Alden Ehrenreich Schauspieler verrät Star-Wars-Geheimnis

Da hat sich jemand wohl verplappert: In einem Interview plauderte Han-Solo-Darsteller Alden Ehrenreich aus, für wie viele Filme er unter Vertrag steht.

Alden Ehrenreich als Han Solo
Disney

Alden Ehrenreich als Han Solo


Am 24. Mai startet der "Star Wars"-Ableger "Solo: A Star Wars Story" in den deutschen Kinos. Sehr wahrscheinlich wird es nicht der letzte Film um den in der Original-Trilogie von Harrison Ford gespielten Weltraumschmuggler Han Solo bleiben.

In einem Interview mit dem amerikanischen "Esquire" rutschte dem US-Schauspieler Alden Ehrenreich, der in dem Film den Han Solo spielt, eine Information heraus, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war. Auf die Frage, für wie viele Filme er denn unterschrieben habe, antwortete Ehrenreich frei von der Seele: "Drei." Um dann erschreckt zu murmeln: "Ich weiß gar nicht, ob das, äh, schon offiziell ist. Aber - ja."

Eine echte Überraschung ist die Neuigkeit nicht. Es ist kein Geheimnis, dass der Disney-Konzern, der die Rechte an George Lucas' Weltraumoper hält, möglichst viele "Star Wars"-Filme plant. Bis 2020 soll jedes Jahr ein neues Abenteuer in die Kinos kommen, für die Zeit danach wird schon eine neue Trilogie entwickelt.

"Solo: A Star Wars Story" galt aber als Wackelkandidat, nachdem die beiden Regisseure Phil Lords und Chris Miller ("21 Jump Street") von Disney gefeuert worden waren. Am Set soll großes Chaos geherrscht haben, weil Lord und Miller zum Teil wie bei ihren früheren Filmen frei improvisieren ließen. Das ist für einen Film dieser Größe unüblich und ließ bei Disney die Alarmglocken schrillen.

Lawrence Kasdan, der Autor des Drehbuchs, beschwerte sich und bestand darauf, dass seine Dialoge Wort für Wort gesprochen würden. Disney entließ einen Schnittmeister, besorgte Alden Ehrenreich einen Schauspielcoach - ebenfalls unüblich in einer so weit vorangeschrittenen Produktion - und feuerte schließlich Lord und Miller. Der Regisseur Ron Howard übernahm den Film.

Ob man das Durcheinander dem Endergebnis anmerken wird, zeigt sich beim Kinostart. Unwahrscheinlich ist aber, dass es den kommerziellen Aussichten von "Solo" schadet. Auch für den vorangegangenen Ableger "Rogue One" ordnete Disney einen Nachdreh an - der Film spielte weltweit über eine Milliarde Dollar ein.

kae



insgesamt 10 Beiträge
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Seite 1
Pickle_Rick 25.04.2018
1.
Ich bin mal gespannt. Denn während die beiden neuen Star Wars Filme doch extrem enttäuschend waren, habe ich mich bei Rogue One richtig gut unterhalten gefühlt. Ein Film, den ich wie die klassischen Star Wars Teile gerne immer wieder gucke. Für The Force Awakens und The Last Jedi gilt das nicht.
brehn 25.04.2018
2. stimmt
Kann Beitrag #1 nur zustimmen. Rogue-One war klasse, wenn auch die Hauptrolle keinen wirklich aktiven part hatte, der Plot war halbwegs durchdacht und unterhaltsam. Deswegen kann man vielleicht auch auf die Solo-Filme hoffen. Was die Starwars-Sequels angeht....Abrams hat ja noch ganz gute Arbeit abgeliefert, aber "the last jedi" war wirklich unter aller Sau. Plot-Holes ohne Ende, nicht entwickelte Charaktere, eine völlig Überflüssige Sidestory, Logikfehler am laufenden Bande...einfach nur wie hingek'*"§ und Hingesch*"§!...der "audience-score" auf rotten Tomatoes spricht Bände...
talybont 25.04.2018
3. schön rotzig
Wenn der Film in etwa dem Trailer entspricht, könnte das eine schön rotzige Nummer werden. Nicht dieses moderne, auf Hochglanz polierte und aufgewärmte Episode dingenskirchen. Der einzige Haken: der Hauptcharakter ist bekannt und wird alles überleben - da ist die Story umso mehr gefordert. Bleibt nur zu hoffen, dass der Lando nicht zu lässig daherkommt. Der Han im trailer erinnert mich irgendwie an den Doc McCoy aus der aktuellen Star Trek Besatzung - hat man da evtl. abgekupfert?
schwerpunkt 25.04.2018
4.
Zitat von brehnKann Beitrag #1 nur zustimmen. Rogue-One war klasse, wenn auch die Hauptrolle keinen wirklich aktiven part hatte, der Plot war halbwegs durchdacht und unterhaltsam. Deswegen kann man vielleicht auch auf die Solo-Filme hoffen. Was die Starwars-Sequels angeht....Abrams hat ja noch ganz gute Arbeit abgeliefert, aber "the last jedi" war wirklich unter aller Sau. Plot-Holes ohne Ende, nicht entwickelte Charaktere, eine völlig Überflüssige Sidestory, Logikfehler am laufenden Bande...einfach nur wie hingek'*"§ und Hingesch*"§!...der "audience-score" auf rotten Tomatoes spricht Bände...
"the last Jedi" war schon ok, trotz einiger Lücken und Logikfehler. Was den Film meines Erachtens völlig versaut hat, war die unerträgliche Szene mit Leia, wie sie frei und tot im Weltraum schwebend zurück um Raumschiff schwebte und sich selbst reinkarnierte. Ok, es ist ein Fantasyfilm und die Macht soll viel können, aber das würde mir sogar in einer Verfilmung der Geschichten der Gebrüder Grimm das Gruseln beibringen. Ab der Szene war der Film für mich erledigt. Egal wie gut er dann noch werden würde, das KANN er nicht mehr wieder gut machen.
postbote101 25.04.2018
5.
So lange Kathleen Kennedy weiter an der Spitze von Lucasfilm sitzt gehe ich vom Schlimmsten aus. Vermutlich wird Han Solo im zweiten Film durch Hanna Solo ersetzt. Oder werden wir lernen, das Chewbacca eigentlich weiblich ist? Welche politischen Themen könnten wohl behandelt werden? Klimawandel im Universum? #metoo bei den Sturmtruppen? Und mir ist immer noch nicht klar, was an The Last Jedi "Ok" oder "gut" gewesen sein soll. Der Film ist einfach nur zum fremdschämen. Und das die Special Effects gut gemacht sind, darf man ja wohl erwarten bei einem Budget von mehreren hundert Millionen Dollar. RIP Star Wars. Please.
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