Schriftstellerverband Josef Haslinger ist neuer PEN-Präsident

Als Schriftstellerverband hat der deutsche PEN-Club seine großen Tage hinter sich - nun übernimmt Josef Haslinger den Vorsitz der siechen Standesvertretung. Der bringt am Leipziger Literaturinstitut dem Nachwuchs bei, wie man langweilig schreibt.

Josef Haslinger: Viel beklagte Stromlinienförmigkeit
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Josef Haslinger: Viel beklagte Stromlinienförmigkeit


Hamburg/Marburg - Als einer der Direktoren des Deutschen Literaturinstituts Leipzig verantwortetet er den viel beklagten Zustand, dass die deutschsprachige Nachwuchsliteratur zunehmend stromlinienförmiger wurde: Wer in Leipzig ausgebildet wird, schreibt in aller Regel mutlose, biedere Prosa mit leichtem Kitscheinschlag. Jetzt hat Josef Haslinger seinen Einflussbereich auf den schon lange siechen, einstmals bedeutsamen Schriftstellerverband PEN ausgeweitet.

Die Mitglieder des deutschen PEN-Zentrums wählten den 57-Jährigen am Freitag in Marburg zum Nachfolger von Johano Strasser, der elf Jahre lang an der Spitze der Organisation gestanden hatte.

Der in Österreich geborene Haslinger wurde 1995 mit dem literarischen Thriller "Opernball" bekannt. Zuletzt veröffentlichte er 2011 den Roman "Jáchymov". In Leipzig wirkt er auch als Professor für literarische Ästhetik.

Mehr als 130 Mitglieder des deutschen PEN-Zentrums treffen sich noch bis Sonntag zu ihrer Jahrestagung in der mittelhessischen Stadt.

sha/dpa



insgesamt 7 Beiträge
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mcr06 04.05.2013
1.
Ah, der Spiegel, das Zentralorgan der deutschsprachigen Avantgarde-Literatur!
Schwarzberg 04.05.2013
2. Shitstorm
Man kann gegen Haslinger und Leipzig sicher einiges vorbringen. Aber dies hier ist keine Meldung, sondern eine Abwertung, die sich in der Anonymität versteckt. Widerlich!
Gauzig_Petra 04.05.2013
3. Na
ist da jemand nicht zur Eignungsprüfung eingeladen worden?
Gauzig_Petra 04.05.2013
4. Na
ist da jemand nicht zur Eignungsprüfung eingeladen worden?
jörgfauserfan 05.05.2013
5.
Zitat von SchwarzbergMan kann gegen Haslinger und Leipzig sicher einiges vorbringen. Aber dies hier ist keine Meldung, sondern eine Abwertung, die sich in der Anonymität versteckt. Widerlich!
"In der Anonymität versteckt" ist ja schon einmal Unsinn, weil das Kürzel des Redakteurs drunter steht. Also nix widerlich! - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/extra/a-628516.html)
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