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Amazon: Börsenverein legt Beschwerde beim Kartellamt ein

Kartons mit Amazon-Lesegeräten: Erzwingt das Unternehmen Rabatte? Zur Großansicht
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Kartons mit Amazon-Lesegeräten: Erzwingt das Unternehmen Rabatte?

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat gegen Amazon Beschwerde beim Bundeskartellamt eingereicht. Der Online-Händler verstoße mit "erpresserischem Vorgehen gegenüber Verlagen" gegen das Kartellrecht.

Frankfurt - Missbraucht Amazon seine Marktmacht auf dem deutschen Nachfragemarkt für E-Books? Diesen Vorwurf macht der Börsenverein des Deutschen Buchhandels dem Online-Händler. Nun hat der Verband Beschwerde beim Bundeskartellamt eingelegt.

Nach Angaben des Verbands verzögert Amazon seit Anfang Mai die Auslieferung von gedruckten Büchern der Verlagsgruppe Bonnier (Ullstein, Piper, Carlsen), um höhere Rabatte beim Einkauf von E-Books zu erzwingen.

"Amazon verstößt mit seinem erpresserischen Vorgehen gegenüber Verlagen gegen das Kartellrecht", sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins. "Das Geschäftsgebaren Amazons hat nicht nur Auswirkungen auf die betroffenen Verlage, sondern stellt eine Gefahr für alle Anbieter und Vertreiber von E-Books in Deutschland dar. Wir fordern das Bundeskartellamt auf, seine Untersuchungen aufzunehmen und das Vorgehen von Amazon zu unterbinden."

Schon seit Wochen wirft die Dachorganisation der deutschen Buchbranche dem Online-Händler "Erpressung" vor. Amazon verlange statt derzeit rund 30 Prozent eine Erhöhung der Rabatte auf 40 bis 50 Prozent. In den USA gibt es einen ähnlichen Konflikt mit der Verlagsgruppe Hachette.

kha/dpa

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1. Nun, Angebot und Nachfrage
iffel1 24.06.2014
gelten auch für die Großhändler untereinander. Ich sehe garnicht ein, warum ich für eine elektronische Ausgabe ebenso viel zahlen soll, wie für eine gedruckte Ausgabe. Die elektronische Ausgabe kostet noch nicht einmal 1 Cent in dere Herstellung im Gegensatz zu Logistik und Herstellung eines gebundenen Buches. Diese Kosten sollten die Verlage also schnellstmöglich vom Gesamtpreis abziehen, nichts anderes fordert AMAZON.
2. Der Börsenverein ist die Mafia
ein-berliner 24.06.2014
Zitat von sysopAPDer Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat gegen Amazon Beschwerde beim Bundeskartellamt eingereicht. Der Online-Händler verstoße mit "erpresserischen Vorgehen gegenüber Verlagen" gegen das Kartellrecht. http://www.spiegel.de/kultur/literatur/boersenverein-legt-beschwerde-beim-bundeskartellamt-ein-a-977153.html
Es wird langsam Zeit den Börsenverein mit einer Kartellklage gegen die Festpreispolitik bei Büchern anzugehen. Wieso gilt hier nicht der sonst so gefeierte Wettbewerb?
3.
benmartin70 24.06.2014
Zitat von sysopAPDer Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat gegen Amazon Beschwerde beim Bundeskartellamt eingereicht. Der Online-Händler verstoße mit "erpresserischen Vorgehen gegenüber Verlagen" gegen das Kartellrecht. http://www.spiegel.de/kultur/literatur/boersenverein-legt-beschwerde-beim-bundeskartellamt-ein-a-977153.html
Wenn das so stimmt ist das Verhalten von Amazon natürlich zu verurteilen. Was dagegen schon lange auf den Prüfstand gehört ist das Preisgefüge bei den E-Books und die Buchpreisbindung - warum sollte man für eine Datei die so gut wie keine Kosten verursacht nahezu dasselbe zahlen wie für die Printausgabe? Das ist übelste Gewinnmaximierung der Verlage!
4. Warum
wone 24.06.2014
Diese Leute sollen zuerst mal die Preisbindung bei Büchern aufheben u7nd damit sich eien Markt bilden lassen.
5. Hm...
Lankoron 24.06.2014
also weil zwei Händler sich nicht über Preise einigen können, muss der eine zwangsweise auf den anderen hören, weil sonst das Kartellamt einschreitet? Warum haben denn die betroffenen Verlage keine eigenen Vertriebswege...seit Jahren schimpfen sie auf amazon, kassieren aber solange ab, wie es ging. Und jetzt ist amzon schuld....und die betroffenen verlage wollen ausserdem bessere Konditionen als andere haben?
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