Starke Short Storys Drei Damen mit Chill

So sind sie, die jungen Autorinnen von heute: Die eine macht wenig Worte, die andere steht auf bizarre Exotik, und die dritte ist herrlich trotzig. Alle drei können so entspannt Kurzgeschichten erzählen, dass man sich fast fragt: wozu lange Romane lesen?


Der US-Autor John Gardner schickte Anfang der Siebziger im legendären Iowa-Writers-Workshop seine Schüler mit dem Gebot "In einer Kurzgeschichte zählt jedes Wort" ins Rennen um Buchverträge, Preise und Leser. Unter seinen Schülern befand sich ein gewisser Raymond Carver. Er setzte Gardners Forderung am direktesten um – und avancierte mit ganz und gar schnörkellosen Storys zum amerikanischen Tschechov. Mit Carver kamen leere Milchtüten und schmutzige Wäsche in die US-Literatur: Die Short Story war von akademischer Künstlichkeit befreit – und Carver hatte ganzen Generationen nachrückender Storyschreiber das Tor zu einem neuen Realismus aufgestoßen.

Die preisgekrönte Storysammlung "Einfache Rezepte" der 1974 im kanadischen Vancouver geborenen, malaiisch-stämmigen Madeleine Thien ist indirekt der Carverschen Innovation Mitte der Siebziger geschuldet. Thiens Figuren sind junge Leute, kleine Helden des Alltags, die die Zähne zusammenbeißen. Junge Frauen, die aus ihren Familiengefängnissen ausbrechen, Wesen, die auf den alles verändernden Umschwung in ihrem scheinbar festgefahrenen Leben hoffen. Sie alle sind fest entschlossen, das Beste daraus zu machen, auch wenn sie feststellen müssen, dass der Weg zum Glück oft nur ein einziger langer Umweg ist.

In Thiens Geschichten steht kein Wort zuviel. Sie versteht es glänzend, noch die intimsten Regungen ihrer Figuren präzise einzufangen. So in der Titelgeschichte des Bandes, dem Stück "Einfache Rezepte", das von der brüchig werdenden Liebe einer Tochter zu ihrem Vater erzählt. Besonders fasziniert haben sie seine Rituale des Kochens – die Kunst, aus einzelnen Teilen ein stimmiges Ganzes zu vollbringen. Bis sie die dunkle Seite des Vaters kennenlernen muss. Langsam, wie beim Blick durch eine Lupe, macht Thien jenen Moment sichtbar, in dem aus Nähe Distanz zu werden beginnt. Die Geschichte schließt mit den Worten: "Irgendwo in meiner Erinnerung stirbt ein Fisch in der Spüle langsam vor sich hin. Mein Vater und ich schauen zu, während das Wasser abläuft." Mit solch knappen, wohl gesetzten Wendungen bringt Madeleine Thien Momente zum Leuchten. Eine Kunst, für die sie ihre kanadische Kollegin Alice Munro in den höchsten Tönen pries.

Bizarr-exotische Kulissen

Dagegen wirken die Geschichten der 1981 in Miami geborenen, als "Wunderkind" der jüngeren US-Literatur gefeierten Karen Russell wie Botschaften aus einer Welt, wie wir sie aus Romanen von Garcia Marquez kennen: Vor bizarr-exotischen Kulissen spulen sich bizarre Schicksale ab. 2006 wurde ihre jetzt auf deutsch vorliegende Sammlung "Schlafanstalt für Traumgestörte" von diversen US-Blättern zum "Best Book" gewählt.

Ihr Stück "Aufs Meer hinaus" erzählt von einer ausgefallenen Rentnerkolonie, deren Mitglieder ihren Lebensabend – jeder für sich - auf einem schwankenden Boot zubringen müssen. "Nach dem Versuch zweier Bewohner, miteinander durchzubrennen, hat Gherkin von der Wartung überall die Motoren ausgebaut." Mittendrin: der einbeinige Sawtooth, "dessen Einbeinigkeit ihm eine flamingohafte Würde" verleiht. So harren die Alten aus auf ihren verlorenen Posten, starren mit ihren Feldstechern stundenlang aufs Meer.

Wenn ihnen Abwechselung droht, dann in Gestalt jugendlicher Straftäter, die auf den Booten ihre Sozialstunden abarbeiten müssen. Sawtooth hat das Vergnügen, sich mit der passionierten Diebin Augie herumzuschlagen, die auch an Bord das Stehlen nicht sein lassen kann. "Am besten gefällt ihm, wenn sie Andenken mitgehen lässt, Sachen, die sich nicht verkaufen lassen." Doch als es Zeit wird für das Mädchen, ans Festland zurückzukehren, packt ihn die Angst: "Geh nicht, Mädchen. Ohne dich bin ich hier verloren. Was ich für dich empfinde, ist mehr und stärker als Liebe. Du verbindest mich mit dem Festland."

