Literatur Hundert Tage Ablaß für Karasek

Hellmuth Karasek, ehemals Kultur-Chef des SPIEGEL, hat einen Roman über die Branche geschrieben. Herbert Riehl-Heyse, leitender Redakteur der "Süddeutschen Zeitung", hielt vor Journalistenkollegen in Hamburg eine enthüllende Laudatio.

Von Herbert Riehl-Heyse


Herbert Riehl-Heyse

Herbert Riehl-Heyse

Guten Abend, meine sehr verehrten Damen und Herren, die Sie so zahlreich hier versammelt sind. Wenn man es nicht mit eigenen Augen sähe, würde man diesen Andrang ja gar nicht für möglich halten: Sechseinhalbtausend Menschen, davon sechseinhalbtausend Prominente - versammelt in der Liebe zur schönen Literatur, zu Ehren eines jungen Dichters. Sage noch jemand, Deutschland wäre keine Kulturnation und bräuchte deshalb einen Kulturminister. Na ja, schaden kann der aber auch nicht, schließlich war der Mann früher bei Rowohlt.

Aber dies nur am Rande: Vielleicht haben Sie sich gefragt, warum gerade ich heute Abend die zweieinhalbstündige Festrede aus Anlaß eines neuen Buches halten soll, das ich weder geschrieben noch mit einem Vorwort versehen habe. Ich habe mich nämlich auch ziemlich gewundert, als mir vor einem Vierteljahr der Frank Scheffter geschrieben hat, der Verlag und der Autor wünschten sich mich für heute Abend als Redner. Genau genommen habe ich mich sogar ziemlich erschreckt: Schließlich gibt es überhaupt nichts Leichteres, als vor lauter Kollegen über einen Kollegen zu reden, zu dem jeder Kollege eine eigene starke Meinung hat.

Was hatte ich falsch gemacht? War ich etwa als SPIEGEL-Feind verschrieen? Sowas könnte ich mir nun wirklich nicht leisten, zumal ich selbst auch grade ein Buch geschrieben habe und auf freundliche Nachrede angewiesen bin bei den führenden Presseorganen des Landes. Oder galt ich vielleicht als Literaturkritiker? Auch das konnte es nicht gut sein, sonst wäre ich schon einmal im Literarischen Quartett eingeladen gewesen und hätte schüchtern aber erfolglos zwischen den drei echten Kritikern darauf gewartet, ob ich vielleicht auch einmal was sagen darf. Ich bin aber dort nie eingeladen gewesen, deshalb ich auch heute abend kein literaturkritisches Wort über Hellmuth Karaseks Roman sagen werde, so sehr es mich vor diesem erlesenen Publikum reizen würde, zu zeigen, was der deutschen Literatur entgangen ist, als ich kein Kritiker habe werden dürfen. Am meisten gereizt hat mich der Gedanke an Literaturkritik ja, als ich den Karasek - während meines letzten Urlaubs - im Fernsehen habe sagen hören, daß er in seinem letzten Urlaub Martin Walser hat lesen müssen für das literarische Quartett und Philipp Roth, wohingegen ich in diesem meinem Urlaub Martin Walser gelesen habe und Philipp Roth und Hellmuth Karasek - letzteren allerdings nur auf dem Hotelzimmer, weil mir am Strand die Fahnen davon geflogen wären. Andererseits ist es gerade deshalb wieder gut, daß ich kein Literaturkritiker bin: Einen solchen würde der Gedanke an die im Winde wehenden Karasek-Bögen vielleicht auf die Idee bringen, Karaseks Buch - im Vergleich zu schwergewichtigen Weltliteratur - ein wenig leicht und flüchtig zu nennen. Ich komme auf so eine Idee nicht, sondern lasse mich höchsten zu der Vermutung hinreißen, daß unserer Autor vielleicht gar nicht die Absicht hatte, mit diesem seinem Roman in die Ruhmeshalle der Weltliteratur einzuziehen, in welcher er ja ohnehin schon sitzt, in dem feuchten Kellergeschoß, das sie dort für die Kritiker reserviert haben.

