Reaktionen zur "Hobbit"-Premiere: "Peter Jackson traut sich was"

Angst und Euphorie in Neuseeland: Wer die Ehre hatte, die Premiere von "Der Hobbit" in Wellington zu besuchen, wurde zum Schweigen verdonnert. Einige Twitter-Nutzer trauten sich aus der Deckung - und bedankten sich mit "Amazing!"- oder "Great!"-Tweets. Nur einer zeigte sich kritisch.

Neues aus Mittelerde: Eindrücke aus Peter Jacksons "Der Hobbit" Fotos
Warner Bros.

Hamburg/Wellington - Die wenigen hundert Gäste, die "Der Hobbit - eine unerwartete Reise" am Mittwoch in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington sehen durften, sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Das Studio Warner Brothers hat eine Sperrfrist verhängt, bis auch US-Kritiker den Film in der kommenden Woche gesehen haben.

Die Promis, Fans und Medienvertreter, die am Mittwoch im Embassy-Theater dabei waren, haben sich weitgehend daran gehalten. Was durchgesickert ist, ist eher dünn. "X-Men"-Regisseur Bryan Singer fand den Film "erstaunlich und packend". Er sei "neidisch auf die Bildfrequenz", twitterte Singer - eine Anspielung darauf, dass "Hobbit"-Regisseur Peter Jackson den Film mit einer Rate von 48 Bildern pro Sekunde dreht statt der üblichen 24 Bilder.

Ein Schritt, den James Cameron für wegweisend hält: "The Hobbit" könnte für die hochauflösende Filmtechnik ähnlich bahnbrechend sein wie sein eigener Film "Avatar" für die Entwicklung des 3-D-Films, erklärte der Regisseur, der als Überraschungsgast auf der Premiere in Wellington auftauchte. "Wir haben uns damals mit Avatar in Sachen 3D etwas getraut", erklärte Cameron. "Jetzt traut sich Peter Jackson was. Man braucht solche gewagten Schritte, wenn man etwas verändern will."

Standing Ovations für Regisseur und Drehbuchautorin

Die Mehrheit der Tweet-Kritiken, die die Premierengäste schrieben, verrieten Begeisterung: Der neuseeländische Parlamentsabgeordnete Steven Joyce twitterte: "Habe die Hobbit-Premiere wirklich genossen. Ein Meisterwerk." Die neuseeländische Bloggerin Kylie Klein-Nixon schrieb, der Film sei "alles, was ich mir erhofft habe. Perfektion. Zwei weitere Filme bitte!" Außerdem twitterte sie ein Foto aus dem Kinosaal, unter der Überschrift "Standing Ovations for Peter and Fran" - gemeint sind Filmemacher Peter Jackson und Drehbuchautorin Fran Walsh.

Einige Tweets beklagten die lange Wartezeit vor dem Embassy-Theater - ein Twitterer namens E2NZ ging dabei mit dem roten Teppich hart ins Gericht: "Der rote Teppich war synthetisch. Hat Neuseeland keine Wollindustrie mehr?"

Die einzige kritische Bemerkung zum Film selbst kam von einem Premierengast mit dem Twitter-Namen Campbell: "Die erste Hälfte hat ewig gedauert, aber die zweite Hälfte war großartig."

twi/dpa/

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