Sachbuch "Work-Life-Bullshit" Die Mär vom glücklichen Malocher

Die Arbeit quält den Menschen? Sie macht ihn krank? Sie hindert ihn am guten Leben? So ein Quatsch, findet Thomas Va¿ek. In einem Sachbuch wettert er gegen die Burnout-Debatte der vergangenen Jahre. Und fordert nicht weniger Arbeit - sondern bessere Arbeit.

Corbis

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Mach mal Pause! Schalt einen Gang runter! Tritt kürzer! Steig aus dem Hamsterrad aus! Arbeite weniger, lebe mehr! Ratschläge wie diese sind sehr populär seit einigen Jahren: Bücher über die Stressgesellschaft verkaufen sich bestens, ebenso Zeitschriftentitel, die die Gefahr des Burnouts beschreien. Seminare zum sogenannten Downshifting sind ausgebucht. Das Stichwort der Stunde: Work-Life-Balance.

Für Thomas Vašek, Chefredakteur des Philosophiemagazins "Hohe Luft", ist das ein schwachsinniger Begriff, eine leere Formel, die in die Irre führt: "Dahinter steht die konfuse Vorstellung, dass 'Arbeit' und 'Leben' verschiedene Dinge wären", schreibt er in seinem Sachbuch "Work-Life-Bullshit", einer ebenso gelehrten wie leidenschaftlichen Verteidigung der Arbeit.

Vašek wettert "gegen das Mantra der Kapitalismuskritik, die Arbeit auf Ausbeutung und Entfremdung reduziert". Die Burnout-Debatte der letzten Jahre hält er für kurzsichtig: Menschen arbeiteten heute weniger denn je, jammerten aber mehr denn je, dass sie kaum noch zum Leben kämen. Die Arbeit sei so gut wie nie, so wenig anstrengend und so wenig gesundheitsschädlich wie nie, aber sie führe angeblich zu mehr psychischen Problemen denn je. Seine Erklärung: "Möglicherweise machen sich psychische Probleme in der heutigen Arbeitswelt eher bemerkbar, ohne dass sie ihre Ursache im Job haben."

Der Mensch ist, was er tut

Für Vašek ist Arbeit "mehr als nur ein Mittel zum Zweck", mehr also als ein notwendiges Übel zum Lohnerwerb. Sie stimuliere die Kreativität. Sie vermittele die Anerkennung anderer. Sie binde den Menschen in die Gesellschaft ein, indem sie Anlässe für soziale Kontakte schaffe: in der Kaffeepause zum Beispiel oder beim Mittagessen in der Kantine. Sie entlaste den Menschen, indem sie seinem Leben eine Struktur gebe: "Wenn wir arbeiten, müssen wir nicht jedes Mal überlegen, was wir am nächsten Tag tun wollen." Kurzum: Aus seiner Arbeit schöpfe der Mensch einen Teil seiner Identität. Er ist, was er tut. "Ohne Arbeit verkümmert der Mensch, statt sich selbst zu entfalten."

Vašek räumt ein, dass es Arbeit gebe, die entwürdigend sei. Er hält dem jedoch entgegen, dass es ebenso entwürdigende Arten gebe, seine Freizeit zu verbringen. "Freie Zeit ist kein Wert an sich." Seine Folgerung: Wir sollten nicht für weniger Arbeit auf die Barrikaden gehen, sondern für bessere Arbeit. Wir sollten dafür sorgen, dass wir so gute Arbeit haben, dass wir uns nicht mehr nach der Freizeit sehnen müssen. Wir sollten die Arbeit so gut gestalten, dass sie unverzichtbarer Teil eines guten Lebens ist.

