Abgehört 2012: Die wichtigsten CDs des Jahres

Von und Jan Wigger

Was hat Frank Ocean, was Facebook und Twitter fehlt? Wie befördert Flying Lotus Jazz und HipHop in die Zukunft? Warum sind Grizzly Bear die zurzeit wichtigste Rockband? Wir präsentieren die wichtigsten Platten des Jahres 2012! Heute: Zweiter und letzter Teil.

Frank Ocean - "Channel Orange"
(Def Jam/Universal, erschienen im Juli)

Bevor es Bekenntnismedien und Befindlichkeitsmelder wie Facebook und Twitter gab, galt Popmusik als bevorzugter Kanal, um Gefühle zu vermitteln, die man im direkten Gespräch nicht kommunizieren wollte oder konnte, aus Scham, Schüchternheit oder warum auch immer. Soul und R&B waren die Genres der Wahl, wenn es wirklich deep werden sollte, nur leider ist diese einst seelenvolle Musik in den vergangenen Jahren mit dem Siegeszug der Clubmusik zum Stampfbeat- und Schlagwort-Gewitter verkommen, ein hektischer ADHS-Stil, den vor allem Rihanna populär gemacht hat. Einst dominante R&B-Männer wie R.Kelly, Ne-Yo oder Usher gerieten zuletzt mit unentschiedenen Alben aus dem Blickfeld, verschwanden aus dem Mainstream zurück in der Nische.

Die Rettung erfolgte dieses Jahr aus dem Untergrund: The Weeknd aus Toronto und Frank Ocean aus Los Angeles traten an, das Genre komplett zu revolutionieren, den Geist von Marvin Gayes schmerzhafter Ehe-Abrechnung "Here, My Dear" oder D'Angelos Sex-Suada "Voodoo" dem Zeitgeist anzupassen - indem sie sich schonungslos ihre Ängste und Sorgen über ihren verkorksten Lebensstil aus Drogen, Alkohol und Party-Fatigue von der Seele sangen. Vor allem der 24-jährige Frank Ocean, der sich im Sommer, passend zum Erscheinen seines Debüt-Albums als mindestens bisexuell outete und damit für einen Aufschrei in den traditionell konservativen Kreisen der Black Music sorgte, gilt als Stellvertreter dieses neuen confessional styles, der soziale Medien und Netzwerke wie selbstverständlich in sein Schaffen integriert. Anders als beispielsweise Drake, beschränken sich Ocean und The Weeknds Alan Tesfaye jedoch nicht auf harmlose Poesiealbum-Texte, sie gehen ans Eingemachte, nutzen ihre Musik als Therapie, all out. Ocean singt in "Super Rich Kids" lakonisch davon, sich aus Langeweile vom Dach einer Villa zu stürzen, während unten im Haus die Party tobt. In "Pyramids" betrachtet er zehn Minuten lang ein Mädchen, das sich fürs Clubbing hübsch macht - und lässt das Zeremoniell zur Dramaturgie für eine kleine Oper über Kleopatra werden. In "Bad Religion" schließlich erzählt er einem Taxifahrer, wie bigott Religion ist und wie ihn Glaubensdogmen davon abhalten, seinen Liebesneigungen nachzugehen. All das über erlesenen, meist sparsamen und reduzierten Beats, deren entspannter Soundtrack die Horrorstorys der Lyrics kontrastiert. Nicht umsonst coverte Ocean einst für ein Mixtape "Hotel California" von den Eagles. Der junge Rapper ist ein afroamerikanischer Wiedergänger des verlorenen Preppie-Drifters Clay aus Bret Easton Ellis' Roman "Unter Null", seine Texte beben vor Emotion und unterdrückter Leidenschaft, doch er trägt sie mit demselben Detachment vor, die ihm auch durch den Alltag hilft. "Channel Orange" ist ein intelligentes und scharfsichtiges, unwiderstehlich swingendes Album über Isolation, über die große Melancholie und Einsamkeit unter Palmen, am Pool, inmitten nackter, silikonbusiger Mädchen und hirnlos schnatternder Party-People. Eine Statusmeldung für die Ewigkeit. Andreas Borcholte

Frank Ocean - "Pyramids"
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Flying Lotus - "Until The Quiet Comes"
(Warp/Rough Trade, erschienen im September)

