Deutscher Buchpreis Die 20 Nominierten stehen fest

Die Jury hat entschieden: Sieben Frauen und 13 Männer stehen mit ihren Romanen auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2017. Unter ihnen ist auch Sven Regener, der zum ersten Mal nominiert wurde.

Nominierter Sven Regener
imago/ Hartenfelser

Nominierter Sven Regener


20 Autorinnen und Autoren können sich Hoffnung machen auf den Deutschen Buchpreis 2017. Die Jury gab am Dienstagmorgen die Longlist für die Literaturauszeichnung bekannt. Das Ergebnis aus 200 vorgeschlagenen Titeln.

Die für 2017 nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge) sind:

  • Mirko Bonné: Lichter als der Tag (Schöffling & Co., Juli 2017)
  • Gerhard Falkner: Romeo oder Julia (Berlin Verlag, September 2017)
  • Franzobel: Das Floß der Medusa (Paul Zsolnay, Januar 2017)
  • Monika Helfer: Schau mich an, wenn ich mit dir rede! (Jung und Jung, März 2017)
  • Christoph Höhtker: Das Jahr der Frauen (Weissbooks, August 2017)
  • Thomas Lehr: Schlafende Sonne (Carl Hanser, August 2017)
  • Jonas Lüscher: Kraft (C.H. Beck, März 2017)
  • Robert Menasse: Die Hauptstadt (Suhrkamp, September 2017)
  • Birgit Müller-Wieland: Flugschnee (Otto Müller, Februar 2017)
  • Jakob Nolte: Schreckliche Gewalten (Matthes & Seitz Berlin, März 2017)
  • Marion Poschmann: Die Kieferninseln (Suhrkamp, September 2017)
  • Kerstin Preiwuß: Nach Onkalo (Berlin Verlag, März 2017)
  • Robert Prosser: Phantome (Ullstein fünf, September 2017)
  • Sven Regener: Wiener Straße (Galiani Berlin, September 2017)
  • Sasha Marianna Salzmann: Außer sich (Suhrkamp, September 2017)
  • Ingo Schulze: Peter Holtz (S. Fischer, September 2017)
  • Michael Wildenhain: Das Singen der Sirenen (Klett-Cotta, September 2017)
  • Julia Wolf: Walter Nowak bleibt liegen (Frankfurter Verlagsanstalt, März 2017)
  • Christine Wunnicke: Katie (Berenberg, März 2017)
  • Feridun Zaimoglu: Evangelio (Kiepenheuer & Witsch, März 2017)

Der Deutsche Buchpreis wird seit 2005 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergeben. Er kürt den besten deutschsprachigen Roman des Jahres. Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dürfen Titel einreichen.

Über den Sieger entscheidet eine siebenköpfige Jury, deren Besetzung jährlich wechselt. Die Longlist wird später auf eine Shortlist von sechs Titeln verkürzt. Der Sieger wird dann traditionell am Vorabend der Frankfurter Buchmesse bekanntgegeben. Der Gewinner erhält 25.000 Euro, die anderen fünf Finalisten bekommen jeweils 2500 Euro.

Der Deutsche Buchpreis hat unter den vielen literarischen Auszeichnungen inzwischen die höchste Publikumsresonanz. Oft schaffen es die Sieger auf die Bestsellerliste. Im vergangenen Jahr wurde Bodo Kirchhoff für seinen Roman "Widerfahrnis" geehrt.

gia/dpa



insgesamt 2 Beiträge
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laberbacke08/15 15.08.2017
1. wie geht denn das?
Da sehe ich also Sven Regener im Titelbild und wundere mich ob ich was verpasst habe und stelle fest, dass sein neues Buch erst am 7. September in die Laeden kommt. Ueberhaupt sind viele der Buecher auf der Liste noch nicht im Handel. Wie koennen die denn dann das "Buch des Jahres" werden?
bene_lava 15.08.2017
2. Ist das nicht....
Ist das nicht Harpe Kerkeling auf dem Foto...
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