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Neues Album von Adele: "25" wird nicht bei Spotify angeboten

Das neue Adele-Album "25": Wer hören will, muss kaufen Zur Großansicht
DPA

Das neue Adele-Album "25": Wer hören will, muss kaufen

Schlechte Nachricht für Spotify-Nutzer: Adeles neues Album "25" wird nicht bei dem Streamingdienst zu hören sein. Die britische Sängerin folgt damit dem Vorbild ihrer US-Kollegin Taylor Swift.

Am Freitag wird weltweit das neue Album der britischen Sängerin Adele erscheinen, es heißt "25", und schon jetzt sind sich Experten einig: Es wird Verkaufsrekorde brechen (hier lesen Sie eine Lied-für-Lied-Kritik). Nun hat Spotify mitgeteilt, Adele werde ihr Album vorerst nicht bei dem Streamingdienst anbieten.

"Wir lieben und respektieren Adele - genauso wie ihre 24 Millionen Fans bei Spotify", heißt es in einer Mitteilung des schwedischen Unternehmens. "Wir hoffen, sie wird diesen Fans die Chance geben, '25' sehr bald auf Spotify hören zu können."

Aus dem Umfeld der Sängerin gab es zunächst keine Stellungnahme. Es gibt allerdings auch keine Hinweise, dass die Britin "25" auf einem anderen Streamingdienst anbieten will. Apple Music und Deezer teilten mit, auch bei ihnen werde das Album zunächst nicht zu streamen sein.

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Adele mit neuem Album: Balladen-Meisterklasse
Vor Adele hatte im vergangenen Jahr die erfolgreiche US-Sängerin Taylor Swift alle ihre Alben aus dem Spotify-Katalog streichen lassen, als sie ihre neue Platte "1989" veröffentlichte. Sie machte Streaming neben Piraterie und Filesharing für den allgemeinen Rückgang der Albumverkäufe verantwortlich.

Spotify wurde 2006 gegründet und hat eigenen Angaben zufolge mehr als 75 Millionen Nutzer und rund 20 Millionen Abonnenten. Die mehr als 30 Millionen Songs können kostenlos via Internet angehört werden. Dabei wird Werbung eingespielt und angezeigt - es sei denn, ein Nutzer entscheidet sich für ein kostenpflichtiges Abonnement.

Video zum neuen Adele-Album: Die Chart-Maschine

Getty Images

aar/Reuters/AP

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insgesamt 112 Beiträge
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1.
orosee 20.11.2015
Und wieder einmal sind ehrliche Konsumenten die gekniffenen. Ich nehme an, im Radio (was Opa zum streamen nahm) laufen die Songs auch nicht? Anekdotenalarm: Ich habe vorige Woche 6 Stunden gebraucht, um über Amazon US ein Album zu bekommen, das dort $30 kostete (bei iTunes $120, hat sich also gelohnt). Über andere Kanäle wäre es auch kostenlos und in 5 Minuten gelaufen.
2. Kein Streaming mehr...
Scinken 20.11.2015
Also kein Streaming mehr? Gut dann wird diesmal die Zahl der verkauften Alben nur unter Filesharing und Piraterie leiden... Darüber, ob genug Gelder von Streaming-Diensten an die Künstler fließt, kann man ja gerne diskutieren. Aber ich habe den Streaming-Dienste immer zugute gehalten, dass sie auch Leuten eine Möglichkeit bieten eine große Bandbreite von Musik, die nicht jeden Monat 5 Alben kaufen können.
3. Das Drama um Musikdownloads wiederholt sich
RivEpica 20.11.2015
Es ist wirklich schade, wie alle Seiten die große Chance verkennen, die nach Musikdownloads nun mit Streaming ins Haus steht. Die Musikindustrie auf der einen Seite bewegt sich wieder wieder so agil wie ein Betonklotz, um das sich verändernde Konsumverhalten zu verstehen und anzunehmen. Und Dienste wie Spotify sorgen durch Dumpingpreise pro gestreamtem Titel für eine Entwertung der Titel. Ich befürchte, dass sich hier in den nächsten Jahren weiterhin nichts tun wird und sich gegenseitig der Schwarze Peter zugeschoben wird. Natürlich ist auch der fiese Raubkopierer Schuld am Fiasko. Was besonders Spotify zur Situation beitragen kann (anstatt mit "24 Millionen Fans" ein schlechtes Gewissen verursachen zu wollen"), wäre die Streichung des Free-Tier. Wer weiterhin Zugriff auf den Katalog möchte, muss dann eben 10€ im Monat in die Hand nehmen und damit aktiv zur besseren Wertschätzung der Musik beitragen. Bei den Dumping-Preisen, die aktuell pro Stream gezahlt werden, ist es nur verständlich, dass die Künstler ein Zeichen setzen wollen und die zahlenden Streaming-Nutzer können nur froh sein, dass es nicht noch mehr tun.
4. Ich...
patsche2712 20.11.2015
...kann den ganzen Hyperlinks um Adele überhaupt nicht nachvollziehen. Langweilige Popsongs, die im immer gleichen Gemütszustand runtergejammert werden, einfach langweilig...
5. Kein Problem
irradiator 20.11.2015
fuer die Divas die sich dem (wohl gemerkt bezahlten!) Streaming verweigern gibt es ja zum Glueck Piratebay...
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