Das Skurrile zur Normalität erklären

In Karen Russells Stories bringen einzelne Worte, Blicke und Gesten ganze Welten zum Einsturz, entscheiden über Glück und Unglück. Wie sie es obendrein vermag, in traumgleichen, blitzlichthellen Sequenzen den Irrwitz des Lebens zur bitteren Komödie umzumünzen, das macht ihre Stories zu einem finster-faszinierenden Vergnügen.

Vergnüglich sind auch Miranda Julys unter dem Titel "Zehn Wahrheiten" erschienene, von sämtlichen Formzwängen befreite Stories. Doch wo bei Russell das Groteske regiert, ist es bei July, 33, jugendlicher Trotz. July – Künstlerin, Filmemacherin und Autorin – fixiert in ihren 16 Geschichten Momente, in denen das Banale unversehens mirakulöse Züge gewinnt.

Denn ihre Protagonistinnen bestehen auf ihrem Glücksanspruch – gegen alle Zwänge und Behinderungen. Sie sind Widerständlerinnen, die die Fähigkeit zur Verwandlung besitzen – exemplarisch demonstriert in dem Stück "Das Schwimmteam", in dem eine junge Frau drei 80-Jährigen das Schwimmen beibringt; nicht etwa in einem x-beliebigen Schwimmbad, sondern in ihrer Küche. Vor drei tellergroßen Plastikschüsseln postiert, legt die Gruppe los. "Kelda brauchte mehrere Wochen, bis sie lernte, ihr Gesicht ins Wasser zu stecken ... Scheu vor der Schüssel ist ganz natürlich. Damit sagt dir dein Körper, dass er nicht sterben will."

July lesen heißt, das Skurrile zur Normalität zu erklären, heißt, Menschen dabei zuzusehen, wie sie das Kamel durchs Nadelöhr balancieren. Ein spektakuläres Debüt – man muss bis zu Raymond Carvers erstem Erzählband zurückgehen, um etwas ähnlich Aufregendes und Originelles zu finden.


