"Sie machen mir Angst", hat Schlagerkönig Jürgen Drews nach einem von Thorsten Haveners Kunststückchen geäußert. Dabei geht "Gedankenleser" Havener eigentlich sehr offen mit den Methoden seiner Kunst um. Im vergangenen Jahr hat er in seinem Bestseller "Ich weiß, was du denkst" erklärt, wie Menschen ungewollt verbal, aber eben auch nonverbal eine ganze Menge über ihre Gedanken verraten. Jetzt hat er nachgelegt und in Kooperation mit dem Arzt Michael Spitzbart das Buch "Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!" veröffentlicht.
Havener will seinen Lesern zeigen, wie unfrei ihre Gedanken und in der Folge auch ihr Handeln angeblich sind. Er präsentiert Techniken, mit denen man dem Ideal des freien Denkens und Tuns sehr viel näher kommen könne, als man glaube.
Der auf Burn-out-Behandlung und Akupunktur zur Nikotinentwöhnung spezialisierte Spitzbart steuert medizinisches Hintergrundwissen bei.
"Wenn wir es erreichen, zum souveränen Schöpfer und Lenker unserer Gedanken zu werden und unsere Ideen sinnvoll zu nutzen, dann erreichen wir einen höheren Grad an Freiheit und schaffen Wertvolles", lautet eine der Kernaussagen des Buches.
Der gebürtige Saarländer Havener hat 1986 als Zwölfjähriger von seinem Bruder Christian Materialien für Zaubertricks geerbt. Mit 14 verkleidete er sich als Frau, um eine Show von Siegfried und Roy sehen zu können, mit 19 traf er in Las Vegas auf den Magier David Copperfield und durfte ihn interviewen.
Inzwischen füllt Thorsten Havener selbst Veranstaltungshallen und versetzt Millionen Fernsehzuschauer in Staunen, wenn er zu wissen scheint, woran andere denken.
Ingo Schiweck, buchreport
Thorsten Havener/Michael Spitzbart, "Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!", Rowohlt, 256 Seiten, 12 ,
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Ich verschlinge alles von John Irving und warte schon sehnsüchtig auf sein neues Buch, das im Mai kommt. Besonders gut udn empfehlenswert: The New Hampshire Hotel Owen Meany The Cider House Rules Genial! mehr...
Übersetzungen sind nie so gut wie das Original, sagt die Binse, und die hat zuweilen doch recht. Ist mir aufgefallen bei den Übersetzungen der Romane von T. C. Boyle. Die sind sogar sehr gut, aber im Deutschen ist es schlicht [...] mehr...
Ach... das ist aber umständlich. Man legt einfach irgend ein Lesezeichen in den Anhang (den Kassenzettel vom letzten Einkauf, die Stellenanzeige, auf die man sich bewerben wollte oder den Wisch mit dem 4-stelligen Zahlencode [...] mehr...
Ja - irgendwie blöd mit den Anhängen, aber oft so hilfreich. Für mich habe ich die Lösung gefunden: ich kopiere den Anhang, mir ist das vor- und zurückblättern einfach zu lästig. mehr...
Jaja, die Übersetzung von Matthias Jendis. Man hat jetzt wirklich schon viele Lobeshymnen drüber gehört, sie ist wirklich von geschliffenem Deutsch und bemüht sich offenbar sehr, den Originalton Melvilles bestmöglich zu [...] mehr...
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