Box Office "Taffe Mädels" grooven sich nach vorne

Sandra Bullock als FBI-Agentin, Melissa McCarthy als Polizistin - ergibt einen Kassenschlager: "Taffe Mädels" hat in den USA einen guten Start hingelegt. In Deutschland zieht "World War Z", Brad Pitts Kampf gegen die Untoten, an allen vorbei.

Ertragreiches Team: McCarthy, Bullock in "Taffe Mädels"
20th Century Fox

Ertragreiches Team: McCarthy, Bullock in "Taffe Mädels"


USA

1. Gewinner der Woche

An ihr führt in diesem Jahr kein Weg vorbei: Melissa McCarthy verhilft nach dem Erfolg von "Voll abgezockt " auch "Taffe Mädels" zu einem respektablen Start in den USA. Die Action-Komödie des "Brautalarm"-Machers Paul Feig, in der McCarthy an der Seite von Sandra Bullock zu sehen ist, spielte 40 Millionen Dollar ein und belegte Platz zwei. Noch vor Brad Pitts Horror-Schocker "World War Z", der in seiner zweiten Woche mit 29,8 Millionen Dollar auf Platz drei landete.

An der Spitze der US-Kinocharts kann sich aber nach wie vor der Zeichentrick-Hit "Die Monster-Uni" behaupten. Der Pixar-Animationsfilm spielte nach Angaben des "Hollywood Reporter" in seiner zweiten Woche in den USA rund 46 Millionen Dollar (etwa 35,3 Millionen Euro) ein.

2. Verlierer der Woche

Roland Emmerichs neuer Action-Blockbuster um einen Angriff auf das Weiße Haus enttäuschte dagegen. "White House Down" landete trotz Star-Besetzung mit Channing Tatum und Jamie Foxx mit 25,7 Millionen Dollar nur auf dem vierten Platz. Der Thriller startete laut "Blickpunkt:Film" damit deutlich schwächer als der thematisch ähnliche "Olympus Has Fallen", der im März mit 30,3 Millionen Dollar angelaufen war.

3. Zahl der Woche

"Die Monster-Uni" könnte zum größten Pixar-Hit seit dem All-Time-Champion "Toy Story 3" von 2010 werden: Nach dem zweiten Wochenende hat der Animationsfilm bereits 171 Millionen Dollar eingespielt.

Deutschland

1. Gewinner der Woche

Was als möglicher Flop gehandelt wurde, startet weiter durch: Der Zombie-Film "World War Z" mit Brad Pitt schaffte es nach Angaben von Media Control auf Anhieb an die Spitze der deutschen Kinocharts. Mehr als eine halbe Million Zuschauer zog Pitts Kampf gegen die Untoten am Startwochenende in die Kinos - für Paramount war es laut "Blickpunkt:Film" damit der beste Realfilmstart seit "Transformers 3" vor zwei Jahren. Für Brad Pitt ist es hierzulande der beste Start seit "Mr. & Mrs. Smith", der 2005 mit 680.000 Besuchern angelaufen war.

2. Verlierer der Woche

Weiter enttäuschend läuft es hingegen für "Man of Steel". Der Superman-Plot zieht immer noch nicht so richtig und baute weiter ab. Am zweiten Wochenende wollten die Comic-Verfilmung nur noch 150.000 Kinogänger sehen, immerhin reicht es damit noch für Platz zwei. Am ersten Wochenende hatte "Man of Steel" noch knapp 100.000 Zuschauer mehr.

3. Und welcher Film hat eine zweite Chance verdient?

Der Berlinale-Eröffnungsfilm "The Grandmaster" von Regie-Großmeister Wong Kar-wai verpasste am ersten Wochenende den Einzug in die Top Ten. Mit knapp 15.000 Besuchern in 102 Kinos belegte der elegische Martial-Arts-Film Platz 14.

vks/dpa



insgesamt 7 Beiträge
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Seite 1
AnnaLena77 01.07.2013
1.
Zitat von sysop20th Century FoxSandra Bullock als FBI-Agentin, Melissa McCarthy als Polizistin - ergibt einen Kassenschlager: "Taffe Mädels" hat in den USA einen guten Start hingelegt. In Deutschland zieht "World War Z", Brad Pitts Kampf gegen die Untoten, an allen vorbei. http://www.spiegel.de/kultur/kino/taffe-maedels-und-monster-ag-an-den-kinokassen-vorne-a-908737.html
Wie man von The Heat (Orginaltitel) auf so was bescheuertes wie "Taffe Mädels", die zudem gestandene Frauen sind, kommt wird wohl in den Gehirnwindungen des Übersetzers für immer verschollen sein. Da bleibt einem nur noch Fremdschämen übrig.
bettyboop2013 01.07.2013
2. optional
Taffe Mädels? Ha ha, Sandra Bullock ist 48...
tadamtadam 01.07.2013
3.
Zitat von AnnaLena77Wie man von The Heat (Orginaltitel) auf so was bescheuertes wie "Taffe Mädels", die zudem gestandene Frauen sind, kommt wird wohl in den Gehirnwindungen des Übersetzers für immer verschollen sein. Da bleibt einem nur noch Fremdschämen übrig.
die übersetzer, die solche filme übersetzen, kriegen auch ausschlag bei sowas. verantwortlich für solch sprachlichen und inhaltlichen irrsinn sind nicht immer die übersetzer, sondern allzu oft leute, die davon keine ahnung haben, wie redakteure (beim fernsehen) oder sonstige sesselpupser beim filmverleih, welche aber dafür das letzte wort haben. oft kommt es sogar vor, dass sich der auftraggeber aus hollywood das deutsche synchronbuch wieder ins englische zurückübersetzen lässt, bevor er grünes licht gibt. und "tough girls" klingt im englischen nunmal deutlich weniger peinlich als die eingedeutschte version mit preußischer schreibweise. aber ja, sie haben absolut recht. die übersetzung von filmtiteln ins deutsche ist ein absoluter graus.
M43usch3n 01.07.2013
4. Sandra Bullock
Keine Ahnung, warum der Film nun erfolgreich ist. Sandra Bullocks Rolle kann man als einen schlechten Witz bezeichnen. Wirklich abgekauft hab ich ihr die mal knallharte, mal buttweiche FBI-Agentin nicht. Die Figur der Sarah Ashburn ist so sehr auf die "Marke Bullock" zugeschnitten, dass sie vollkommen unglaubwürdig ist. Klarer Punktabzug für einen sonst unterhaltsamen Film, was größtensteils Melissa McCarthy geschuldet ist.
Pollowitzer 01.07.2013
5. Stöhn - Augenroll
Das Moppelchen war schon bei den Gilmor-Girls unerträglich. In ihr erkennen sich wohl die fetten Fastfoot futternden Amifrauen wieder? :-)
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