Wie gesagt, trotzdem kein literaturkritisches Wort von mir, das hätte auch schon deshalb keinen Sinn, weil es ohnehin kaum eine wichtige deutsche Zeitung gibt, die nicht schon heute - vor Ablauf der Sperrfrist natürlich, und genau an dem feierlich das Tuch vom völlig geheimen Buch weggezogen wird - schon eine Besprechung des Buches im Blatt hätten: Dafür, daß sie es überwiegend verreißen und ganz unwichtig finden, haben sich die Kritiker ganz schön beeilt und sind ganz schön ausführlich geworden. Ansonsten habe ich mich bei den Kritikern nur noch darüber gewundert, daß niemand aufgefallen ist, was ich herausgefunden habe: Daß nämlich der Hauptdarsteller Daniel Doppler in Karaseks Roman auf Seite 22 während seiner Audienz beim Chefredakteur Länge ausdrücklich Tee bestellt und auch eingeschenkt bekommt, um dann auf Seite 24 einen schwarzen heißen Kaffee auszutrinken. Ist aber vermutlich ein literarischer Kunstgriff. [...]

Ein Grund für meine Fachmannschaft am heutigen Abend und also für meine Einladung könnte dann auch sein, daß ich einmal beinahe hätte Chefredakteur werden sollen auch in jenem Magazin, über welches Karasek seinen Roman geschrieben hat. Wie vielleicht ein paar von Ihnen wissen, hätte ich - das war im Jahre 1985 - Nachfolger werden sollen eines Chefredakteurs, der im vorliegenden Roman Länge heißt, in Wirklichkeit aber ganz anders, nämlich Engel. Der Mann kommt bei Karasek nicht so furchtbar gut weg, mich hingegen hat er seinerzeit mächtig beeindruckt, als er mir bei einem denkwürdigen Besuch in München sehr ausführlich die Geschichte erzählt hat, in der es darum geht, daß er einmal ein Formular erfunden hat, mit dessen Hilfe sich die Bilder im Bildarchiv des SPIEGEL sehr viel einfacher als bisher bestellen ließen; mir war, als ich das hörte, sehr schnell klar, daß ich zu journalistischen Innovationen dieser Größenordnung nicht in der Lage sein würde und habe noch in derselben Nacht beschlossen, das Angebot des Verlegers des Magazins auszuschlagen. Natürlich war das dämlich, einerseits. Andererseits weiß ich inzwischen, wieso es auch unbedingt richtig war: Ich wäre vermutlich einer der Helden des Romans von Hellmuth Karasek geworden, so daß die Nachwelt jetzt und für alle Zeit wüßte, welch spießige Krawatten ich trage und wie traurig ich immer den Frauen hinterherschaue, die sich nicht für mich interessieren.

Der dritte Punkt ist aber natürlich der gewichtigste: Seit ich einmal oder sogar zweimal unvorsichtigerweise ein Buch über den Journalismus geschrieben habe, gelte ich in weiten Kreisen des deutschen Journalismus als Fachmann für den deutschen Journalismus, über den ich deshalb bei jedem journalistischen Skandal mehrere Radio- und Fernseh-Interviews geben darf, jeweils dreißig Sekunden lag. Was liegt also näher, als mich, diesmal aber zweieinhalb Stunden, über ein Buch reden zu lassen, dessen trauriger Held niemand anders ist als der deutsche Journalismus? [...]

Es gibt da ja eine interessante Entwicklung, glaube ich: Bis vor einigen Jahren waren es nur die Politiker, die unsereinen für den Abschaum der Menschheit hielten; anschließend verbreitete sich diese Auffassung in der gesamten übrigen Bevölkerung, etwa bei Vorstandsvorsitzenden oder Chefeinkäufern von Autowerken, bei Gewerkschaftsvorsitzenden der IG Metall sowie bei Steuerberatern, Frauenärzten und Automechanikern; und jetzt ist es endlich soweit, daß die Erkenntnis auch bei uns selbst angekommen ist.

