Insolvenz angemeldet: Fusion von Eichborn mit Aufbau geplatzt

Ein neuer, mittelgroßer Verlag sollte es werden: Doch die Fusion von Eichborn und Aufbau ist gescheitert. Das Frankfurter Unternehmen meldete stattdessen Insolvenz an - wegen drohender Zahlungsunfähigkeit.

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Aufbau-Verlag: Doch keine Partnerschaft mit Eichborn

Hamburg/Frankfurt am Main - Mit unterhaltsamen, respektlosen Büchern gelang Eichborn in den Achtzigern und Neunzigern ein Programm mit hohem Wiedererkennungswert, jetzt droht dem Frankfurter "Verlag mit der Fliege" (so die Eigenwerbung) das Aus: Wegen drohender Zahlungsunfähigkeit hat der Vorstand der Eichborn AG Insolvenzantrag gestellt. Das gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt.

Der Schritt sei notwendig geworden, da Eichborn die erforderliche Sanierung nicht aus eigener Kraft finanzieren kann und Versuche, eine Finanzierung von außen zu erlangen, nicht erfolgreich gewesen seien. Im Januar hatte Eichborn seine Fusion mit dem Berliner Aufbau Verlag bekannt gegeben.

"Diese Fusion ist geplatzt", teilte nun Holger Lessing, vorläufiger Insolvenzverwalter des Unternehmens, auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE mit. Auch der angekündigte Umzug nach Berlin sei damit hinfällig. Die Änderungskündigungen für 13 Eichborn-Mitarbeiter seien aufgehoben.

sha

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