Preis der Leipziger Buchmesse: Ingo Schulze und Saul Friedländer ausgezeichnet

Der Preis der Leipziger Buchmesse geht an Ingo Schulze (Belletristik), Saul Friedländer (Sachbuch/Essayistik) und Swetlana Geier (Übersetzung). Die mit je 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde heute auf der Messe verliehen.

Leipzig - Jetzt stehen die Preisträger fest: Ingo Schulze erhielt die Auszeichnung für seinen Roman "Handy - Dreizehn Geschichten in alter Manier" (Berlin Verlag), Saul Friedländer für den Band "Die Jahre der Vernichtung. Das Dritte Reich und die Juden 1939-1945" (Beck) und Swetlana Geier für die Übersetzung von Fjodor Dostojewskis Roman "Ein grüner Junge" (Ammann Verlag).

Autor Schulze: Auf der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet
DDP

Autor Schulze: Auf der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet

Der Preis wird in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben. Die von Leipziger Messe, Stadt und Land mit Unterstützung des Literarischen Colloquiums Berlin verliehene Auszeichnung würdigt herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen in Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Die Verlage konnten drei Titel pro Kategorie vorschlagen. Die Jury unter Vorsitz von Martin Lüdke (SWR) musste aus mehr als 700 Titeln wählen.

Für die Endrunde hatte das Gremium, dem die Literaturkritikerin Sigrid Löffler, "Zeit"-Literaturchef Ulrich Greiner, Richard Kämmerlings ("Frankfurter Allgemeine Zeitung"), Franziska Augstein ("Süddeutsche Zeitung") und Uwe Justus Wenzel ("Neue Zürcher Zeitung") angehören, zehn Romane, Sachbücher und Essays sowie fünf Übersetzer nominiert.

In der Kategorie Belletristik standen Werner Bräunigs "Rummelplatz" (Aufbau), "Mittelmäßiges Heimweh" (Hanser) von Wilhelm Genazino, "Anmut und Gnade" (Eichborn) von Wolfgang Schlüter, Ingo Schulzes "Handy - Dreizehn Geschichten in alter Manier" (Berlin Verlag) sowie "Kältere Schichten der Luft" (Fischer) von Antje Rávic Strubel zur Auswahl.

Unter den Sachbüchern und Essays standen "Stille Post" (Propyläen) von Christina von Braun, Saul Friedländers "Die Jahre der Vernichtung. Das Dritte Reich und die Juden 1939-1945" (Beck), Josef Haslingers "Phi Phi Island" (Fischer), "Theater in Deutschland 1887- 1945" von Günther Rühle (Fischer) sowie Bernd Stövers "Der Kalte Krieg" (Beck) zur Auswahl. Nominiert für die beste Übersetzung sind Swetlana Geier, Gunhild Kübler, Rainer G. Schmidt, Hinrich Schmidt-Henkel und Andreas Tretner.

hoc/dpa

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