Wenn Sie Karaseks Roman gelesen haben, werden Sie endgültig wissen, was wir sind: eine Bande von karrierebesessenen Intriganten, von Ehrgeizlingen, üblen Nachrednern, die für einen schönen Platz im Blatt ihren engsten Freund verraten würden, bevor der Chefredakteur auch nur einmal gekräht hat. In jeder Lebenslage sind wir so, ich zitiere jetzt mal eine weibliche Figur bei Karasek, die er seinerseits ganz offenbar zustimmend zitiert: eitel seien Journalisten, sagt sie, ichbezogen, selbstwertgestört, viertelgebildet, wichtigtuerisch, gemein, neidisch, die übelsten Hähne in der männlichen Hackordnung. Gräßlich, nicht wahr, diese Charakterisierung. Aber andererseits muß ich schon zugeben: So einen Kollegen kenne ich auch, ich glaube, er arbeitet in Hamburg. [...]

Um so dringender nötig ist es deshalb, daß Journalisten hin und wieder auch einigermaßen ehrlich über Journalisten schreiben, zumal das mal endlich ein Gebiet ist, über das sie wirklich Bescheid wissen. Daß Journalisten ihren gelegentlich windigen Beruf halbwegs selbstkritisch sehen können und von ihren Erkenntnissen auch öffentlichen Gebrauch machen, ist eine der wenigen Eigenschaften, die man ihnen zugute halten wird, wenn sie eines Tages an der Himmelstür klopfen und kleinlaut zugeben müssen, welchen Beruf sie auf Erden ausgeübt haben. So gesehen, darauf wären Sie jetzt vielleicht nicht gekommen, ist es prinzipiell eine religiöse Tat, daß Helmut Karasek einen Roman über den SPIEGEL geschrieben hat. Vielleicht bekommt er sogar hundert Tage Ablaß darauf, was er auch unbedingt verdient, wenn man bedenkt, daß er mit diesem seinem Buch natürlich viele andere Journalisten geradezu herausfordert, endlich auch einmal über Karasek zu schreiben, mit all der gemeinen, neidischen, ichbezogenen Häme, die Journalisten bekanntlich eigen ist.

Der Roman ist erstens ein Lehrbuch, zweitens ein Aufklärungsbuch, drittens gehört er in eine literarische Kategorie, die derzeit - und vermutlich nicht grundlos - gerade wieder mal groß in Mode ist.

Ein Lehrbuch habe ich gesagt. Das ist unbedingt wahr - ein Lehrbuch nämlich für angehende Journalisten, eines, das sicher ganz bald in jeder ordentlichen Universitätsbibliothek stehen wird, bei den Kommunikationswissenschaftlern. Als Beispiel möge hier die Stelle genügen, in welcher Karasek aufgeschrieben hat, mit welchen Personen ein männlicher Journalist auf keinen Fall etwas anfangen sollte: Sie ahnen es vielleicht - "mit einer Sekretärin sollte er nichts anfangen". Ich zitiere: "Das ist ein Anfängerfehler, der im Lehrbuch jeder Journalistenschule stehen sollte." Da haben wir ja unser Stichwort schon, ich bin sicher, der Rowohlt-Verlag wird sich diesem nützlichen Hinweis des Autors auf eine wichtige Zielgruppe in der potentiellen Leserschaft nicht verschließen.

Zweitens, nicht minder wichtig, haben wir es mit einem Aufklärungsbuch zu tun, in welchem uns zum Beispiel - sehr anschaulich, oft ziemlich witzig - alle möglichen Rituale näher erläutert werden, die man kennen muß, wenn man in einem Nachrichtenmagazin reüssieren will. Immer schon mal wollte ich wissen, wie Konferenzen beim SPIEGEL ablaufen, welche Redakteure rund um den Konferenztisch in der ersten Reihe sitzen dürfen, welche in der zweiten sitzen müssen und wie man es anstellen muß, wenn man tollkühn genug ist, von dort aus einmal das Wort ergreifen zu wollen. Bei einer Tageszeitung, müssen Sie wissen, geht es in den Konferenzen selbstredend sehr viel entspannter und demokratischer zu, was ich auch sehr begrüße, solange sich nicht ein Volontär auf meinen Platz zu setzen traut.