Was aber ist gute Arbeit? Im Kern erfüllt sie laut Vašek sieben Forderungen: 1. Sie steht im Einklang mit unseren Werten und Gefühlen, ermöglicht also ein authentisches Leben. 2. Sie ermöglicht uns Erfahrungen, die uns bereichern. 3. Sie vermittelt uns Anerkennung, nicht nur finanzielle. 4. Sie schafft Gründe für Kooperationen mit anderen Menschen, fördert also soziale Bindungen. 5. Sie überfordert uns nicht permanent, sie unterfordert uns aber auch nicht permanent. Sie fordert uns heraus, so dass wir von Zeit zu Zeit einen Flow erleben, also ganz in unserer Tätigkeit aufgehen. 6. Sie enthält auch frei verfügbare Zeit, Ruhephasen, Elemente von Muße. Sie besteht also nicht darin, die ganze Zeit nur tätig zu sein. 7. Sie erzeugt Gewohnheiten, gibt unserem Leben also einen verlässlichen Rahmen.

Vašek selbst hat sein Arbeitsglück offenbar gefunden: "Ich liebe meine Arbeit", schreibt er, "ohne sie könnte ich nicht leben. Oft stehe ich frühmorgens auf, um schon mal was wegzuschaffen. Und am liebsten arbeite ich an Wochenenden oder im Urlaub, da habe ich am meisten Zeit." Seine Arbeit fülle ihn aus und fordere ihn heraus, sie bringe ihn mit interessanten Menschen zusammen, die er sonst nie kennenlernen würde. "Meine Arbeit bildet mich, sie formt meinen Charakter, meine Persönlichkeit. Sie macht mich zu dem, der ich bin." Was man natürlich gerne liest, einerseits, denn man gönnt ja jedem sein Glück. Andererseits haben Passagen wie diese einen unangenehmen Beigeschmack: Denn der, der hier schreibt, ist Chefredakteur eines Philosophiemagazins - und ruft aus dieser privilegierten Position all den Putzfrauen und Postboten da draußen zu, dass Arbeit das Tollste sei.

Vašek fordert flexiblere Unternehmen

Fairerweise muss man dazu sagen, dass Vašek sich in seinem Buch einer Gerechtigkeitsdebatte nicht verschließt, ja dass er diese Gerechtigkeitsdebatte sogar viel grundsätzlicher führt, als sie gewöhnlich geführt wird. Man dürfe die Debatte nicht auf die ungleiche Verteilung der Einkommen reduzieren, schreibt er, es gebe ganz generell eine ungleiche Verteilung erfüllender Arbeit. Vašek fordert nicht nur Mindestlöhne, sondern zum Beispiel auch mehr Betriebskindergärten, um die Arbeit besser an die Bedürfnisse von Frauen anzupassen. Unternehmen sollen nicht nur Flexibilität von ihren Mitarbeitern fordern, sondern selbst flexibler werden und sich an die Lebenspläne ihrer Mitarbeiter anpassen, also zum Beispiel mehr Teilzeitarbeit und Sabbaticals ermöglichen. Zudem möchte er die Arbeitslosenversicherung in eine Arbeitsversicherung umwandeln: Sie soll nicht mehr nur Arbeitslosigkeit absichern, also den kompletten Wegfall des Einkommens, sondern auch schwankende Einkommen, die zum Beispiel entstehen, wenn man zur Pflege von Angehörigen zeitweise auf Teilzeitarbeit umsteigt oder wenn man seinen Job wechselt. Das Ziel: Menschen, die unzufrieden mit ihrem Job sind, sollen ermutigt werden, sich einen neuen zu suchen.

Vašek argumentiert sehr komplex, mit vielen Rückgriffen in die Geschichte der Arbeits- und Kapitalismustheorie, von den antiken Griechen und den Benediktiner-Mönchen im Mittelalter über Hegel und Marx und Herbert Marcuse bis zu André Gorz, Richard Sennett und Eva Illouz. Den meisten möglichen Einwänden gegen seine Thesen kommt er zuvor, indem er sie selbst aufführt - und sie dann entkräftet.

