Frankfurter Buchmesse #EinBuchMeinLeben - so liest sich das

Welcher Buchtitel beschreibt Ihr Leben, wollten wir von unseren Lesern wissen. Das hier sind die Antworten.

 Verlagsangestellte auf der Buchmesse in Frankfurt
DPA

Verlagsangestellte auf der Buchmesse in Frankfurt


Manche Menschen schreiben Bücher über ihr Leben, andere leben für Bücher. Wir und die Kollegen vom LITERATUR SPIEGEL wollten wissen, welche Buchtitel das Leben unserer Leser am besten beschreiben. Dazu starteten wir parallel zur Frankfurter Buchmesse die Aktion:

Daraufhin haben uns zahlreiche Leser ihre Vorschläge getwittert, von Klassikern der Weltliteratur bis hin zu Schmonzetten war alles dabei. Hier eine kleine Auswahl:

Ist ja alles schön und gut, aber was soll ich jetzt damit?

Welcher Titel beschreibt Ihr Leben? Lassen Sie es uns wissen, schicken Sie uns einen Tweet mit dem Hashtag #EinBuchMeinLeben!

Wir berichten übrigens noch bis zum 18. Oktober live von der Buchmesse. In unserem Blog, bei Twitter und auch mit kurzen Livestreams bei Periscope.

LITERATUR SPIEGEL
  • LITERATUR SPIEGEL - Oktober 2015

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Die 20 wichtigsten Romane im Herbst 2015
Irina Teodorescu

Ein Buch wie ein Schlagabtausch: Irina Teodorescu erzählt in "Der Fluch des schnauzbärtigen Banditen" eine aberwitzige Familiensaga. Zu Recht gilt sie als große Hoffnung der französischen Literatur.

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Jonathan Franzen

Ein Mädchen namens Purity und ein Whistleblower mit Mutterkomplex: Jonathan Franzen erzählt in "Unschuld" vom Dunkel der deutschen Vergangenheit und vom falschen Licht der amerikanischen Gegenwart.

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Karl Ove Knausgard

Weil er in seiner autobiografischen Buchreihe so viel von sich verrät, ist der Norweger Karl Ove Knausgård zum Autorenmythos geworden. Sein Programm der totalen Transparenz ist auch in "Träumen" atemberaubend.

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Günter Grass

Bis zu seinem Tod arbeitete Günter Grass an seinem letzten Buch "Vonne Endlichkait". Es ist ein Abschied voller Humor - mit einem Kommentar zur deutschen Gegenwart.

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Monique Schwitter

Monique Schwitter schreibt in "Eins im Andern" unfreiwillig komisch über die Lieben ihres Lebens. Noch komischer: Sie steht damit auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.

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Ulrich Peltzer

Der Freestyler auf der Shortlist: Buchpreisanwärter Ulrich Peltzer setzt in "Das bessere Leben" die global operierenden Spekulanten in Szene. Dabei entsteht ein gegenwartsgesättigtes Wimmelbild.

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Umberto Eco

Kritik an Journalisten ist in Mode. Aber taugt Medien-Bashing auch als literarisches Sujet? Ein Beitrag aus der ersten Ausgabe des LITERATUR SPIEGEL über "Nullnummer", den neuen Roman von Umberto Eco.

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Salman Rushdie

Halb Heldensaga mit Krieg der Welten, Bösewichten und Showdown, halb Liebesgeschichte: Salman Rushdie erzählt in "Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte", wie Fanatiker die Welt aus den Fugen heben.

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Jenny Erpenbeck

Ein gelangweilter Professor im Ruhestand mischt sich unter Asylbewerber: Jenny Erpenbecks neuer Roman "Gehen, ging, gegangen" will die Flüchtlingsdebatte als informative Groteske darstellen, bedient aber nur Wohlstandsbürger-Klischees.

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Gary Shteyngart

Jude, Russe und Amerikaner in einem: Der New Yorker Star-Autor Gary Shteyngart hat mit knapp 40 Jahren seine Memoiren geschrieben. Herausgekommen ist eines der komischsten Bücher dieses Sommers.

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Karl-Heinz Ott

Hätte man mal besser nicht versucht, ihn zu entmündigen: Karl-Heinz Ott erzählt in "Die Auferstehung" von vier Geschwistern, die nach dem Tod des Vaters sehnsüchtig auf ihr Erbe warten. Verfilmung dringend empfohlen.

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Miranda July

Choreografien der Erotik und Gewalt: Die Filmemacherin Miranda July entwickelt so treffend wie kaum eine andere Künstlerin Bilder für menschliche Abgründe. Jetzt hat sie ihren ersten Roman geschrieben.

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Clemens Setz

Der Urtrieb der Rache als Ausgangspunkt einer großen Erzählung: Der Österreicher Clemens J. Setz schreibt in "Die Stunde zwischen Frau und Gitarre" seine Ästhetik des Unheimlichen fort.

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Ilija Trojanow

Ein Geschenk für die deutsche Literatur: Ilija Trojanows großer Roman "Macht und Widerstand" erzählt vom ideologischen Überlebenskampf im Sozialismus. Er hätte dringend auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises gehört.

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Martin Amis

Ein boshafter Nazibonzenklamauk, den sein deutscher Verlag nicht drucken wollte: In "Interessengebiet" erzählt Martin Amis satirisch vom Lieben der SS-Männer. Zum Skandal taugt das Buch trotzdem nicht.

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Tomas Espedal

Die besten Selbsterkunder sind derzeit Norweger: Tomas Espedal erzählt in "Wider die Kunst" von persönlichen Verlusterfahrungen und der Wiedergeburt im Schreiben.

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Patrick Modiano

Gefangen in den Straßen von Paris: In seinem Roman "Damit du dich im Viertel nicht verirrst" ringt Nobelpreisträger Patrick Modiano der Stadt grausame Erinnerungen ab. Der Kern der Welt, im Mikrokosmos freigelegt.

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Mirna Funk

Lola ist Deutsche und Jüdin, aber irgendwie auch keins von beidem. In "Winternähe" schickt Mirna Funk ihre Heldin auf einen aufreibenden Selbstfindungstrip zwischen Berlin und Tel Aviv. Ernst, ironisch, lesenswert.

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Richard Flanagan

Reise in die Hölle: Booker-Preisträger Richard Flanagan setzt in "Der schmale Pfad durchs Hinterland" australischen Soldaten in japanischer Kriegsgefangenschaft ein Denkmal.

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David Lagercrantz

Muss die Stieg-Larsson-Fortsetzung "Verschwörung" von David Lagercrantz wirklich sein? Auch unsere Bestseller-Kolumne hat sich mit dem erfolgreichsten Krimi dieses Herbstes beschäftigt.

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ppl

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