Im übrigen ist es natürlich auch ein Aufklärungsbuch über einige der Großen dieser Welt, über die man nie genug erfahren kann und über die wir nach der Lektüre dieses Buches wieder ein wenig mehr wissen. Auch wenn sich manche von uns - ich ganz voran - gewiß weigern werden, auch nur die Hälfte davon zu glauben, was uns da nahegebracht werden soll über das Privatleben oder die Eitelkeiten großer Verleger und Chefredakteure, großmögender Präsidenten und Dichterfürsten.

Das dürfen wir aber auch - uns weigern, alles zu glauben, meine ich - weil wir es hier mit einem Schlüsselroman zu tun haben, bei welchem bekanntlich das Schöne ist, daß alles, was darin behauptet wird, einerseits wahr ist und andererseits auch wieder nicht. Ich will Ihnen natürlich nicht zu viel verraten, weil Sie das Buch am besten auch noch ein bißchen lesen sollen, bevor Sie es verreißen oder ganz großartig finden oder irgendwas mittendrin, je nachdem, wie Sie zu Karasek stehen. Aber Sie ahnen gewiß einerseits, daß Sie in dem Werk einigen Persönlichkeiten begegnen werden, die Sie sofort zu erkennen glauben, auch wenn der Verleger Kahn heißt und nicht Augstein und der Chefredakteur Schwab und nicht Böhme. Sie dürfen die Herrschaften auch guten Gewissens erkennen, aber Sie müssen andererseits immer wissen, daß Sie einem Irrtum erliegen: Kahn, Citizen Kahn, kann gar nicht Augstein sein, weil Augstein ja in dem Buch auch persönlich noch vorkommt, genauso wie der SPIEGEL vorkommt, neben dem "Magazin". Das ist, Sie wissen es, ein Kunstgriff, der den Autor sowohl juristisch absichert, als auch literarisch und die Sache ein wenig kompliziert macht.

Um Ihnen einen Begriff davon zu geben, wie verwickelt das alles ist, zitiere ich jetzt einmal die Stelle aus dem Buch, die Stelle, in der Karasek einen Münchner Filmregisseur zitiert, der gerne Filme macht, in denen das Publikum gewisse lebende Personen zu erkennen meint. Karasek nämlich, respektive Doppler, hat diesen Münchner Regisseur einmal zu der Frage interviewt, wie wirklich seine Figuren seien, und der hat geantwortet - sagt Karasek, daß Dietl geantwortet habe daß er nicht die Wirklichkeit zeige, "das wäre ja langweilig, sondern die Wahrheit".

Die Wahrheit, nichts weniger. Ein schönes Wort, wer's recht verstünde. Es ist eigentlich ein Zufall, daß neuerdings so viele Schlüsselromane geschrieben werden? Vielleicht trauen sich ja nur immer weniger Autoren, die Welt mit den Mitteln des Romanciers zu beschreiben, Geschichten zu erfinden, um genau damit der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Das Erfinden ist, denke ich mir, schwieriger geworden in einer Zeit, in welcher der geballte Irrsinn der real existierenden Zustände ohne weiteres mithalten kann mit dem Irrsinn, den sich Mr. Steven King aus den Finger saugt.

Was ist also die Wahrheit über das "Magazin", den SPIEGEL, den Journalismus? Vielleicht sollten wir einmal lieber nicht davon ausgehen, daß Karasek die reine Wahrheit schreiben wollte, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, die objektive Wahrheit; die gibt's bekanntlich auch gar nicht. Vielleicht ging es nur um die Karaseksche Wahrheit oder um die Dopplersche Wahrheit, die schon wieder eine andere ist, und die dann noch zu brechen wäre durch das Prisma der Rezeption durch den jeweiligen Leser. Ich rede also mal davon, was ich jetzt weiß über die Wahrheit im Roman das "Magazin". Oder anders gefragt: Wie habe ich diesen Roman gelesen?