Der große blinde Fleck seiner Theorie jedoch bleibt seine Haltung zum bedingungslosen Grundeinkommen: Er lehnt es ab, weil es a) ungerecht sei, dass Menschen von der Gesellschaft profitierten, die keinen Beitrag zu dieser Gesellschaft leisteten, obwohl sie einen leisten könnten und weil es b) nicht erstrebenswert sei, den Anreiz zur Arbeit zu reduzieren. Schließlich würde jedem Grundeinkommensbezieher, der nicht arbeite, etwas entgehen.

Die Argumente überzeugen nicht, zumal Vašek an anderer Stelle seines Buches wiederholt darauf hinweist, wie sehr die Menschen an ihrer Arbeit hängen. Unter anderem zitiert er eine Emnid-Umfrage, laut der nur 15 Prozent der Deutschen nach einem Zehn-Millionen-Euro-Lottogewinn ihren Job aufgeben würden. Wer sagt also, dass viele Deutsche ihren Job aufgeben würden, wenn sie ein bedingungsloses Grundeinkommen bekämen von vielleicht 1.000 Euro im Monat? Und: Wer sagt denn, dass die Menschen, die wegen des Grundeinkommens tatsächlich auf Lohnarbeit verzichten würden, auch auf jegliche andere Arbeit verzichten würden? Vieles spricht dafür, dass sie mehr andere Arbeiten als ohne Grundeinkommen versehen würden, ehrenamtliche zum Beispiel.

Unabhängig davon: Wenn niemand mehr zur Lohnarbeit gezwungen wäre, um seine Grundbedürfnisse zu befriedigen, müsste die Gesellschaft die unbedingt zu erledigende Lohnarbeit angenehmer gestalten. Sie müsste für mehr gute Lohnarbeit sorgen. Das kann doch eigentlich nur in Vašeks Sinne sein.


Thomas Vašek: "Work-Life-Bullshit. Warum die Trennung von Arbeit und Leben in die Irre führt". Riemann Verlag, München; 288 Seiten; 16,99 Euro.



