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Theater- und Filmgröße: Regisseur Werner Schroeter gestorben

Das deutsche Autorenkino hat einen seiner bekanntesten Filmemacher verloren: Werner Schroeter, Regisseur von Werken wie "Palermo oder Wolfsburg", ist im Alter von 65 Jahren gestorben.

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Regisseur Schroeter: Einer der wichtigsten Vertreter des deutschen Autorenkinos

Berlin/Kassel - Der vielfach preisgekrönte Theater- und Filmregisseur Werner Schroeter ist tot. Er erlag am Montagabend in Kassel den Folgen seiner Krebserkrankung, wie seine Agentin am Dienstag mitteilte. Schroeter war erst vor wenigen Tagen 65 geworden.

Schroeter, der über Experimentelles als Autodidakt zum Film fand, gehörte zu den wichtigsten Vertretern des deutschen Autorenkinos. Er zeichnete in seiner vier Jahrzehnte währenden Karriere zudem für über 40 Theater- und Operninszenierungen verantwortlich.

Mit Arbeiten wie "Palermo oder Wolfsburg", "Malina" und "Marianne Hoppe - Die Königin" wurde der offen homosexuell lebende Künstler bekannt; dafür gab es unter anderem einen Goldenen Bären bei der Berlinale 1980. Zuletzt wurde er, bereits schwer vom Krebs gezeichnet, im Februar bei der Berlinale für sein Lebenswerk geehrt.

can/dpa

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