Steven Ellison sieht nicht so aus, wie man sich den typischen HipHop-Nerd aus dem L.A.-Underground vorstellt. Und er macht auch keine Musik, die man gemeinhin mit diesem Genre in Zusammenhang bringt. Nach seinem von der Kritik gefeierten Album "Cosmogramma" stand der athletische Hüne an den Crossroads: Noch dichter packen, noch mehr überfrachten konnte er seinen vor allem von J Dilla beeinflussten Sound nicht mehr, der längst an jegliche Stilgrenzen gestoßen war. Was tun? Weitermachen wie bisher - oder einfach mal lockerlassen? Ellison, seit mehreren Jahren als Flying Lotus eine feste Größe als Produzent und innovativer DJ rund um den Low End Theory Club in Los Angeles, entschied sich für letzteres - und wandte sich erstmals vollständig seinem familiären Erbe zu. Früher, erinnerte er sich im Herbst im Interview, war er der einzige, der im gutbürgerlichen Vorort, in dem er aufwuchs, HipHop hörte, ein attraktiver Außenseiter mit der Figur eines Football-Halfbacks, der allein in seinem Zimmer mit Beats und Klängen experimentierte. Mit seiner Großtante Alice Coltrane, kosmisch inspirierte Jazz-Legende, Ex-Gattin des großen Saxofonisten John Coltrane, verstand er sich zwar prima, ihren musikalischen Weg wollte er aber, jugendliche Renitenz, partout nicht folgen. Bis jetzt. Auf seinem erstaunlich avantgardistischen Album "Until The Quiet Comes" umarmt Ellison den Free-Jazz-Spirit seiner berühmten Verwandten, lotet aus, was Genre-Größen wie Sun Ra oder Pharoah Sanders in seinem ureigenen Genre, der vom HipHop beeinflussten elektronischen Tanzmusik, zu suchen haben könnten. Das Ergebnis ist nichts Geringeres als ein kosmischer Trip in die Zukunft intelligenter Popmusik, ein oft fragmentarisch wirkendes, flirrendes Kaleidoskop aus schweren Funk-Bässen, handgemachten Beats, afrikanischen Trommeln, schnellen, irrlichternden Loops, R&B-Passagen und jenen dröhnenden Science-Fiction-Geräuschen, die Ellison schon früher zu seinem Markenzeichen gemacht hat. Das alles entsteht noch immer im Studio, wenn Ellison, zumeist allein, am Computer hockt, sampelt, mixt, dabei aber eine so raumgreifende, transparente Atmosphäre erschafft, als lausche man einem mit allerlei Zaubergedöns behängten Windspiel. Ein wilder Bewusstseinsstrom, der Fusion-Jazz, Krautrock und Post-HipHop mit den Produktionsmitteln modernster Elektro-Tanzmusik zu einer wilden, unfassbaren Space-Musik vereint. Die Großen der Branche stehen schon Schlange. Andreas Borcholte

Best Of "Abgehört"

Unsere wöchentlich aktualisierte Playlist

Damon Albarn - "Dr Dee"
(Parlophone/EMI, erschienen im Mai)

Und schon wieder prätentiöse Kunstkacke von Wigger, wie lange muss man das als treuer Abonnent eigentlich noch ertragen, oder auch: "Was erwarten sie von jemandem, der in seiner weekly playlist schon mal Ivan Rebroff neben Stockhausen stehen hatte? Der ist so weit von normalmenschlichen Hörgewohnheiten entfernt, dass er den Kontakt zur Leserschaft schon lange verloren hat" (Abgehört-Forum). Ein vollkommen richtiger Einwand, schließlich lobe ich sogar Rockkonzerte in den Himmel, bei denen niemand singt (Mono) und würde eine Damon-Albarn-Platte selbst dann abfeiern, wenn er darauf furzte wie Scott Walker oder die CD irgendwie so ähnlich klänge wie diese völlig fertige Amazon-Kundenrezension zu "Dr Dee": "Das ist ma' total was Anderes, eine sehr ausgefallene Mischung aus Britfolk, Klassik und Sound. Wirkt oft recht entspannend, gut für 'Seele baumeln lassen'!" Von eigener Hand gebaut, durchmisst Damon Albarn auf "Dr Dee" zarten Schrittes sein zinnoberrotes Königreich: "Apple Carts" bleibt das größte und am hingebungsvollsten gesungene Stück dieses an Trouvaillen nicht armen Jahres, "The Moon Exalted" und "Cathedrals" füllt Albarn mit einem dem genormten Britpop völlig fremden, adligen Sentiment. "Across the green fields a procession grows/ We are the out-of-time people of the rose, sing/ We are the out-of-time people of the rose." Nun brauchen sie nur noch: Einen weißen Baldessarini-Anzug, französisches Edelwasser und einen Windhund. Jan Wigger

Damon Albarn - "The Marvelous Dream"
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Lee Ranaldo - "Between The Times And The Tides"
(Matador/Beggars/Indigo, erschienen im März)

