6. Ilse Aichinger: "Unglaubwürdige Reisen"



Vielleicht das schönste Buch des Jahres. Voller leiser Liebeserklärungen. An Thomas Bernhard, Elias Canetti, das Kino, Reisen im Kopf und immer auch das Demel, das alte Wiener Kaffeehaus, ihre große Liebe, in dem die Dichterin ihr Leben verbringt, wenn sie nicht gerade im Kino ist: "Wirkliche Dichter arbeiten ja den ganzen Tag, aber Dichter wollte ich nie werden, lieber warte ich auf den Assam - und auf das Tagesende, da kommt auch mehr heraus, die Nacht zum Beispiel."

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