Frankfurt am Main - Welches Werk in diesem Jahr ausgezeichnet wird, entscheidet sich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse am 8. Oktober. Preisträgerin des Deutschen Buchpreises 2006 war Katharina Hacker mit ihrem Roman "Die Habenichtse" (Suhrkamp).
Die Shortlist 2007: In die Endausscheidung gehen Julia Franck mit dem Werk "Die Mittagsfrau" (S. Fischer), Thomas Glavinic mit "Das bin doch ich" (Hanser), Michael Köhlmeier mit "Abendland" (Hanser), Katja Lange Müller mit "Böse Schafe" (Kiepenheuer & Witsch), Büchner-Preisträger Martin Mosebach mit seinem Roman "Der Mond und das Mädchen" (Hanser) und Thomas Steinaecker wurde für "Wallner beginnt zu fliegen" (Frankfurter Verlagsanstalt) nominiert.
Laut Nachrichtenagentur dpa sagte Jury-Sprecherin Felicitas von Lovenberg, dass die Jury sich "nach einer Sitzung voller Plädoyers, Liebeserklärungen und Leidenschaftsattacken" auf die sechs Finalisten geeinigt habe. "Wenn sieben Juroren aus zwanzig guten Büchern die sechs wichtigsten, aufregendsten und lohnendsten bestimmen sollen, kann es nicht bei jedem Titel Einmütigkeit geben", sagte die Jurorin und Redakteurin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" weiter.
Mitte August hatte die Jury nach der Lektüre von 117 Titeln, die zwischen Oktober 2006 und dem 12. September 2007 erschienen sind, eine erste Vorauswahl von 20 Titeln (Longlist) präsentiert. Der Deutsche Buchpreis ist mit insgesamt 37.500 Euro dotiert. Davon gehen 25.000 Euro an den Preisträger, die anderen fünf Finalisten erhalten jeweils 2500 Euro. Mit dem im Jahr 2005 zum ersten Mal verliehenen Preis zeichnet der Börsenverein des deutschen Buchhandels den besten Roman des Jahres aus, um der deutschsprachigen Literatur zu mehr Bekanntheit zu verhelfen.
bos/dpa
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