Frankfurt/Main - Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels gab die Auszeichnung heute in Frankfurt bekannt. Geiger setzte sich in der Endentscheidung gegen fünf andere Romane durch. Ebenfalls nominiert waren: "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann, "42" von Thomas Lehr, "Dunkle Gesellschaft" von Gerd Loschütz, "So sind wir" von Gila Lustiger sowie "Und ich schüttelte einen Liebling" von Friederike Mayröcker.
Der aus Voralberg stammende 37-Jährige gehört noch zu den jungen Literaturbegabungen in Österreich. Bereits 1996 nahm Geiger am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Ein Jahr später erschien im Münchner Hanser Verlag Geigers Schelmenroman "Kleine Schule des Karussellfahrens". Dem hat er in regelmäßigen Abständen weitere Werke folgen lassen. Sein vierter Roman, das Familienepos "Es gut uns gut", erschien dieses Jahr ebenfalls bei Hanser.
Geiger studierte Deutsche Philologie, Alte Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien und Innsbruck. Während der Bregenzer Festspiele verdiente Geiger sich regelmäßig im Sommer ein Zubrot als Videotechniker. Geiger, der bereits den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis erhielt, lebt in Wolfurt und Wien.
Der mit insgesamt 37.500 Euro dotierte Deutsche Buchpreis soll alljährlich zur Frankfurter Buchmesse die beste literarische Neuerscheinung im deutschsprachigen Raum prämieren.
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