Madeleine Thien: "Einfache Rezepte", Luchterhand, 17,95 Euro

Karen Russell: "Schlafanstalt für Traumgestörte", Kein & Aber, 18,90 Euro

Miranda July: "Zehn Wahrheiten", Diogenes, 18,90 Euro



insgesamt 23 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
avollmer 13.03.2008
1.
Zitat von sysopZahlreiche Neuerscheinungen zur Leipziger Frühjahr-Buchmesse liegen vor. Welches sind Ihre Favoriten? Was haben sich vorgenommen zu lesen?
Auf meiner Liste für die nächsten Wochen stehen: - "Die Leber wächst mit ihren Aufgaben" von E. v. Hirschhausen, sein Spott und Zynismus lässt mich einer verwandten Seele begegnen. - "Fun Home" von A. Bechdel, nicht mehr ganz taufrisch, aber "Persepolis" war eben früher im Jahr dran. - "Meine Küche" von V. Klink, für gehaltvolle Ideen. - "Hex and the city" von S.R. Green, weil man da gleichzeitig einen Krimi und einen Fantasyroman lesen kann und Potter oder Bartimäus wirklich etwas für Kinder ist. - "Ich musste immer lachen" von D. Hildebrandt, weil mich hier die Sicht eines "zu früh geborenen" Spötters auf das vergangene Jahrhundert interessiert. - "Essbare Gärten" von Quast und Bomben, weil ich mir Appetit machen lassen will. - "Der Junge aus Casablanca" von Omar B., weil es eine andere Sicht auf ein anderes Migrantenproblem ist und weil Paul Henreid zwar 100 würde dieses Jahr, aber kein Buch zu ihm oder Casablanca erscheint. - "Nach der Befreiung - Tagebuch aus Vietnam" von W. Skrobanek, weil auch Lyndon B. Johnson 100 würde und dieses Buch von den Ereignissen Mitte der 70er erzählt. - "A Prisoner of Birth", der neue Jeffrey Archer im Original, da warte ich nicht auf die Übersetzung. - noch ungeschrieben und deshalb nur ein Wunsch, eine Gerhard Schröder Biographie aus heutiger Sicht ... Was ich nicht mehr fertig lesen werde: - "Feuchtgebiete" von C. Roche, weil ich an der Wand einen Spiegel hängen habe und das wirkliche Leben lebe statt davon zu lesen, wer das Leben aber noch vor sich oder schon hinter sich hat, dem kann ich das Buch empfehlen. - "Die Tore der Welt" von K.Follet, auch wenn ich seine Säulen damals gelesen habe und deshalb zur Fortsetzung gegriffen habe, ich habe mich in fast zwei Jahrzehnten weiterentwickelt, Follet nicht. Wer seine Säulen aber erst kürzlich gelesen hat oder noch ist wie damals, der wird seine Freude daran haben. Inzwischen ist es für mich nur noch ein guter aber ermüdender Kolportageroman, der mich nicht mehr berührt hat. Was ich noch nachzuholen habe, liegt schon rum: - "Tannöd" als Paperback. - "The Appeal" von J. Grisham im Original, da konnte ich nicht warten bis es auf deutsch erscheint, bin aber noch nicht zum lesen gekommen. Was ich sonst noch vermisse ist kein Buch, sondern eine deutsche Fassung des Beatrix Potter Films "Miss Potter".
avollmer 13.03.2008
2.
Zitat von sysopZahlreiche Neuerscheinungen zur Leipziger Frühjahr-Buchmesse liegen vor. Welches sind Ihre Favoriten? Was haben sich vorgenommen zu lesen?
Auf meiner Liste für die nächsten Wochen stehen: - "Die Leber wächst mit ihren Aufgaben" von E. v. Hirschhausen, sein Spott und Zynismus lässt mich einer verwandten Seele begegnen. - "Fun Home" von A. Bechdel, nicht mehr ganz taufrisch, aber "Persepolis" war eben früher im Jahr dran. - "Meine Küche" von V. Klink, für gehaltvolle Ideen. - "Hex and the city" von S.R. Green, weil man da gleichzeitig einen Krimi und einen Fantasyroman lesen kann und Potter oder Bartimäus wirklich etwas für Kinder ist. - "Ich musste immer lachen" von D. Hildebrandt, weil mich hier die Sicht eines "zu früh geborenen" Spötters auf das vergangene Jahrhundert interessiert. - "Essbare Gärten" von Quast und Bomben, weil ich mir Appetit machen lassen will. - "Der Junge aus Casablanca" von Omar B., weil es eine andere Sicht auf ein anderes Migrantenproblem ist und weil Paul Henreid zwar 100 würde dieses Jahr, aber kein Buch zu ihm oder Casablanca erscheint. - "Nach der Befreiung - Tagebuch aus Vietnam" von W. Skrobanek, weil auch Lyndon B. Johnson 100 würde und dieses Buch von den Ereignissen Mitte der 70er erzählt. - "A Prisoner of Birth", der neue Jeffrey Archer im Original, da warte ich nicht auf die Übersetzung. - noch ungeschrieben und deshalb nur ein Wunsch, eine Gerhard Schröder Biographie aus heutiger Sicht ... Was ich nicht mehr fertig lesen werde: - "Feuchtgebiete" von C. Roche, weil ich an der Wand einen Spiegel hängen habe und das wirkliche Leben lebe statt davon zu lesen, wer das Leben aber noch vor sich oder schon hinter sich hat, dem kann ich das Buch empfehlen. - "Die Tore der Welt" von K.Follet, auch wenn ich seine Säulen damals gelesen habe und deshalb zur Fortsetzung gegriffen habe, ich habe mich in fast zwei Jahrzehnten weiterentwickelt, Follet nicht. Wer seine Säulen aber erst kürzlich gelesen hat oder noch ist wie damals, der wird seine Freude daran haben. Inzwischen ist es für mich nur noch ein guter aber ermüdender Kolportageroman, der mich nicht mehr berührt hat. Was ich noch nachzuholen habe, liegt schon rum: - "Tannöd" als Paperback. - "The Appeal" von J. Grisham im Original, da konnte ich nicht warten bis es auf deutsch erscheint, bin aber noch nicht zum lesen gekommen. Was ich sonst noch vermisse ist kein Buch, sondern eine deutsche Fassung des Beatrix Potter Films "Miss Potter".