"Everybody's hustling for a place on the screen, but I hang around and share your dream". So eröffnet Lee Ranaldo sein "erstes Rock-Album", wie die Plattenfirma im März etwas ängstlich auf einem Cover-Sticker annoncierte. Tatsächlich haben Ranaldos neue Songs nichts mit den Avantgarde-Übungen früherer Solo-Platten gemein, vielmehr zelebriert der stille Sonic-Youth-Gitarrist auf "Between The Times And The Tides" jenen mehr oder minder klassischen College- und Gitarrenrock, der ihn zu hervorstechenden SY-Songs wie "Eric's Dream", "Rats" oder zuletzt "What We Know" inspiriert hat. Zur Seite standen ihm dabei unter anderem Sonic-Youth-Kollege Steve Shelley an den Drums sowie Wilco-Gitarrist Nels Cline. Oben zitiertes "Waiting On A Dream" zitiert sehr kräftig den Stones-Klassiker "Paint It Black", das grandiose, zweigeteilte Zentralstück "Fire Island (Phases)" beginnt mit einem monumentalen Feedback-Riff, das so klingt, als würden Neil Young & Crazy Horse sich an "All Along The Watchtower" versuchen, Hendrix' Version. Von solchen Klassikern hangelt sich Ranaldo immer weiter in die Gegenwart, zu den heulenden Gitarren eines J. Mascis in "Off The Wall" bis zum kunstvoll genäselten R.E.M.-Gedächtnis-Pop von "Lost". Dabei zeigt sich der attraktiv ergraute, auf der Bühne aber nach wie vor virtuose Ranaldo auch als versierter Erzähler, der mit einfacher, aber eindringlicher Sprache von kleinen und größeren Sehnsuchtslagen berichtet: "Turn on a flashlight in the dark/ At 3 a.m. in the morning/ Drunk on red red wine/ Tommy smashing bottles against the wall/ Xtina waiting at the wall" singt er nostalgisch in "Xtina As I Know Her" über eine Verflossene. "Between The Times And The Tides" ist ein melancholischer Blick zurück, der vielleicht sogar als Kommentar auf die Scheidung von Thurston Moore und Kim Gordon im vergangenen Jahr zu verstehen ist, die Sonic Youths Zukunft im Unklaren lässt. Um Lee Ranaldo muss man sich indes nicht sorgen. Er wandelt sich gerade vom Avantgarde-Punk zum seriösen Solo-Rocker. Da mag sich so manch zwangsjugendlicher Alt-Fan mit Grausen abwenden, vorbei kommt man an diesen meisterlich geradlinigen Songs nicht so leicht. Andreas Borcholte

Lee Ranaldo - "Off The Wall"
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Grizzly Bear - "Shields"
(Warp/Rough Trade, erschienen im September)

"Step down just once learn how to be alone/ Come get what's lost, what's left before it's gone" - diese Zeile aus "Speak In Rounds" könnte man so etwas wie das Manifest von Grizzly Bear nennen, die im September mit "Shields" eines der definierenden Rock-Alben des Jahres veröffentlicht haben: Halte inne. Lerne, mal wieder allein zu sein. Besinn dich auf das bereits Verlorene und das, was noch übrig ist, bevor alles dahin ist. Das klingt banal, ist aber in Zeiten, in denen man sich mühevoll darauf konzentrieren muss, einen zweiminütigen Video-Schnipsel auf Facebook anzuschauen, ohne ungeduldig zu zappeln und nebenbei kurz die Mails zu checken, eine geradezu radikale Forderung. Grizzly Bear, getrieben von den beiden recht unterschiedlichen Allround-Musikern Edward Droste und Daniel Rossen, untermauern ihren Anspruch auf "Shields" mit den bisher komplexesten, aber auch stimmigsten Arrangements ihrer Karriere. Nach dem überraschenden Pop-Erfolg des Vorgängers "Veckatimest", dessen fröhlich-vertrackte Beach-Boys-selige Single "Two Weeks" sogar beim Super Bowl in einem VW-Werbespot gespielt wurde, zog sich die Band aufs Land zurück, erst nach Texas, wo der Bergluft atmende Opener "Sleeping Ute" entstand, dann nach Cape Cod, weitab vom Hipster-Rummel ihrer Heimat Brooklyn. Wie verführerisch muss es gewesen sein, einfach in den Mainstream überzugleiten, da weiterzumachen, wo "Veckatimest" in den Billboard-Charts endete. Doch Droste und Rossen schreckten vor der neuen, ungewohnten Aufmerksamkeit, vor dem Popstar-Stress zurück und schrieben ängstliche, zögerliche Songs über Zerrissenheit und Zweifel, die sie mit zugänglichen, aber vielschichtigen, sehr ausufernden Melodien illustrierten, die gerne sehr laut und aggressiv instrumentiert wurden und sich damit von der Zartheit von "Veckatimest" gründlich absetzen. "Gun-Shy" bringt diese zauberhaft entschlossene Unentschlossenheit auf den Punkt: "I left my mind long ago/ Choosing something false/ Always letting go/ And when I try to face you/ You're walking away", heißt es da frostig über einem gemächlich schunkelnden Hawaii-Toast von einem Rhythmus. Das ist an der Oberfläche verspielter Folkpop, in den tieferen Lagen finden sich aber versierte Erforschungen von Rock-Wurzeln und Psychedelic-Sounds bis hin zu Free Jazz und den ganz großen, theatralischen Orchester-Gesten im Schlusstück "Sun In Your Eyes". Kurios: Mit ihrer Flucht in die Einsiedelei, der Suche nach Trost in den warm-hölzernen Klängen der Natur, zwingen sie uns nur noch viel eher dazu, ihnen ganz genau zuzuhören, ihnen noch näher auf die Pelle zu rücken. Grizzly Bear, das zeigt dieses kräftig verzagte, nach im Wind zitternden Tautropfen und verschreckt schnaubenden Hirschen klingende Album, haben genug Talent und Musikalität, um in diesem Jahrhundert Rock-Geschichte zu schreiben. Wenn sie es schaffen, sich ihre große Sensibilität zu erhalten, ohne gleichzeitig an ihr zu scheitern. Andreas Borcholte

