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Neuer Asterix-Band: Julian-Assange-Figur klärt das Gallische Dorf auf

Vorstellung des 36. Asterix-Abenteuers: Im Dorf wird die "Gallische Revue" gelesen Zur Großansicht
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Vorstellung des 36. Asterix-Abenteuers: Im Dorf wird die "Gallische Revue" gelesen

Der Kampf zwischen Galliern und Römern wird zur PR-Schlacht: Davon, das verrieten nun die Uderzo-Nachfolger, handelt der kommende Asterix-Comic "Der Papyrus des Cäsar". Mittendrin: ein Enthüllungsjournalist mit bekannten Gesichtszügen.

WikiLeaks-Gründer Julian Assange steht Pate für eine Figur im neuesten Band der Asterix-Comicreihe. Der politische Aktivist ist Vorbild für Polemix, einen Journalisten, der die Dorfbewohner über die Vorgänge im Römischen Reich aufklären will, verriet Jean-Yves Ferri, Autor des jüngsten Asterix-Bandes "Der Papyrus des Cäsar", am Montag bei einer Pressekonferenz in Paris. Am 22. Oktober erscheint weltweit der Band, den Ferri gemeinsam mit Zeichner Didier Conrad herausbringt.

Es ist bereits das 36. Abenteuer von Asterix und seinem treuen Freund Obelix und das zweite, das ohne direkte Mitarbeit eines der Asterix-Erfinder René Goscinny und Albert Uderzo entstand. Goscinny starb bereits 1977, Uderzo brachte anschließend noch mehrere Bände in Eigenregie heraus.

Seit dem vor zwei Jahren erschienenen Band "Asterix bei den Pikten" steht Uderzo den Machern nur noch beratend zur Seite. Der 88-jährige Asterix-Schöpfer sagte, er ziehe seinen Hut vor dem Werk seiner Nachfolger. "Der Erfolg des ersten Hefts hat alle entspannt", sagt Zeichner Conrad.

Eine Art Spindoktor der Antike

Die vorläufige Auflage beträgt daher vier Millionen Stück - in 20 verschiedenen Sprachen und Dialekten. Die nach Angaben des Verlages mit insgesamt rund 365 Millionen Exemplaren meistverkaufte Comicreihe der Welt bemüht sich dabei, im 56. Jahr thematisch auf der Höhe der Zeit zu bleiben.

Außer der an Julian Assange angelehnten Figur soll es daher auch um Information als Waffe in Kriegszeiten gehen. Inspiriert von der Schrift "Der Gallische Krieg", die aus Cäsars Sicht dessen Feldzüge in Gallien beschreibt, schafft das Heft eine Art Spindoktor der Antike: Die Figur Syndicus (im französischen Original: Bonus Promoplus) hält als Kommunikationsberater des römischen Herrschers die Fäden in der Hand.

Die Dorfbewohner interessiert an der Zeitung des Investigativjournalisten Polemix aber etwas ganz anderes: Sie lesen die "Gallische Revue" vor allem wegen des Horoskops, das Baumarten als Sternzeichen hat.

feb/AFP/dpa

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insgesamt 17 Beiträge
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1.
ItchyDE 12.10.2015
Eine Huldigung Edward Nortons hätte mir besser gefallen...
2. Welcher Norton?
Mr T 12.10.2015
Meinen Sie nicht Ken Norton, der gleich zweimal zum Vater der Jahres gewaehlt wurde?
3.
hollerer 12.10.2015
Edward Norton, der amerikanische Schauspieler?
4.
Prof.Kompressor 12.10.2015
Edward Norton? - mag ich auch. Sie meinen aber Edward Snowden, oder? :-) Asterix war schon öfter politisch - "Der große Graben" über ein geteieltes gallisches Dorf z.B.
5. Die Odyssee
Anatra 12.10.2015
Band XXVIII von 1981 hatte bereits auch schon den Konflikt in Syrien/Irak zum Thema. Da waren's aber die Assyrer, Meder, Akkadier, Hethiter, etc. Da sieht man's, dieser Konflikt schwelt seit 50 v.Chr.! Und den wollen wir ad hoc lösen? Never ever!
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