DDR-Feuilletonist Satiriker Lothar Kusche ist tot

Einer der bekanntesten Feuilletonisten der DDR ist gestorben: Lothar Kusche. Er schrieb für den "Eulenspiegel" und die "Weltbühne". Er wurde 87 Jahre alt.

Lothar Kusche
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Lothar Kusche


Der Autor und Satiriker Lothar Kusche ist am Samstag in Berlin gestorben. Das teilte der Chefredakteur der Zeitschrift "Eulenspiegel", Mathias Wedel, mit. Kusche wurde 87 Jahre alt. Er galt als einer der bekanntesten Feuilletonisten der DDR. Er kommentierte das Land 40 Jahre lang.

2007 erhielt Kusche den Kurt-Tucholsky-Preis. "Durchaus in der Tradition Tucholskys stehend haben Kusches urwüchsiger Humor und die spöttisch-zweifelnde Ironie des gebürtigen Berliners in zahllosen Texten und unter etlichen Pseudonymen ihren Niederschlag gefunden", hieß es in einer Laudatio.

Kusche schrieb unter anderem für den "Eulenspiegel" und die "Weltbühne". Die Gesamtauflage seiner Bücher liegt bei mehr als 2,5 Millionen Exemplaren. Außerdem war er als Autor für das Berliner Kabarett Distel tätig.

vek/dpa

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