New York/Los Angeles - Seine besondere Liebe galt dem Jazz: Die Musik sei "musikalische Improvisation, die Kunst des Moments" schrieb William Claxton auf seiner Internetseite - seine eigene Fotografie bezeichnete der US-Amerikaner als "Jazz für die Augen". Seine Porträtaufnahmen von Musikgrößen wie Billie Holiday, Chet Baker, Bob Dylan oder Frank Sinatra machten den Fotografen berühmt.
Claxton hatte in den fünfziger Jahren mit der Fotografie begonnen und sich zunächst auf Jazz-Musiker spezialisiert. Die Spannung zwischen Künstler, Instrument und Musik faszinierte den Fotografen, der mit seinen Bildern Künstlern zum Starruhm verhalf.
Später arbeitete Claxton auch als Modefotograf. In den sechziger Jahren erregte er Aufsehen mit einer Bademodenstrecke, für die er seine Frau ohne Bikini-Oberteil abgelichtet hatte. Eine besondere Freundschaft verband Claxton mit dem Schauspieler Steve McQueen, dem er einen eigenen Fotoband widmete. Heute sind Claxtons Arbeiten in mehreren Bildbänden gesammelt.
Wie die "Los Angeles Times" jetzt berichtete, starb Claxton bereits am Samstag in einer Klinik in Los Angeles. Der Star-Fotograf wurde 80 Jahre alt.
ber/dpa
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