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Seite 1
muunoy 09.10.2013
1. Wie, noch keine Kommentare?
Zitat von sysopCorbisDie Arbeit quält den Menschen? Sie macht ihn krank? Sie hindert ihn am guten Leben? So ein Quatsch, findet Thomas Va¿ek. In einem Sachbuch wettert er gegen die Burnout-Debatte der vergangenen Jahre. Und fordert nicht weniger Arbeit - sondern bessere Arbeit. http://www.spiegel.de/kultur/literatur/das-buch-von-thomas-va-ek-work-life-bullshit-a-926733.html
Eigentlich hätte ich nun einen Proteststurm hier auf SPON erwartet. Den Thesen des Autors kann ich nur zustimmen. Den Wert einer erfüllenden Beschäftigung, die durchaus gerne mal stressig sein darf, erkennt man erst, wenn man sie nicht mehr hat. Und damit meine ich nicht unbedingt Arbeitslosigkeit. Da gibt es dann u. U. durchaus noch viel zu tun. Richtig blöd ist, wenn bereits geplante Arbeit auf einmal fehlt. Ich hatte dieses einschneidende Erlebnis in 2009, als ich aufgrund der Wirtschaftskrise keine Aufträge mehr bekam. Finanziell war das noch nicht einmal ein Problem, da ich als Freiberufler ja Rücklagen bilde (o. k., das Finanzamt bekam die Krise, ich jedoch nicht). Aber dass man auf einmal alle Planungen über den Haufen werfen muss und einfach nichts zu tun hat, ist zunächst einmal schön. Aber so nach 4 Wochen geht es an die Psyche. Und als ich schließlich wieder einen Auftrag ergattern konnte und mich mein Kunde ins Ausland schickte, habe ich den eigenartigen Flughafengeruch lieben gelernt. In meinem Bekanntenkreis gibt es einige Leute, die von Hartz IV Leistungen leben. Dort konnte ich feststellen, dass man komplett verloren hat, wenn man sich darin einrichtet. O. k., die meisten dieser Leute machen was und verdienen halt schwarz nebenher. Und dies teilweise mit durchaus erfüllenden Tätigkeiten. Dennoch kann ich jedem nur Raten, eine erzwungene Auszeit dahingehend zu nutzen, sich zu verbessern. Dies kann durch Fortbildung (man kann sich auch selbst fortbilden), Vorbereitung auf zukünftige Aufgaben, sportlich, Networking usw. geschehen. Leider gibt es viele Menschen, die dies ohne externen Antrieb nicht schaffen. Und das geht dann wirklich an die Psyche.
HäretikerX 09.10.2013
2. Ein provokanter Titel..
..der Widerspruch auslöst.. aber auch Klischees bedient! Gutes Marketing! ..es folgt offensichtlich eine differenzierte Betrachtung, die zum Schluss aber nur bestätigt, was Menschen krank macht.. Arbeit und mangelnde Abgrenzung etc. in der heutigen Realität! ..wer hätte das gedacht! Bei "wünsch dir was", kann erfüllende Arbeit für jeden toll sein ..wir sind aber bei "so isses"! ;-)
wip 09.10.2013
3. Bedingungsloses Grundeinkommen
Zitat von sysopCorbisDie Arbeit quält den Menschen? Sie macht ihn krank? Sie hindert ihn am guten Leben? So ein Quatsch, findet Thomas Va¿ek. In einem Sachbuch wettert er gegen die Burnout-Debatte der vergangenen Jahre. Und fordert nicht weniger Arbeit - sondern bessere Arbeit. http://www.spiegel.de/kultur/literatur/das-buch-von-thomas-va-ek-work-life-bullshit-a-926733.html
Va¿ek beschreibt die Rolle der Arbeit in unserer Kultur unter den gegenwärtigen kulturhistorischen Bedingungen. In anderen Kultren stellt sich das ganz anders dar. \Zitat Was auffällt, wenn man in einer Buschmanngruppe lebt, ist ... die Tatsache, ... dass bei Erwachsenen die freundlich bindenden Verhaltensweisen dominieren. Diese Menschen sind den Tag über viele Stunden damit befasst, freundliche Kontakte zu pflegen. Sie plaudern, lausen sich, spielen mit Kindern und lassen das Rauchrohr kreisen ... Da die Frauen für den täglichen Nahrungserwerb nur zwei bis drei Stunden am Tag sammeln und die Männer nur in größeren Zeitintervallen auf eine Jagdexkursion gehen, bleibt diesen Menschen auch Zeit, sich einander zu widmen, eine augenfällige Tatsache, die mir auch bei den Waika-Indianern besonders auffiel. Man könnte sagen, diese Menschen haben reichlich Zeit, im eigentlichen Sinne Mensch zu ein. Zitat/ Eibl-Eibesfeldt: Die !KO-Buschmann-Gesellschaft Piper 1972 S. 188 ff.) Wer Arbeit in unserem Sinne als conditio sine qua non eines erfüllten Lebens beschreibt, hat versäumt, über den kulturellen Tellerrand hinaus zu schauen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde mit großer Wahrscheinleichkeit spätestens in der zweiten/dritten Generation zu ähnlichen Verhaltenweisen führen, wie sie Eibl-Eibesfeld beschreibt. Nur - wer verdient dann das Geld, um das 'bedingslose Grundeinkommen' zu finanzieren? \wpquelle{\cite[188~f.]{eibl:72}} \end{wpblockzitat}