Teil eins der wichtigsten CDs des Jahres übersehen? Macht nichts: Hier nachlesen! Wir wünschen allen Abgehört-Lesern ein gutes neues Jahr. Die nächsten "wichtigsten CDs der Woche" gibt es am 8. Januar.

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insgesamt 6 Beiträge
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1. Mainstream-Querulanten
ColonelCurt 18.12.2012
go ahead, Jan Wigger, Geschreibsel mit "normalmenschlichen" Hörgewohnheiten gibt es genug!
2. Mit Brotkrumen aus dem Wald gelockt...
cousin.elvin 18.12.2012
Wigger ist jetzt auch Bart- und Mützen-Typ? Ich werd weich...
3. Teils fernab vom Inhaltlichen
Vorsichtschreie 18.12.2012
Zitat von sysopWas hat Frank Ocean, was Facebook und Twitter fehlt? Wie befördert Flying Lotus Jazz und HipHop in die Zukunft? Warum sind Grizzly Bear die Rockband des Jahres? Wir präsentieren die wichtigsten Platten des Jahres 2012! Heute: Zweiter und letzter Teil. http://www.spiegel.de/kultur/musik/abgehoert-2012-die-wichtigsten-cds-des-jahres-a-873594.html
a) Frank Ocean, fast verpasst b) Lee Ranaldo und Grizzly Bear, geil, oder? c) Ich fänds geiler, wenn es "Die wichtigsten Platten..." heissen würde, Hallo Vinyl, und so
4. Kaum was dabei ...
Kunstgriffe 19.12.2012
Allerdings ist Damon Albarn interessant - besonders der Copy-Text gefällt mir. :)
5. Kunstkacke?
hirnverbrannt 19.12.2012
Sehr geehrter Herr Wigger, es geht nicht um Ihren Geschmack (Ivan Rebroff und Stockhausen ist doch eine interessante Mischung!), sondern darum, dass es in Ihren "Rezensionen" zum größten Teil NICHT um die Musik geht, sondern meist über eigene Befindlichkeiten. Immer und immer wieder. Dreiviertel banal-urbanes Gehipstere, ein Viertel über die Platte. Das ist, mit Verlaub, Sch***! Ich lese diese Kolumne nur wegen Herrn Borcholte. MfG.
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"Abgehört" und "Amtlich" live
Andreas Borcholtes Top-Songs 2012
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    1. Frank Ocean: Pyramids

    2. Grizzly Bear: Speak In Rounds

    3. Die Heiterkeit: Alles ist so neu und aufregend

    4. Purity Ring: Belispeak

    5. Dirty Projectors: Gun Has No Trigger

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Jan Wiggers Top-Songs 2012
  • Jens Ressing

    1. Damon Albarn: Apple Carts

    2. Swans: Lunacy

    3. Neil Young & Crazy Horse: She's Always Dancing

    4. Lee Ranaldo: Off The Wall

    5. Soap&Skin: Vater

    6. Mono: Unseen Harbor

    7. The Killers: Runaways

    8. Sun Kil Moon: Track Number 8

    9. Damon Albarn: The Moon Exalted

    10. Tindersticks: Chocolate


Abgehört im Radio

Neu! Abgehört gibt es jetzt auch im Radio! Jeden Donnerstag von 12 bis 13 Uhr gibt es beim Hamburger Web-Radio ByteFM ein Abgehört-Mixtape mit vielen Songs aus den besprochenen Platten und Highlights aus den persönlichen Playlisten von Andreas Borcholte und Jan Wigger.