Berlin - Der größte deutsche Harry-Potter-Fanclub will sich nicht mit dem Ende der Romanreihe um den Zauberschüler abfinden. Die Berliner Club-Gründerinnen Saskia und Sarah Preissner haben bereits über die Zeit nach dem siebten und letzten Band von Joanne K. Rowling nachgedacht, der am 21. Juli in der englischen Originalfassung erscheint.
"Wir wollen nicht, dass das Interesse abflaut - und werden Band acht mit den 100.000 Clubmitgliedern aus mehr als 30 Ländern schreiben", sagte die 21-jährige Saskia dem "Tagesspiegel". Zusammen mit ihrer 17-jährigen Schwester Sarah führt sie unter der Internetadresse hp-fc.de seit sieben Jahren eine virtuelle Zauberschule.
In dem von den Fans verfassten Band soll es um Harry Potters Leben nach der Zeit an der Zauberschule Hogwarts gehen. Die Handlung wird davon abhängen, wie es den Hauptfiguren in Band sieben ergeht. "Falls Harry stirbt, müssen wir vor Band acht wohl noch einen Band 7b schreiben, um zu erklären, wie er wieder lebendig wird", sagt Saskia. Sie rechnet aber nicht damit, dass Rowling den Titelhelden wirklich sterben lässt. "Ich kann mir eher vorstellen, dass er im Kampf gegen den bösen Lord Voldemort seine Zauberkräfte verliert."
bor/ddp
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Kultur | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Literatur | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH