Von der großen Welle neuer britischer Bands, die 2005/2006 wie eine neue british invasion über den Kanal drang, sind nicht allzuviele übrig geblieben. Die Arctic Monkeys waren jedoch schon damals eine Besonderheit.
Rau, rotzig, rockig: Alex Turner (r.), Frontmann der Arctic Monkeys
Dass ihr erstes Album "Whatever People Say I Am, That's What I'm Not" 2006 zu einem der bis dahin erfolgreichsten Debütalben der britischen Pop-Geschichte wurde, ist nicht nur cleverer Eigenvermarktung geschuldet. Es waren die raue Stimme von Frontmann Alex Turner, die zum Teil harschen Songtexte und die erschreckend rotzige Rockstar-Attitüde der Briten, die wirkten, als hätten sie nie was anderes gemacht. Dabei sollen sie angeblich erst 2002, damals noch im Teenageralter, angefangen haben, Musik zu machen.
Unermüdlich tourten die gerade 20-Jährigen von Club zu Club, erst in ihrer Heimat, nach Veröffentlichung des ersten Albums auch im restlichen Europa, um den im Internet angefixten Fans mehr zu geben als bloß ein paar MP3-Downloads. Über das schwierige, nicht mehr ganz so erfolgreiche zweite Album "Favorite Worst Nightmare" retteten sich die Arctic Monkeys tapfer hinweg und stehen nun kurz vor Veröffentlichung ihres dritten LP, die am 21. August erscheinen soll.
Als kleinen Vorgeschmack zeigt SPIEGEL ONLINE am Donnerstagabend (30. Juli) ab 22 Uhr ein exklusives Studiokonzert der Indie-Rocker als Live-Streaming.
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