Muffin Man, 14.03.2008
3.
Naja, betrachtet man so die Berichterstattung (http://www.focus.de/kultur/buecher/leipziger-buchmesse_aid_265056.html) über die Leipziger Buchmesse, wo sich Gossenpoesie (oder die Verklärung des Prekariats), Helge Schneider und das Pflichtquantum "Ostalgie" feiern lassen, kann man als anspruchsvoller Leser resigniert zum Schluß kommen, daß es für die Deutsche Literatur heilsam wäre, ein Jahr lang *gar kein Buch* mehr zu kaufen... Leider würde der Händler, der für die zum Event erhobene Misere ja am wenigsten kann, damit als erster gestraft sein. Die FAZ (http://www.faz.net/s/Rub79A33397BE834406A5D2BFA87FD13913/Doc~E3933178E789740398BE1BC944FD53BD0~ATpl~Ecommon~Scontent.html) benennt immerhin die opinion leader des Zeitgeistes... der Spiegel (http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,540145,00.html) frohlockt und hat eigens in der Rubrik "Blogs" noch einen bislang nicht so stark frequentierten Thread (http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=3468) dazu eröffnet... Am vernünftigsten zeigt sich noch Eric Vigne, der der Frankfurter Rundschau (http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?sid=77dd98b3b0ac0d4b8bfa6b77953eb5ed&em_cnt=1302112) ein Interview gegeben hat. Vielleicht könnte diese Neuinterpretation uralter Sagen immerhin auf breiter Basis wieder Interesse an einigen der ältesten literarischen Überlieferungen abendländischer Kultur wecken: Edmund Jacoby: Sagen des Altertums (http://www.gerstenberg-verlag.de/index.php?action=detail&url_ISBN=9783836951838&url_webkat=&url_sek_navi=) (Mit Illustrationen von Kat Menschik) Brisant ist sicher Heinz Bude: Die Ausgeschlossenen (http://www.hanser.de/buch.asp?isbn=978-3-446-23011-8&area=Literatur) - auch hierzu ein lesenswertes Interview (http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/Heinz-Bude;art138,2493030).
KLMO, 14.03.2008
4.
Zitat von Muffin ManNaja, betrachtet man so die Berichterstattung (http://www.focus.de/kultur/buecher/leipziger-buchmesse_aid_265056.html) über die Leipziger Buchmesse, wo sich Gossenpoesie (oder die Verklärung des Prekariats), Helge Schneider und das Pflichtquantum "Ostalgie" feiern lassen, kann man als anspruchsvoller Leser resigniert zum Schluß kommen, daß es für die Deutsche Literatur heilsam wäre, ein Jahr lang *gar kein Buch* mehr zu kaufen... Leider würde der Händler, der für die zum Event erhobene Misere ja am wenigsten kann, damit als erster gestraft sein. Die FAZ (http://www.faz.net/s/Rub79A33397BE834406A5D2BFA87FD13913/Doc~E3933178E789740398BE1BC944FD53BD0~ATpl~Ecommon~Scontent.html) benennt immerhin die opinion leader des Zeitgeistes... der Spiegel (http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,540145,00.html) frohlockt und hat eigens in der Rubrik "Blogs" noch einen bislang nicht so stark frequentierten Thread (http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=3468) dazu eröffnet... Am vernünftigsten zeigt sich noch Eric Vigne, der der Frankfurter Rundschau (http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?sid=77dd98b3b0ac0d4b8bfa6b77953eb5ed&em_cnt=1302112) ein Interview gegeben hat. Vielleicht könnte diese Neuinterpretation uralter Sagen immerhin auf breiter Basis wieder Interesse an einigen der ältesten literarischen Überlieferungen abendländischer Kultur wecken: Edmund Jacoby: Sagen des Altertums (http://www.gerstenberg-verlag.de/index.php?action=detail&url_ISBN=9783836951838&url_webkat=&url_sek_navi=) (Mit Illustrationen von Kat Menschik) Brisant ist sicher Heinz Bude: Die Ausgeschlossenen (http://www.hanser.de/buch.asp?isbn=978-3-446-23011-8&area=Literatur) - auch hierzu ein lesenswertes Interview (http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/Heinz-Bude;art138,2493030).
[QUOTE=Muffin Man;2064420]online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?sid=77dd98b3b0ac0d4b8bfa6b77953eb5ed&em_cnt=1302112]Frankfurter Rundschau[/url] ein Interview gegeben hat. QUOTE] Hochinteressant und treffend das Interview. Zwei Passagen treten besonders hervor: Talent wird zunehmend ersetzt durch einen Bekanntheitsgrad in den Medien, wobei der Lektor immer stärker zum Spielball der Medien wird. Die zweite Passage ist eine wunderbare Definition über das Buch: "Doch wenn Diderot und Kant von Anfang an darauf bestanden haben, dass es keine Ware wie die anderen ist, dann deshalb, weil das Buch kein nützliches Gut ist wie ein Möbelstück oder ein Bett, sondern ein Erfahrungsgut: Je nach Charakter, Erwartung und Erfahrung wird jeder ein Buch anders lesen."
fingerzeiger 14.03.2008
5.
Auf jeden Fall "Die Tore der Welt" von Ken Follet
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge! zum Forum...

© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.