfe
Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222.

Der Anruf bei der Telefonseelsorge ist nicht nur kostenfrei, er taucht auch nicht auf der Telefonrechnung auf, ebenso nicht im Einzelverbindungsnachweis.
Hilfe im Chat
Ebenfalls von der Telefonseelsorge kommt das Angebot eines Hilfe-Chats. Die Anmeldung erfolgt auf der Webseite der Telefonseelsorge.

Den Chatraum kann man auch ohne vereinbarten Termin betreten, mit etwas Glück ist ein Berater frei. In jedem Fall klappt es mit einem gebuchten Termin.
Kontakt per E-Mail
Das dritte Angebot der Telefonseelsorge ist die Möglichkeit der E-Mail-Beratung. Auf der Seite der Telefonseelsorge melden Sie sich an und können Ihre Nachrichten schreiben und Antworten der Berater lesen. So taucht der E-Mail-Verkehr nicht in Ihren normalen Postfächern auf.
Persönliches Gespräch
Wenn Sie gerne persönlich mit einem anderen Menschen über Ihre Gedanken sprechen wollen, muss das nicht unbedingt ein Arzt oder Psychologe sein. Sie können sich selbstverständlich an Psychiater, psychiatrische Kliniken oder auch Krankenhäuser wenden. Sie können sich aber zum Beispiel auch an einen Pfarrer oder eine andere Vertrauensperson wenden, wenn Sie den Weg zu einem Psychiater oder Therapeuten scheuen.

Ärzte unterliegen ebenso wie Psychologen der Schweigepflicht. Für Pfarrer gilt neben dem Beichtgeheimnis das Seelsorgegeheimnis, nach dem einem Seelsorger anvertrautes als vertraulich gilt.
Beratungsstellen
Bundesweit gibt es eine Vielzahl von Beratungsstellen für Menschen mit Suizidgedanken. Eine Übersicht gibt die Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

Fotostrecke
Robin Williams: Schauspieler, Komiker, Mensch

Anlaufstellen und Notdienste
Seelennöte aller Art
Die Katholische und die Evangelische Konferenz für Telefonseelsorge und Offene Tür e.V. bieten unter den bundeseinheitlichen und kostenlosen Nummern 0800-1110111 und 0800-1110222 anonyme Telefonseelsorge rund um die Uhr. Die Anrufer werden bei Bedarf an Einrichtungen in der Nähe des Wohnorts weitervermittelt.

Auf dem Internetportal gibt es zudem die Möglichkeit zur Chat- oder Emailberatung. Hier finden Menschen Hilfe, die Krisenzeiten durchleben, etwa unter Sucht, Krankheit oder Einsamkeit leiden und Suizidgedanken haben.
Erste Hilfe bei Depressionen
Das Portal der Stiftung Deutsche Depressionshilfe bietet weiterführende Informationen und Kontakte zu Krisendiensten. Dort kann man, nach Postleitzahlen gegliedert, ortsgebundene Anlaufstellen finden.

Bei akuten Notfällen sollte der Rettungsdienst unter der Nummer 112 verständigt werden.
Erste Hilfe bei Alkoholsucht
Auf dem Hilfsportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) finden sich ein Selbsttest und Informationen zum Thema Alkohol beziehungsweise Suchtprävention.

Interessierten steht zudem ein Infotelefon zur Verfügung. Die Mitarbeiter der BZgA beantworten unter der Nummer 0221-892031 Fragen zur Suchtvorbeugung und vermitteln Betroffene an Beratungsstellen in ihrer Nähe. Die Homepage bietet zudem ein Verzeichnis der Suchtberatungsstellen.
Erste Hilfe bei Spielsucht
Auf dem Portal zur Spielsucht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt es einen Selbsttest, eine Chatsprechstunde, eine Online-Beratung sowie ein kostenloses und anonymes Beratungstelefon unter der Nummer 0800-1372700. Außerdem bietet das Portal weiterführende Links zu regionalen Anlaufstellen in Wohnortnähe.
Spezifische Hilfe für Kinder, Jugendliche und Eltern
Beim kostenlosen und anonymen Angebot des Vereins Nummer gegen Kummer können Kinder und Jugendliche über Sorgen und Probleme reden. Unter der Nummer 0800-1110333 erhalten die Jugendlichen montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr Hilfe, samstags beraten Jugendliche die Jugendlichen.

Daneben bietet der Verein eine separate Nummer für Eltern. Unter 0800-1110550 erhalten Eltern Unterstützung bei schwierigen Erziehungsfragen. Die Telefonberatung ist Montag bis Freitag zwischen 9 und 11 Uhr, Dienstag und Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr erreichbar.

Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: