Ausschnitt aus dem Videoclip zur Michael-Single "Freeek!"
itunter geht auch im Leben eines Popstars alles schief - und ist doch als Stoff für Schlagzeilen gut: Dem britischen Star George Michael, 38, wurde gerade von Dieben sein "selten benutztes" Haus in London leer geräumt; und nun hat er auch noch die Zensur am Hals: Gleich zwei französische TV-Sender weigern sich, den protzigen, angeblich 1,6 Millionen Euro teuren Videoclip zur neuen Michael-Single "Freeek!" auszustrahlen - wegen frauenverachtender Sequenzen, heißt es.
Genauer gesagt geht es um ein angeleintes Rudel von Hunden, die sich - schwupp - in abgerichtete Sado-Maso-Models verwandeln. Alles ein Missverständnis, klagt der Künstler, denn er wolle das Überangebot von Sex in der modernen Werbewelt anprangern. Immerhin beschert das schaurige Video-Werk, das in den deutschen Musiksendern MTV und Viva bislang unbeanstandet läuft, George Michael dringend benötigte Aufmerksamkeit - der zugehörige Song ist nämlich fast melodiefreier Mumpitz.
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