Los Angeles - Er ist der Mann, der einst das Wort "Slave" (Sklave) auf seine Wange malte, um seine Haltung als Künstler einer großen Plattenfirma zum Ausdruck zu bringen. Seine Verträge mit Warner Brothers und BMG ließ er mit viel Gerangel grandios scheitern und veröffentlichte seine letzten beiden Alben im Alleingang.
Popstar Prince: "Genau das bekommen, was ich wollte?"
Er betrachte Universal Music, die umsatzstärkste Plattenfirma der Welt, nicht als "Sklavenschiff", sagte Prince der Agentur. Er habe seinen eigenen Vertrag gemacht und "genau das bekommen, was ich wollte". Der in den achtziger Jahren immens erfolgreiche Künstler ("Purple Rain") gab jungen Sängern und Musikern den Rat, stets das Kleingedruckte in ihren Plattenverträgen zu lesen.
Prince enthüllte keine Details über die finanzielle Ausstattung seines Vertrags, ließ aber durchblicken, dass die Konditionen ähnlich lukrativ seien, wie die des Herstellungs- und Vertriebsdeals, den er mit der Sony-Tochter Columbia für sein letztes Album "Musicology" abgeschlossen hatte.
Der Clip zu der neuen Ballade wurde von Hollywood-Star Salma Hayek ("Frida") gedreht. Der softe Sound des Liedes sei jedoch nicht repräsentativ für das ganze Album, sagte Prince.
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