Longlist veröffentlicht: Kehlmann und Meyer konkurrieren um Buchpreis

Autor Clemens Meyer: Mit "Im Stein" Kandidat für Buchpreis 2013 Zur Großansicht
Gaby Gerster

Autor Clemens Meyer: Mit "Im Stein" Kandidat für Buchpreis 2013

Startschuss für das - nach Suhrkamp - unterhaltsamste Spektakel des deutschsprachigen Literaturbetriebs: Die Longlist für den Buchpreis steht fest. Darauf finden sich einige Schwergewichte.

Hamburg/Frankfurt am Main - Große Namen auf der Longlist: Auf der 20 Titel umfassenden Kandidatenliste für den Deutschen Buchpreis 2013 finden sich mit Daniel Kehlmanns im September erscheinendem neuen Roman "F", Clemens Meyers "Im Stein" und Uwe Timms "Vogelweide" gleich drei Titel der bekanntesten deutschsprachigen Gegenwartsschriftsteller.

Weiterhin nominiert sind unter anderem Judith Kuckart mit "Wünsche", Terézia Mora für den ebenfalls im September erscheinenden Roman "Das Ungeheuer", Marion Poschmann mit "Die Sonnenposition" und Thomas Glavinic mit "Das größere Wunder". Zu den Überraschungen auf der Liste zählt Monika Zeiner mit ihrem Debüt "Die Ordnung der Sterne über Como".

Die siebenköpfige Jury des Buchpreises setzt sich aus Kritikerinnen und Kritikern, sowie Branchenvertretern zusammen. Die Jurymitglieder haben insgesamt 201 Titel gesichtet.

Am 11. September 2013 folgt der Longlist (hier komplett) die auf sechs Romane reduzierte Shortlist. Am Vorabend der Frankfurter Buchmesse, am 7. Oktober 2013, wird der Siegertitel bekannt gegeben.

Mit dem Deutschen Buchpreis wird seit 2005 alljährlich der beste Roman in deutscher Sprache ausgezeichnet. Er gilt als populärste Literaturauszeichnung des Landes. Das Preisgeld beträgt insgesamt 37.500 Euro, davon 25.000 Euro für den Hauptpreis und je 2500 Euro für die unterlegenen Shortlist-Finalisten.

2012 ging der Buchpreis an Ursula Krechel - sie wurde für ihren Roman "Landgericht" ausgezeichnet.

sha

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1. am interessantesten
gesell7890 14.08.2013
ist dabei mal wieder, was NICHT auf der liste steht. ich sehe hauptsächlich mainstream-sachen und bekannte namen, die sicherstellen, daß dieser preis marketingtechnisch funktioniert. mit dem "besten Roman des Jahres", wie den selbstanspruch des preises zitieren, hat das freilich nix zu tun...
2. Nicht ernst zu nehmen
orphas 14.08.2013
Kann man meinem Vorredner nur zustimmen. Vor allem schade, dass so etwas als die Spitze der deutschen Gegenwartsliteratur verkauft wird. Das Autoren wie Walser oder Klein nicht auf der Liste stehen muss einem schon zu denken geben! Aber wenn ich mir gerade so durchlese, was zum Beispiel dieser Böttiger für ein inhaltsloses Zeug daher quatscht wundert mich das nicht.
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