Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb: Benjamin Maack gewinnt 3sat-Preis

SPIEGEL-ONLINE-Redakteur Benjamin Maack: 3sat-Preisträger 2013 Zur Großansicht
Jeannette Corbeau

SPIEGEL-ONLINE-Redakteur Benjamin Maack: 3sat-Preisträger 2013

Große Ehre bei den "Tagen der deutschsprachigen Literatur": SPIEGEL-ONLINE-Redakteur Benjamin Maack hat den 3sat-Preis gewonnen. Die wichtigste Auszeichnung des Lesewettbewerbs, der Ingeborg-Bachmann-Preis, ging an die Deutsch-Ukrainerin Katja Petrowskaja.

Klagenfurt/Wien - SPIEGEL-ONLINE-Redakteur Benjamin Maack, 35, ist bei den diesjährigen Klagenfurter "Tagen der deutschsprachigen Literatur" mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet worden. Maack, stellvertretender Ressortleiter bei einestages, gewann den mit 7500 Euro dotierten Preis für seinen Text "Wie man einen Käfer richtig fängt". Maack hat unter anderen die Erzählbände "Monster" (2012) und "Die Welt ist ein Parkplatz und endet vor Disneyland" veröffentlicht.

Die wichtigste Ehrung des Lesewettbewerbs, der Ingeborg-Bachmann-Preis, wurde der aus der Ukraine stammenden Schriftstellerin Katja Petrowskaja zugesprochen. Die 43-jährige Autorin, die in Kiew geboren wurde und in Berlin lebt, wurde am Sonntag in Klagenfurt für ihren Text "Vielleicht Esther" ausgezeichnet.

Die zuletzt wegen Sparplänen des öffentlich-rechtlichen Senders ORF in Frage gestellte Finanzierung des Wettbewerbs ist auch wieder sichergestellt. "Der Bachmann-Preis bleibt", sagte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Das mögliche Aus hatte heftige Proteste in der Kulturlandschaft ausgelöst. Fehlende Gelder sollen künftig durch Sponsoren gedeckt werden, teilte die Kärntner Landesregierung mit.

Die 37. "Tage der deutschsprachigen Literatur" brachten noch weitere Gewinner hervor: So bekam die in Berlin lebende Autorin Verena Güntner den Kelag-Preis in Höhe von 10.000 Euro für "Es bringen". Der Ernst-Willner-Preis der Verlage in Höhe von 5000 Euro ging an den in München geborenen Heinz Helle für "Wir sind schön". Die Zuschauer kürten in der Online-Abstimmung die Österreicherin Nadine Kegele für "Scherben schlucken" zur Trägerin des Publikumspreises, der mit 7000 Euro dotiert ist.

hpi/dpa

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