Erstens habe ich ihn in ständiger Sorge darüber gelesen, wer alles in ihm vorkommt, mehr oder weniger verschlüsselt: Ob Freunde oder gute Bekannte von mir darin fertig gemacht werden, ob umgekehrt Leute, die ich vielleicht nicht ganz so besonders mag, zu gut weg oder gar nicht vorkommen. Alle diese Sorgen haben sich als berechtigt erwiesen, mehr oder weniger. In diesem Zusammenhang war ja nicht einmal auszuschließen, daß ich vielleicht doch noch selber vorkommen würde in dem Werk, eben in jener Übergangsphase von Länge auf Lenk, in welcher einmal Schwabs Frau Sabine eigens zu mir nach München geflogen ist, um mich davon zu überzeugen, daß ich, der ich bekanntlich lieb sei, doch viel besser zu ihrem Mann passen würde als der schwierige Herr Dr. Lenk. Ich komme aber nicht vor in dem Buch, was mich sehr beruhigt und auch sehr kränkt.

Wie noch habe ich den Roman gelesen? Ich habe ihn zweitens mit ständig wachsender Faszination gelesen, insofern ich einfach nicht gewußt hatte, was mir entgangen ist, als ich damals nicht zum SPIEGEL, ich meine: zum "Magazin" gegangen bin. Erst jetzt weiß ich, daß dort nur nebenbei wöchentlich eine Zeitschrift verfertigt wird, während in Wahrheit die Redaktion ein Biotop der Sinnesfreude ist, erst jetzt weiß ich, daß der Alltag der Redakteure, Sekretärinnen, Archivare, Verleger aus einer einzigen Aneinanderreihung von Liebesgeschichten, Affären, erotischen Sensationen besteht, die meistens auf sogenannten Transparenzparties beginnen und gelegentlich damit enden, daß der Slip einer jungen Frau, die mit Doppler im Bett liegt, beinahe am Kronleuchter gelandet wäre. Wie gesagt, nichts davon war mir bekannt gewesen, nicht einmal, daß in Hamburger Schlafzimmern soviel Kronleuchter herumhängen.

Drittens - Sie haben schon gemerkt, ich habe eine Drei-Punkte-Obsession - drittens ist so ein Schlüsselroman auch deshalb so interessant, weil eine Menge nicht drin steht, was man aber gerne gelesen hätte. Ich zum Beispiel hätte sehr gerne auch eine kurzgefaßte Geschichte der vielen heroischen Aufstände gelesen, die immer wieder im "Magazin" gegen den Verleger Kahn angezettelt und durch diesen niedergeschlagen wurden - zum Beispiel, wenn ein Chefredakteur gefeuert und durch einen anderen ersetzt wurde. Ich hätte mir vorstellen können, daß Karasek seinen Doppler in diesem Zusammenhang auch hätte einiges erleben lassen können, zumal dieser Doppler ja am Ende gegen seinen allerletzten napoleonischen Chefredakteur sein Waterloo erlebt hat. Wie gesagt, daß kommt in dem Buch nicht mehr vor, es endet schon Anfang der 90er Jahre - aber es ist ja auch nicht auszuschließen, daß unser Autor das Ganze als eine Trilogie angelegt hat, so daß er sich noch ein wenig Stoff für die weiteren Bände hat aufsparen müssen.

Ich denke, ich spreche in Ihrer aller Sinn, wenn ich diese für eine erfreuliche Perspektive halte. Schließlich möchten wir sechseinhalbtausend ausgewählten Persönlichkeiten gerne bald wieder zu einem so schönen Fest eingeladen werden wie heute abend. Damit dieses irgendwann auch beginnen kann, beende ich jetzt abrupt meine Festrede. Und bedanke mich herzlich für Ihre Geduld.



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