Popband Abba: "Es hat kein Interview gegeben"
Stockholm - Auch am 6. April, dem 30. Jahrestag ihres internationalen Durchbruchs mit dem Song "Waterloo" wird es kein Comeback des schwedischen Pop-Quartetts Abba geben. Die Stars der aufgelösten Gruppe haben am Mittwoch sehr bestimmt Gerüchte über eine bevorstehende Wiedervereinigung zurückgewiesen. Eine Sprecherin der ehemaligen Abba-Mitglieder Benny Andersson und Björn Ulväus sagte in Stockholm gegenüber der Nachrichtenagentur dpa: "Da ist nichts dran. Es wird auch bei diesem Anlass ganz bestimmt keinen gemeinsamen Auftritt geben."
Die Sprecherin bezog sich damit auf Medienberichte aus Deutschland und der Schweiz, wonach die frühere Abba-Sängerin Anni-Frid Lyngstad, 59, in einem Interview mit dem Schweizer Magazin "Blick" eine Wiedervereinigung angekündigt hatte. Sie werde mit ihrem Ex-Mann Andersson, 58, sowie den früher ebenfalls miteinander verheirateten Ulväus, 58, und Agnetha Fältskog, 53, wieder gemeinsam auf der Bühne stehen, hieß es. Anlass sei der 30. Jahrestag des Abba-Durchbruchs mit "Waterloo" als Sieger beim Eurovisions-Schlagerfestival am 6. April 1974.
"Es hat kein Interview mit Anni-Frid gegeben", sagte die Sprecherin von Anderssons Musikverlag Mono Music, der für alle geschäftlichen Abba-Interessen zuständig ist. Die Ex-Mitglieder des Quartetts seien "sehr traurig" über die Verbreitung der entsprechenden Falschmeldungen. In Interviews hatten die vier Musiker seit Jahren immer wieder übereinstimmend erklärt, dass sie nicht wieder gemeinsam auftreten wollen.
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