Von Hannah Pilarczyk und Konrad Lischka

Vom Internethype und zurück: Karrieren wie die der Black Kids prägten die 2000er Jahre
Im Januar 2001 baute Apple ein sehr cleveres digitales Spielfeld für diese Leidenschaft auf: Es verschenkte die Software iTunes - das "beste und am leichtesten zu bedienende Jukebox-Programm der Welt", hieß es in der ersten Mitteilung. Was für neue Sortiermöglichkeiten es da plötzlich gab! Denselben Titel in verschiedenen Playlisten speichern, einen Song per Volltextsuche auf verschiedenen Alben finden, alle Titel eines Künstlers mit einem Klick anzeigen. Und vor allem: Die komplette Sammlung digitalisieren.
Mit dem zweiten Produkt erfüllte Apple dann den Traum vieler Musiknerds. Der im Oktober 2001 vorgestellte iPod ermöglichte es, seine komplette Musiksammlung mit allen mühsam eingepflegten Listen, Querverweisen und Untersammlungen überallhin mitzunehmen. 1000 Titel in CD-Qualität fasste der erste iPod auf seiner Fünf-Gigabyte-Festplatte. Apple hatte für den physischen Tonträger ein digitales Gegenstück erfunden, das sich dinglich genug anfühlte, um Sammlerleidenschaft zu entfachen. Man hatte ja schließlich Dateien auf der Festplatte und dieses silbrig-weiße Ding in der Jackentasche, kurz: Man besaß.
Bis zum Ende des Jahrzehnts sollten sich die Speicherkapazitäten auf 160 Gigabyte ver-32-fachen. Doch mit dem Aufstieg von cloud computing veränderte sich der Besitz von Musik ein weiteres Mal.
MySpace, Pandora, Stream - SPIEGEL ONLINE zeichnet nach, wie sich unser Musikkonsum in den 2000er Jahren revolutioniert hat:
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Eigentlich ists ja OT, da die Diskussion aber schön im Gange ist, werd ich mich mal anschließen. Zuerst sehe ich, dass bestimmte Definitionen einfach unterschiedlich sind. Dabei handelt es sich um Kunst, Musik, DJ und [...] mehr...
wenn z.b. die x-ecutioners keine "musiker" sind, nun ja, dann ist karlheinz stockhausen oder merzbow in ihren augen vermutlich auch kein "musiker". hier (http://de.wikipedia.org/wiki/Turntablism) können sie [...] mehr...
Es ist halt so, als ob der Koch (= Musiker) eine perfekten Lendenbraten anliefert - und jemand ebendiesen im Mixer zusammen mit Linsen und Sauerampfer püriert ( = DJ) und dann noch mächtig stolz auf diese Breichreizpampe ist. [...] mehr...
Na ja... ich als Musiker sehe das schon noch etwas anders. Der DJ bearbeitet bereits bestehendes Musikmaterial, der Musiker schafft etwas komplett neues, wenn er komponiert oder improvisiert. Ich erkenne durchaus an, dass einige [...] mehr...
Handwerker ist richtig, "Plattenaufleger" passt auch. Am Ende von Titel A auf Titel B überblenden und am Ende von Titel B auf Titel C überblenden usw., usw. - und ein Feeling dafür haben, was die Meute hören will [...] mehr...
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