roflkopter 09.10.2013
4. Der Mann auf dem Ponyhof...
Zitat von sysopCorbisDie Arbeit quält den Menschen? Sie macht ihn krank? Sie hindert ihn am guten Leben? So ein Quatsch, findet Thomas Va¿ek. In einem Sachbuch wettert er gegen die Burnout-Debatte der vergangenen Jahre. Und fordert nicht weniger Arbeit - sondern bessere Arbeit. http://www.spiegel.de/kultur/literatur/das-buch-von-thomas-va-ek-work-life-bullshit-a-926733.html
So, ich studiere und arbeite nebenbei in einem Call-Center (vorher einige Jahre dort Vollzeit), mal prüfen... 1. Werte und Gefühle - nun mit solchen Dingen kommt man im Telefonservice kaum in Berührung. 2. Nein, nach einem viertel Jahr nicht mehr. 3. Nein, der Beruf ist so verhasst, dass ich mich kaum traue ihn zu nennen. 4. Nein - keine Zusammenarbeit weder mit Kollegen, noch mit anderen Abteilungen. 5. Hmmm überfordernd - Nein. Unterfordernd - schon eher. Flow - Nein. 6. Soll das ein Witz sein? Ruhephasen? Vielleicht als Philosophie-Redakteur. 7. Das gestehe ich zu; Gewohnheiten erzeugt, glaube ich, jede Tätigkeit. So, wenn ich das nun Revue passieren lasse, müsste ich wohl todunglücklich sein. Geht aber grade noch. Ich denke man kann dem Autor des Buches nur gratulieren, dass er so einen tollen Beruf gefunden hat. Dennoch sollte er sich schämen, seine rosarote Weltsicht Putzfrauen, Müllmännern, Paketboten etc. derart unsensibel und an wirtschaftlichen/gesellschaftlichen Realitäten vorbei um die Ohren zu hauen. Herr Vašek vertritt immer noch diese lächerliche Haltung aus den Neunzigern, dass jeder in seinem Job die Erfüllung findet und den ganzen Tag lächelt. Das geht aber nicht. Es müssen jede Menge Tätigkeiten verrichtet werden, die überhaupt nicht "lustig" sind, bzw. per Definitionem die obigen Punkte nicht erfüllen können. Das mag für den Einen oder Anderen (wie mich) sogar der Antrieb sein, eine höhere Qualifikation dann doch nochmal anzustreben, um der Tristesse zu entfliehen. Diese o.g. Berufe sind in der Regel keine Begründung den ganzen Tag in Trauer zu gehen. Dennoch ist die Haltung, die der Buchautor an den Tag legt, snobistisch und weltfern. Außerdem wüsste ich gern, wie man in den Augen des Autors seine Freizeit entwürdigend verbringt. Ich rätsel die ganze Zeit, was damit gemeint ist. Mallorca-Urlaube am Ballermann? Was ist das überhaupt für eine Argumentationskette? Weil man seine Freizeit entwürdigend verbringen kann, kann ein Beruf dann auch mal ruhig entwürdigend sein? Eigenartige Weltsicht.
Boandlgramer 09.10.2013
5. optional
Bei allen Schwierigkeiten und Ärgernissen, die mich sonst so plagen (und für die ich gerne die Neoklassik und Konservativen verantwortlich mache ;) ), meine Arbeit als Kleingewerbetreibender ist eigentlich der pure Luxus. Wenn ich auf Montage bin, arbeite ich manchmal 20 Stunden am Stück und dass dann mit 4 Stunden Schlaf dazwischen mehrere Tage hintereinander. Manchmal bin ich vier Wochen am Stück unterwegs; manchmal in vier Wochen zweimal um die Welt. Das bringt mich absolut an die Grenzen, aber es fühlt sich gut an, weil's dann eben auch wieder vorbei ist. Und dann habe ich Phasen, wo ich in meinem Werkstattbüro tagelang einfach nur 'rumspielen kann. Dann kann ich Ideen voranbringen oder einfach nur vor mich hinträumen. Das ist fast so gut wie Landwirt sein - allerdings würde in fast jeder festen Anstellung mehr verdienen... Eine gute Arbeit machen Abwechslung und Verantwortung aus. Das eine ist aber ohne das andere nichts wert.
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