Paris - Salvador habe die Liedkunst "à la française" über ein halbes Jahrhundert hinweg "mit Humor und Eleganz" verkörpert, sagte Sarkozy in seinem Statement. Medienberichten zufolge erlag Henri Salvador den Folgen einer inneren Blutung.
Der in Französisch-Guayana geborene Sänger und Musiker gilt als Begründer des französischen Rock'n'Rolls und zählte zu den Erfindern des Bossanova in Brasilien. Seine Karriere begann auf Kabarettbühnen in den Vorkriegsjahren. Er spielte Gitarre mit Django Reinhardt, dem Begründer des europäischen Jazz, und arbeitete auch mit dem Schriftsteller Boris Vian zusammen. Durch eine eigene Fernsehshow wurde er Mitte der siebziger Jahre auch einem größeren Publikum bekannt.
Nach einer kurzen Ruhepause feierte Salvador 83-jährig im Jahr 2000 sein Comeback mit dem Album "Chambre avec vue" (Zimmer mit Aussicht), einer Mischung aus klassischem Chanson und brasilianischer Bossanova.
Im Dezember hatte sich der Sänger nach langjährigem Schaffen mit einem Abschiedskonzert in Paris von der Bühne verabschiedet. Zu seinen größten Hits gehören "Syracuse", "Une chanson douce" und "Juanita Banana".
lw/AFP/dpa
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