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31.12.2002
 

Satanismusvorwurf

Staatsanwalt lehnt Harry-Potter-Klage ab

Die russische Justiz sieht in den Büchern über den Zauberlehrling Harry Potter keine Propaganda von Satanskulten. Die Generalstaatsanwaltschaft in Moskau lehnte am Dienstag ein Strafverfahren gegen den russischen Potter-Verlag Rosmen ab.

Doch nicht mit dem Teufel im Bunde: Jugendliche Potter-Fans
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REUTERS

Doch nicht mit dem Teufel im Bunde: Jugendliche Potter-Fans

Moskau - Eine orthodoxe Organisation aus der zentralrussischen Stadt Tarussa hatte das Verfahren angestrengt, weil der Band "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" angeblich religiösen Extremismus verbreite und Schüler in Satanskulte hineinlocke.

"Der Vorwurf des Okkultismus werde in verschiedenen Ländern gegen die Abenteuer des Zauberlehrlings erhoben, sagte Verlagssprecherin Tatjana Uspenskaja nach Angaben der Agentur Interfax. "Aber nirgendwo hat sich bislang der Staat in diese Frage eingemischt." Allein die Vorprüfung durch die Justiz sei ein "gefährlicher Präzedenzfall".

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