Ingrid Klocke-Wohlrath und ihr Mann Elmar Wohlrath sind ein eingespieltes Team: Gemeinsam recherchieren und schreiben sie historische Romane unter dem Autorennamen Iny Lorentz, die in schöner Regelmäßigkeit die Bestsellerliste erobern. Ob der Erstling "Die Kastratin", "Die Wanderhure" oder der jüngste Titel "Aprilgewitter" - das Erfolgsrezept ist stets dasselbe: eine starke Frauenfigur, Intrigen, Sinnlichkeit und eine Prise Abenteuer vor exakt recherchierter Kulisse.
"Aprilgewitter" ist der zweite einer auf zwölf Bände angelegten Ostpreußen-Saga, die im ausklingenden 19. Jahrhundert spielt. Die junge Heldin Lore bricht darin zusammen mit ihrem Mann Fridolin nach Berlin auf. Er nimmt einen Posten in einem Bankhaus an, und Lore erfüllt sich ihren Traum, mit ihrer Freundin einen Modesalon zu eröffnen.
Doch die anfänglich schöne Zeit soll nicht lange anhalten: Die Frauen der adeligen und auch der höheren bürgerlichen Gesellschaft intrigieren gegen sie, und Lore weiß nicht, dass Fridolin mittlerweile seine frühere Bekannte Hede Pfefferkorn, die Besitzern des Bordells Le Plaisir, wieder getroffen hat.
Dass sie einmal mit ihren Büchern so erfolgreich sein würde, hätte Ingrid Klocke-Wohlrath, die vor einigen Jahren noch als EDV-Spezialistin bei einer Versicherung arbeitete, sich nicht träumen lassen. Einen Verlag zu finden, sei ein fast unüberwindliches Hindernis gewesen, erinnert sie sich.
Doch der Knaur-Verlag, der das Manuskript von "Die Kastratin" über eine Agentur erhielt, erkannte das Potenzial und schloss mit dem Ehepaar Wohlrath einen Vertrag, der das Duo langfristig binden sollte. Mittlerweile arbeiten die Autoren auch für andere Verlagshäuser, so bei Hanser, wo sie unter dem Pseudonym Diana Wohlrath Fantasy-Literatur für Jugendliche schreiben.
Nicole Stöcker, buchreport
Iny Lorentz:
Aprilgewitter.
Droemer Knaur; 720 Seiten; 9,95 Euro.
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Ich verschlinge alles von John Irving und warte schon sehnsüchtig auf sein neues Buch, das im Mai kommt. Besonders gut udn empfehlenswert: The New Hampshire Hotel Owen Meany The Cider House Rules Genial! mehr...
Übersetzungen sind nie so gut wie das Original, sagt die Binse, und die hat zuweilen doch recht. Ist mir aufgefallen bei den Übersetzungen der Romane von T. C. Boyle. Die sind sogar sehr gut, aber im Deutschen ist es schlicht [...] mehr...
Ach... das ist aber umständlich. Man legt einfach irgend ein Lesezeichen in den Anhang (den Kassenzettel vom letzten Einkauf, die Stellenanzeige, auf die man sich bewerben wollte oder den Wisch mit dem 4-stelligen Zahlencode [...] mehr...
Ja - irgendwie blöd mit den Anhängen, aber oft so hilfreich. Für mich habe ich die Lösung gefunden: ich kopiere den Anhang, mir ist das vor- und zurückblättern einfach zu lästig. mehr...
Jaja, die Übersetzung von Matthias Jendis. Man hat jetzt wirklich schon viele Lobeshymnen drüber gehört, sie ist wirklich von geschliffenem Deutsch und bemüht sich offenbar sehr, den Originalton Melvilles bestmöglich zu [...] mehr...
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